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Richemont holt Chief Technology Officer und neue Personalchefin

Der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont baut seine Führungsmannschaft aus. Um der zunehmenden Bedeutung von E-Commerce und digitalen Medien Rechnung zu tragen, schuf die Gruppe den Posten des Chief Technology Officer (CTO).

Den wird Anfang kommenden Jahres Jean-Jacques van Oosten übernehmen. Der promovierte Molekulargenetiker kann langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Digitalkonzepten für Einzelhandelsunternehmen vorweisen. Aktuell leitet er die Rewe Digital GmbH, die auf digitale Innovationen spezialisierte Tochter der Supermarktkette. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen im IT-Bereich von namhaften Unternehmen wie Travis Perkins, Tesco, Kingfisher, EDS und Unilever bekleidet sowie als Berater gearbeitet.

„Die Schaffung des CTO-Postens und die Berufung von Jean-Jacques van Oosten unterstreichen die Bestrebungen von Richemont, den Bedürfnissen des heutigen Marktes gerecht zu werden“, erklärte Johann Rupert, der Chairman des Konzerns, zu dem neben zahlreichen Luxusjuwelieren und -uhrmachern auch Modelabels wie Chloé und Azzedine Alaïa gehören.

Außerdem kündigte Richemont einen Wechsel auf der Position des Group Human Ressources Director an. Am 1. Oktober wird Sophie Guieysse den Posten übernehmen. Sie tritt die Nachfolge von Thomas Lindemann an, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen wird. Guyesse war im Laufe ihrer zwanzigjährigen Karriere bereits Personalchefin des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH, außerdem arbeitete sie unter anderem für verschiedene französische Ministerien und den Fernsehsender Canal+. Zuletzt war sie als Beraterin für das Modehaus Dior tätig.

Foto: Chloé Facebook-Page
Haglöfs bekommt deutschen CEO

Der schwedischen Outdoor-Marke Haglöfs steht ein Führungswechsel bevor. Am Donnerstag verkündete das Unternehmen, das zum japanischen Sportartikelkonzern Asics gehört, dass Carsten Unbehaun am 1. Januar 2018 den Posten des CEO übernehmen wird. Der Deutsche tritt dann die Nachfolge von Peter Fabrin an, der Haglöfs seit fast drei Jahren leitet. Fabrin verlasse das Unternehmen, um „neuen beruflichen Herausforderungen nachzugehen und seiner Familie in die gemeinsame Heimat Dänemark zu folgen“, heißt es in einer Mitteilung. „Wir respektieren Peters Entscheidung und möchten ihm für seinen großartigen Führungsstil und die Schaffung einer stabilen Organisation danken“, erklärte Katsumi Kato, Director und Managing Executive Officer beim Mutterkonzern Asics Corporation.

Fabrins designierter Nachfolger Carsten Unbehaun wechselt innerhalb des Konzerns, in den er 2002 eingetreten war. Aktuell bekleidet er bei Asics den Posten des Regional Managing Director Central Europe. Zuvor war er dort auch als Managing Director (Asics Deutschland GmbH) und Marketing Director EMEA (Asics Europe) tätig gewesen. „Wir freuen uns sehr, Carsten als den neuen CEO von Haglöfs AB begrüßen zu dürfen“, erklärte Kato. „Er genießt von Beginn seiner Asics-Zeit an einen hervorragenden Ruf und ist bereits seit 2015 Mitglied im Aufsichtsrat von Haglöfs.“

Foto: Haglöfs
Fay ernennt Arthur Arbesser zum Chefdesigner

Frischer Wind beim italienischen Modelabel Fay. Die zur Tod’s Group gehörende Marke hat Arthur Arbesser als neuen Creative Director vorgestellt. Er trat die Nachfolge von Tommaso Aquilano und Roberto Rimondi an, die das Unternehmen im Juli verlassen hatten. Der gebürtige Wiener zählt seit einigen Jahren zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsdesignern in der internationalen Modeszene. Bei Fay wird er mit der Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2018/19 debütieren, die im kommenden Januar vorgestellt werden soll.

