Deutsche Kunden fürchten Preiserhöhungen, wollen länger einkaufen und achten auf Nachhaltigkeit. Dies hat eine von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Zeitung "TextilWirtschaft" durchgeführte Umfrage ergeben.

Demnach meinen 85 Prozent der Befragten, dass für Industrie und Handel die Erhöhung um drei Prozentpunkte ein Anlass sein wird, die Preise deutlich nach oben zu schrauben. Die bisherige Flucht in Billigangebote scheint dafür jedoch weit weniger ausgeprägt, als angenommen. Immerhin 40 Prozent der Kunden wollen zukünftig lieber gezielter einkaufen, als zu tiefpreisiger Massenware zu greifen.

Verändert haben sich auch de zeitlichen Einkaufsgewohnheiten. 40 Prozent der Verbraucher wollen auch am späten Abend oder Sonntags einkaufen gehen. Nur noch zwei Drittel der Befragten geben sich mit den bisherigen Öffnungszeiten zufrieden, 2004 waren es noch 80 Prozent. Auch der Online-Handel gewinnt zunehmend an Akzeptanz. Hier nehmen sich bereits 50 Prozent vor, zukünftig online Bekleidung einzukaufen.

Stark gestiegen ist auch das Interesse an nachhaltig produzierten Textilien. Laut GfK achtet gut ein Drittel der Verbraucher mittlerweile zumindest gelegentlich darauf, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen die Waren hergestellt wurden.

 

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