Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 hat der Sportartikelhersteller Puma mit Sitz in Herzogenaurach die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern noch übertroffen: Die konsolidierten Umsätze stiegen von Januar bis März 2004 um 29,3 Prozent auf 443,8 Millionen Euro, im Vorjahresquartal waren es noch 343,2 Millionen Euro gewesen. Beim Gewinn schnitt Puma noch besser ab: Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) kletterte um 60,6 Prozent auf 116,6 Millionen Euro, gegenüber 71,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Überschuss liegt mit 80,4 Millionen Euro um 64,6 Prozent höher als im Vorjahr (2003: 48,8 Millionen Euro).

Wie der Vorstand am Montag mitteilte, wurde das stärkste Wachstum mit 39,1 Prozent auf 111,2 Millionen Euro im Textilbereich erzielt. Das Segment Schuhe stieg um 22,7 Prozent auf 305,9 Millionen Euro und Accessoires um 90,9 Prozent auf 26,7 Millionen Euro. Zu dem gestiegenen Ergebnis haben laut Puma alle Regionen haben beigetragen: So betrug das Wachstum in Europa 22,9 Prozent, in Amerika 9,2 Prozent (in US-Dollar 24,4 Prozent), in der Asien/Pazifik-Region 251,8 Prozent (ohne Japan waren es 26,4 Prozent) und in Afrika/Mittlerer Osten 49,9 Prozent.

Das Management erwartet nun für das Gesamtjahr ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies würde ein zweistelliges Wachstum im sechsten Jahr in Folge bedeuten. Der Gewinn vor Steuern soll mit über 30 Prozent erneut stärker wachsen als der Umsatz.

Die positive Entwicklung beim Gewinn, sowie die nach oben korrigierte Prognose für 2004 seien vor allem den steigenden Umsätzen, den sinkenden Kosten und der Rohertragsmarge, die mit 51,7 Prozent einen neuen Rekord erreichte, zu verdanken. Auch die Auftragslage entwickelte sich im ersten Quartal positiv: Das Gesamtvolumen der Aufträge stieg um 20,1 Prozent auf ein neues Rekordniveau von 776,6 Millionen Euro.

 

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