Zurückhaltung gehört im Moment wohl nicht zur Firmenphilosophie von Puma. Das Unternehmen rüstet beispielsweise den VfB Stuttgart, die italienische Fußball-Nationalmannschaft, und das jamaikanische Olympiateam aus. Möglichst ganz vorne mit dabei sein wollen die Herzogenauracher zukünftig auch in der Formel1. Ab der nächsten Saison wird die Puma AG der offizielle Ausrüster des Formel1- Rennstalls BMW Williams F1. Ab 2004 wird das 330-köpfige Team mit den Fahrern Juan Pablo Montoya und Ralf Schuhmacher vom Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach mit Schuhen, Teambekleidung und feuerfester Rennbekleidung ausgestattet. Die Zusammenarbeit zwischen Puma und BMW Williams wurde vertraglich auf mehrere Jahre festgelegt. "Das Team ist der ideale Partner für Puma, weil es entsprechend unserer eigenen Markenphilosophie Hochleistungssport mit Lifestyle verbindet", sagte Puma-Chef Jochen Zeitz anlässlich der neuen Zusammenarbeit.

In den vergangenen zwei Jahren konnte der Rennstall BMW Williams F1 die Saison jeweils als Zweiter in der Gesamtwertung beenden. Für das nächste Jahr sieht Jochen Zeitz deshalb Chancen auf den Titel. Nach Einschätzung von Experten soll der Einstieg in die Formel 1 Puma etwa 2,5 Millionen Euro gekostet haben.

Ganz neu ist das Engagement im Motorsport nicht für den Sportartikelkonzern. Bereits in den 70er und frühen 80er Jahren wurden Puma-Rennschuhe von Fahrern und Teams getragen. Seit 1998 ist Puma wieder im Motorsport aktiv dabei und hat inzwischen ein umfangreiches Sponsoringportfolio zusammengestellt. So rüstet Puma in der Saison 2004 verschiedene Teams aus, unter anderem in der Formel 1, F 3000, WRC und im Motocross.

 

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