Der Österreicher studierte an der renommierten Londoner Talentschmiede Central Saint Martins und entwarf nach seinem Abschluss für das italienische Modehaus Armani. 2013 gründete er sein eigenes, gleichnamiges Damenmodelabel. 2015 zählte er zu den Finalisten des LVMH-Preises.

Andrea della Valle, Vice President des Mutterkonzerns Tod’s Group, hofft nun auf eine „äußerst positive Partnerschaft“ mit dem Designer. „Wir glauben, dass Arthurs kreativer Flair, seine Frische und seine Leidenschaft für Kunst perfekt zur Marke Fay und ihrem Lifestyle passen“, erklärte er in einer Mitteilung. Arbesser nannte seinen neuen Arbeitgeber „eine Marke mit Identität, Klasse und Tradition“ und hofft auf „eine neue, interessante Reise für mich selbst und das Label“.

Foto: Fay Facebook-Page

Nur gut vier Monate nach seinem überraschenden Abschied als Kaufhof-Chef übernimmt Olivier Van den Bossche eine Führungsposition beim Lebensmittelhändler Metro. Der belgische Manager berate ab sofort als «Operating Partner» in der Großhandelssparte mehrere Länderchefs bei der Weiterentwicklung des lokalen Großhandelsgeschäfts. Van den Bossche werde «mit seiner Expertise, seinem Ideenreichtum und seiner zupackenden Art viele neue Impulse setzen», zeigte sich Konzernchef Olaf Koch überzeugt.

Van den Bosche hatte Ende April nach nur zweieinhalb Jahren an der Kaufhof-Spitze das 2015 von der kanadischen Kette Hudson's Bay Company (HBC) übernommene Unternehmen verlassen.

Die frühere Metro Group hatte sich im Sommer in zwei unabhängige Unternehmen aufgespalten. Der Lebensmittelhandel, in dem das Großhandelsgeschäft und die Supermarktkette Real zusammengefasst sind, trägt weiterhin den Namen Metro; die Unterhaltungselektronik ist in einer eigenen Gesellschaft namens Ceconomy aufgegangen. (DPA)

Charles Vögele: CEO tritt ab, Doppelspitze übernimmt

Der schweizerische Bekleidungshändler Charles Vögele steht vor einem Führungswechsel. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird CEO Markus Voegeli Ende November ausscheiden. Schon Mitte Oktober soll eine Doppelspitze die Zügel in die Hand nehmen. Sie wird aus dem derzeitigen Finanzchef Jürg Bieri und Francesco Sama, General Manager OVS Brand, bestehen.

Das designierte Führungsduo steht für die neue Struktur des Unternehmens: Nach der Übernahme durch das italienische Konsortium Sempione Retail im vergangen Jahr war der vormals eigenständige Filialist weitgehend in die Vertriebsorganisation des italienischen Bekleidungshändlers OVS integriert worden. Mittlerweile firmieren nur noch einige Filialen in Deutschland, Österreich und Ungarn unter dem alten Namen Charles Vögele. Im neu formierten Führungsteam soll sich Bieri als CEO Corporate Functions und CV Brand um „das Ressourcen- und Performance-Management“ der Gruppe sowie der verblieben Filialen kümmern. Sarna trägt als CEO OVS Brand „die umfassende operative Verantwortung für das wachsende Geschäft unter dem Label OVS“. Er habe zuletzt bereits „aktiv die Markeinführung von OVS in der Schweiz, Slowenien und Österreich begleitet“, erklärte das Unternehmen.

Im vergangenen Jahr wurde der kriselnde Modehändler vom italienischen Konsortium Sempione Retail übernommen

Dem scheidenden CEO Markus Voegeli dankte Verwaltungsratspräsident Stefano Beraldo für „seine Unterstützung und seinen unermüdlichen Einsatz im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit mit OVS“. Er habe „in den letzten Monaten die Transformation von Charles Vögele von einem vertikal integrierten Textilunternehmen in eine Vertriebskollektion mit OVS-Kollektionen wesentlich vorangetrieben“.

