Steht das traditionsreiche Bochumer Bekleidungsunternehmen Steilmann doch noch vor einer hoffnungsvollen Zukunft? Nach eigenen Angaben hat der italienische Textilkonzern Miro Radici, der Steilmann im vergangenen Jahr übernommen hatte, jedenfalls Großes mit dem Unternehmen vor.

"Wir wollen in den kommenden Jahren in Deutschland investieren und schrecken auch vor großen Investitionen nicht zurück," erklärte Palmiro Radici, Chef der Miro Radici Group, auf der Düsseldorfer Modemesse CPD. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtete, solle Steilmann in den kommenden zwei Jahren "ein vertikales Modeunternehmen werden, das alle Prozesse von der Produktion bis zum Verkauf intern bündelt". In Osteuropa sei Steilmann mit derzeit 100 eigenen Geschäften bereits sehr erfolgreich, betonte Radici nach Angaben der FAZ weiter. In dieser Region plane man eine Verdoppelung der Ladenanzahl.

Aber auch in Deutschland will Radici mit Steilmann künftig Erfolge feiern. Dazu solle die Marke wieder gestärkt werden. Außerdem sei die Realisierung eines umfassenden Shop-in-Shop-Konzepts vorgesehen. In "weniger als zwei Jahren" könne Steilmann auf diese Weise wieder in die Gewinnzone gebracht werden, so Radici.

 

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