Die Rückkehr der Designerin Jil Sander in das von ihr gegründete Unternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2003 noch nicht positiv ausgewirkt. Im Gegenteil: Der Umsatz im vom Prada-Konzern kontrollierten Hamburger Modeunternehmen sank im Jahr 2003 auf 125,7 Millionen Euro, 2004 waren es noch 138,8 Euro gewesen. Auch der Jahresfehlbetrag stieg weiter an, von 26,3 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 28,4 Millionen Euro 2003. Mit dem schwachen Dollar, dem Irak-Krieg und der Lungenkrankheit Sars wurde das schlechte Abschneiden begründet. Da Jil Sander ihre erste Damen-Kollektion erst im Oktober 2003 in Mailand zeigte, prognostiziert der Prada-Konzern für dieses Jahr höhere Umsätze und geringere Verluste.

 

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