Voegeli war 2009 in das Unternehmen eingetreten und führte es seit 2012 als CEO. In seinen ersten Amtsjahren konnte er beim kriselnden Einzelhändler durchaus Erfolge vorweisen. 2015 erlitt das Unternehmen infolge des sogenannten „Frankenschocks“, der schlagartigen Aufwertung der Schweizer Lokalwährung gegenüber dem Euro nach der Aufhebung der Wechselkursbindung, einen herben Rückschlag. Dieses Ereignis habe „den finanziellen Druck verschärft“ und dazu geführt, dass die Führung von Charles Vögele den Verkauf des Unternehmens in Betracht zog, heißt es in einer Mitteilung.

2016 kam es schließlich zur Übernahme durch das Konsortium Sempione Retail, das der italienische Handelskonzern OVS zusammen mit zwei Investoren gebildet hatte. Damit war die Unabhängigkeit von Charles Vögele Geschichte. Der neue Eigentümer beschloss, die Marke zugunsten der Integration in die Strukturen von OVS weitgehend aufzugeben, zahlreiche regionale Tochtergesellschaften, an denen Sempione Retail kein Interesse hatte, mussten Insolvenz anmelden.

Foto: Charles Vögele
Intersport: Jochen Schnell verlässt den Vorstand

Die Sporthandels-Verbundgruppe Intersport Deutschland eG muss künftig ohne Jochen Schnell auskommen. Nach mehr als 15 Jahren im Unternehmen legte er am Mittwoch sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 30. September nieder. Schnell ist seit März 2015 in der Geschäftsführung für den Bereich Ware und Markt verantwortlich. In einer Mitteilung erklärte Intersport, der scheidende Vorstand habe sich „aus sehr privaten Gründen zu diesem Schritt entschieden“.

Schnells Aufgabenbiet werden vorerst Vorstandschef Kim Roether und Finanzvorstand Hannes Rumer übernehmen. „Wir respektieren die Entscheidung von Jochen Schnell. Gleichzeitig bedanken wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit. Jochen Schnell hat in seiner Zeit bei Intersport viele Impulse gesetzt, die unsere Gemeinschaft vorangetrieben haben“, erklärte Aufsichtsratschef Knud Hansen.

Foto: Intersport
Marks & Spencer: Neue Modechefin kommt Anfang Oktober

Die Bekleidungssparte ist seit Jahren das Sorgenkind des britischen Handelskonzerns Marks & Spencer Plc. Bereits im Mai hatte das Unternehmen eine neue Chefin für das kriselnde Segment benannt. Wann Jill McDonald ihren Posten als Managing Director, Clothing, Home & Beauty, antreten würde, war seinerzeit aber noch unklar geblieben. Das änderte sich am Mittwoch: Marks & Spencer verkündete, dass McDonald am 2. Oktober anfangen wird.

Mit ihrem Amtsantritt wird sie die vollständige Verantwortung für das Non-Food-Segment des Einzelhändlers übernehmen. Zuletzt leitete CEO Steve Rowe diesen Bereich übergangsweise, CFO Helen Weir war für die Lieferkette und Logistik zuständig. Diese Aufgabenfelder werden künftig von McDonald verantwortet. Innerhalb des Segments steht zudem eine weitere Umbesetzung an: Jo Jenkins wird den Posten des Clothing & Beauty Director übernehmen und in dieser Funktion direkt an McDonald berichten.

Die Berufung der neuen Modechefin hatte im Mai für Unverständnis bei Marktexperten gesorgt, weil Jill McDonald, zuletzt CEO des Autoteile- und Fahrradhändler Halfords, über keinerlei Erfahrungen in der Bekleidungsindustrie verfügt. Für Konzernchef Rowe war das kein Hinderungsgrund: Er bezeichnete sie als „exzellente Ergänzung“ für das Führungsteam von Marks & Spencer und rühmte ihr Gespür für die Bedürfnisse der Kunden.

