Der in Paris ansässige Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redouete SA (PPR) hat seine Geschäftszahlen für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2004 bekannt gegeben. Demzufolge fiel der Umsatz der gesamten Gruppe im 1. Halbjahr 2004 auf 11,370 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Rückgang um 7,4 Prozent gegenüber 12,274 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Kerngeschäft, den in der "New PPR" zusammengefassten Mode- und Luxusartikelfirmen, konnte der Umsatz jedoch um 5 Prozent auf 8,075 Milliarden Euro gesteigert werden. Im 1. Halbjahr 2003 hatte er noch 7,687 Milliarden Euro betragen.

Die Geschäftszahlen für das 2. Quartal zeigen eine ähnliche Entwicklung: Während der Umsatz der Gruppe um 6,0 Prozent von 5,970 Milliarden Euro im 2. Quartal 2003 auf 5,611 Milliarden Euro sank, stieg der Umsatz der New PPR im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent auf 3,907 Milliarden Euro. Im 2. Quartal 2003 hatte er noch 3,718 Milliarden Euro betragen.

Zur Umsatzsteigerung der New PPR im 2. Quartal trugen unter anderem die Marken Gucci (+4,6 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2003), Yves Saint Laurent (+14,5 Prozent) und Bottega Veneta (+48,1 Prozent) bei.

Serge Weinberg, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe, zeigte sich naturgemäß insbesondere mit der Entwicklung der New PPR hoch zufrieden: "Die 'New PPR' hat im letzten Quartal herausragende Resultate erzielt. Im Luxusartikel-Bereich haben die meisten der zur Gruppe gehörenden Marken sichtbare Fortschritte in einer Zeit des Übergangs gemacht." Besonders erfreut war er angesichts der jüngsten personellen Veränderungen über die Zuwächse bei Gucci: "Die Umsatzentwicklung und die positive Reaktion auf die letzten Kollektionen der Gucci-Gruppe stärken unser Vertrauen in das Portfolio der Marke, die verantwortlichen Teams und die organisatorischen Entscheidungen, die wir dort gefällt haben."

 

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