Das Damenoberbekleidungsunternehmen Hirsch musste auch in den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres , das am 31.August endete, einen Umsatzrückgang von 14 Prozent hinnehmen. Mit Brutto-Umsatzerlösen in Höhe von 27,1 Millionen Euro nach 31,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum konnte der Umsatzrückgang des Modeherstellers jedoch gegenüber dem ersten Halbjahr etwas abgeschwächt werden. Dies sei vor allem auf das gute Anlaufen der Herbst/Winter-Kollektionen zurückzuführen, die sich im August bereits hervorragend verkauft hätten und damit die Umsatzeinbußen der Vormonate teilweise kompensierten könnten, teilte Hirsch am Mittwoch in Düsseldorf mit Die Auftragseingänge der ersten vier Vororderprogramme der Saison Frühjahr/Sommer 2005 sind bis Mitte September um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die guten Vororderzahlen aus dem Ausland hätten gezeigt, dass hier neue Wachstumsimpulse zu erwarten sind. Vor allem der portugiesische Markt entwickle sich positiv, aber auch in der Schweiz, in England, Irland und Kanada gäbe es viel versprechende Absatzmärkte, so Hirsch.

Hirsch rechnet für das gesamte Geschäftsjahr 2003/2004, trotz der aktuell guten Abverkäufe, mit einem Umsatzrückgang. In Anbetracht der sehr guten Vororderzahlen gehe die Geschäftsführung im nächsten Geschäftsjahr wieder von einem Umsatzwachstum aus.

 

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