Foto: Marks & Spencer
Yves Saint Laurents Gefährte Pierre Bergé ist tot

Pierre Bergé war Geliebter, Vertrauensperson, Mäzen und Geschäftsmann: Ein halbes Jahrhundert hat der Unternehmer und Kunstliebhaber das Leben und die Laufbahn von Yves Saint Laurent begleitet. Gemeinsam gründeten sie 1961 das berühmte Modehaus, das den Namen des Designers trägt. Gemeinsam erlebten sie Höhen und Tiefen. Sein Leben sei leer seit dem Tod von Yves, sagte Bergé, nachdem Saint Laurent im Jahr 2008 gestorben war. Nun ist der Multimillionär Bergé im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in der Provence an den Folgen einer langen Krankheit gestorben, wie die Stiftung Pierre Bergé - Yves Saint Laurent am Freitag mitteilte.

Bergé und der sechs Jahre jüngere Yves Saint Laurent lernten sich Ende der 50er Jahre kennen. Fünf Jahrzehnte lang teilten sie das Leben miteinander. Bergé war zunächst Liebhaber, dann Freund und Gefährte, stets als Manager und pfiffiger Unternehmer. Bergé und Yves Saint Laurent gehörten zu den legendären Paaren von Paris, so wie einst Jean Marais und Jean Cocteau.

Ohne Bergé wäre die Laufbahn des Designers womöglich weniger steil verlaufen. Er habe Yves Saint Laurent nicht «gemacht», denn man mache keine «Künstler», erklärte Bergé, wenn man seine Person in der Karriere des Modeschöpfers zu sehr in den Vordergrund stellte. Man könne ein Genie nur begleiten, sagte er in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Bergé hat jedoch unermüdlich an der Karriere seines Geliebten und dem Ruf der Weltmarke YSL gearbeitet. Auch noch über dessen Tod hinaus. In wenigen Wochen, am 3. Oktober, wird in Paris im ehemaligen Atelier des Designers in der Avenue Marceau ein Museum eröffnet. Zwei Wochen später soll in Marrakesch, einem weiteren ehemaligen Wohnsitz, ein zweites Yves Saint Laurent-Museum eingeweiht werden. Der 4000 Quadratmeter große Neubau liegt in der Nähe des Gartens Jardin Majorelle, den beide 1980 gekauft hatten und wo die Asche von Yves Saint Laurent verstreut wurde.

In den beiden Museen wird ein Teil der rund 5000 Kreationen und unzähligen Skizzen des Modeschöpfers zu sehen sein. An der Pressekonferenz in Paris vor wenigen Monaten konnte Bergé, im Rollstuhl sitzend, noch teilnehmen.

Bergé war leidenschaftlicher Kunstliebhaber. Mit Yves Saint Laurent zusammen hat er eine der größten privaten Kunstsammlungen Europas zusammengetragen. Nach Saint Laurents Tod ließ Bergé Teile davon spektakulär im Pariser Grand Palais versteigern. Das Ereignis wurde als Jahrhundertauktion gefeiert: Für 373,9 Millionen Euro wechselten 700 Objekte den Besitzer. Sein eigenes Auktionshaus Pierre Bergé & Associés mit Filialen in Brüssel und London gründete der auf der Atlantikinsel Ile d'Oléron geborene Geschäftsmann bereits im Jahr 2001.

Als Mäzen wirkte er mit rund 3,5 Millionen Euro an der Renovierung des Hauses von Jean Cocteau mit. Das Anwesen des französischen Schriftstellers, Malers und Regisseurs liegt in Milly-la-Fôret, rund 50 Kilometer südöstlich von Paris. Ebenso förderte er den Umbau des Hauses von Émile Zola zu einem Museum, das theatralische Schaffen von Robert Wilson und das literarische Werk von Peter Brook.

