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Produkt der Woche: Das Cowboyhemd

Von Rachel Douglass

12. Okt. 2022

Mode

(Von links) Bild: Nudie Jeans, Superdry, Scotch & Soda

Was es ist:

Das Cowboyhemd ist ein Basic, das einen langen und sehr komplexen Hintergrund hat. Es trägt selbstverständlich Anleihen der Cowboys des amerikanischen Wilden Westens, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt. Tatsächlich ist es aber ein komplexes Ergebnis aus kultureller Aneignung, unter anderem von mexikanischen Viehhirten, und gestalterischer Freiheit. Die Anpassung des Designs an den Geschmack der westlichen Modekundschaft im Laufe der Zeit, insbesondere in den 1990er Jahren, hat dem Hemd seinen Kultstatus verliehen. Die Verwendung des Looks durch Hollywood hatte ebenfalls erheblichen Einfluss. Ikonische Filme, die in den 90er Jahren entstanden, trugen weiter zu seiner Popularität bei.

Bild: The Kooples

Warum Sie es ordern sollten:

Das Cowboyhemd ist eine spannende Ergänzung jeder Garderobe und erlaubt es den Kund:innen, mit ihrem Stil zu experimentieren. Verschiedene Marken haben den Look durch die Verwendung unterschiedlichster Materialien angepasst, vor allem durch Denim oder Stoffe mit Satin-Finish, so dass das Hemd je nach Zielgruppe eine große Anzahl von Trageoptionen bietet. Für Männer kann das Hemd eine Alternative zu dem sein, was sie normalerweise tragen, und es ermöglicht ihnen, mit einen neuen Look zu experimentieren. Das Hemd ist auch ein Essential, das immer wieder in den Fokus der Mode rückt, oft mit neuen Anpassungen, um es für den sich ständig verändernden Trend relevant zu machen.

Bild: Y'vette Libby N'guyen Paris

Wo wir es gesehen haben:

Die Cowboy-Ästhetik wurde auf den S/S23-Laufstegen für Männer auf unterschiedliche Weise präsentiert. Während einige Labels etwas subtiler mit dem Trend umgingen, wie zum Beispiel Ami, das sich auf Bandanas und Halstücher beschränkte, nahmen andere die Western-Ästhetik sehr wörtlich.

Casablanca führte den Trend mit seiner von Matadoren inspirierten Kollektion an, die mit Hemden mit typischer Passe und paspelierten Jacken deutliche Anspielungen auf den Cowboy-Look zeigte.

Auch Dries van Noten nahm den Western-Trend wörtlich und präsentierte seidene Cowboy-Hemden mit den typischen Stickereien.

MSGM setzte auf alternative Nähtechniken und Ausschnittdetails zum Binden, während Thom Browne stark verziertes Denim und freizügige, passende Hosen präsentierte.

Bild: Polo Ralph Lauren

Wie man es stylt:

Das Cowboyhemd kann ein Statement in jedem Kleiderschrank sein, mit auffälligen Farben und Schnitten, die sofort ins Auge fallen. Damit das Hemd nicht zu kostümhaft wirkt, kombinieren Sie es am besten mit einer eleganten Hose oder, für wenn Sie aufs Ganze gehen wollen, mit einer Jeans mit Gürtel. Um den Look zu vervollständigen, bieten Sie elegante Schuhe dazu an. Wenn Sie eine kompromisslose Cowboy-Ästhetik anstreben, sollten Sie sich nicht scheuen, ein Paar Cowboystiefel und einen Hut dazu zu stylen, der möglicherweise auf die Farben des Hemdes abgestimmt ist.

Bild: Jack&Jones
Das Cowboyhemd ist eine spannende Ergänzung für Menschen, die keinen besonderen Anlass brauchen, um sich mutig zu stylen. Neue Adaptionen des Designs haben es für jüngere Verbraucher:innen relevant gemacht, während der traditionelle Look und die charakteristischen Details, die es seit Jahrzehnten beliebt machen, erhalten bleiben.

Bild: Madewell

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