Sein Interesse für Theater und Literatur kam nicht von ungefähr. Im Jahr 1977 hatte er das Pariser Théâtre de l'Athenée gekauft, das er bis 1982 leitete, ehe er es dem französischen Staat schenkte. Als Liebhaber von Musik übernahm der Freund des damaligen sozialistischen Präsidenten François Mitterrand im Jahr 1989 die Spitze der neu erbauten Bastille-Oper, deren Direktor er bis 1994 blieb.

Hinter dem Schöngeist verbarg sich ein Unternehmer, von dem man sagte, dass er seine Geschäfte mit eiserner Hand geführt habe. So war er Mitbesitzer der Tageszeitung «Le Monde», des Wochenmagazins «L'Obs», Mitfinanzier der 1995 gegründeten Gay-Zeitschrift «Têtu» und Mitbegründer des mittlerweile eingestellten linken Intellektuellen-Monatsmagazins «Globe».

Aus seiner Homosexualität hatte er nie einen Hehl gemacht. Denn auch Freimut gehörte zu seinen Charaktereigenschaften. Man sei homosexuell, so wie man Linkshänder sei, sagte er. (DPA)

Foto: Stephane de Sakutin / AFP

Hunter: Shaw folgt auf Sloan

Das britische Traditionsunternehmen Hunter gab am Mittwoch bekannt, einen Nachfolger für Niall Sloan gefunden zu haben: Daniel Shaw wird künftig als Design Director der Marke fungieren, die vor allem für ihre Gummistiefel bekannt ist, sich aber inzwischen zum kompletten Mode- und Lifestylelabel entwickelt hat. Sein Vorgänger Sloan war vor wenigen Wochen zum Aschheimer Modehaus Escada gewechselt, wo er seither als Global Design Director tätig ist..

Shaw kommt vom britischen Modehaus Christopher Raeburn, dessen Atelier er zuletzt geleitet hatte. Unter anderem war er dort maßgeblich an den Modenschauen während der London Fashion Week und Kollaborationen mit Marken wie Rapha, Eastpak und MCM beteiligt. Bei Hunter wird er nun die Verantwortung für die Entwürfe aller Kollektionen der Linien Hunter Original und Hunter Field übernehmen.

Alasdhair Willis, der als Creative Director von Hunter die modische Entwicklung der Marke zuletzt maßgeblich vorangetrieben hat, lobte Shaw als „sehr seltenen Glücksfall“. Er verstehe es, „kreative Integrität“ mit einer kommerziellen Ausrichtung zu verbinden und so Produkte zu schaffen, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden.

Foto: Hunter
Abercrombie & Fitch holt neuen CFO

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Abercrombie & Fitch Co. hat einen neuen Finanzchef verpflichtet. Am Mittwoch gab das Unternehmen bekannt, dass Scott Lipesky mit Wirkung zum 2. Oktober zum Chief Financial Officer (CFO) und Executive Vice President ernannt wurde.

Er ist beim Jugendmodespezialisten aus New Albany kein Unbekannter: Im Laufe seiner mehr als zwanzigjährigen Karriere hat er bereits neun Jahre lang im Unternehmen gearbeitet, darunter auch als CFO der Konzernmarke Hollister. Zuletzt bekleidete er diesen Posten beim US-amerikanischen Möbelhändler American Signature Inc.

Bei Abercrombie & Fitch wird Lipesky nun Joanne Crevoiserat entlasten. Die Finanzchefin war Anfang Februar auf den Posten des Chief Operating Officer (COO) befördert worden, hatte ihr altes Aufgabengebiet aber übergangsweise behalten. Sie wird nun ab Oktober Lipeskys direkte Vorgesetzte sein. „Wir freuen uns, Scott wieder bei Abercrombie & Fitch willkommen zu heißen“, erklärte sie in einer Mitteilung. Lipesky verfüge über „genaue Kenntnisse des Konzerns, die ihm und dem Unternehmen bei der aggressiven Umsetzung unseres strategischen Plans nützlich sein werden“.

Foto: Abercrombie & Fitch