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KappAhl: CFO Anders Düring scheidet aus

KappAhl muss sich nach einem neuen Finanzchef umsehen. Am Montag teilte der schwedische Bekleidungshändler mit, dass Chief Financial Officer (CFO) Anders Düring das Unternehmen verlassen wird. Er werde zu einem anderen Arbeitgeber wechseln, heißt es in der Meldung.

Welcher das sein wird, ist auch schon bekannt: Ebenfalls am Montag gab der schwedische Baukonzern Serneke bekannt, dass Düring dort den Posten des CFO übernehmen soll. Wann er den Wechsel vollziehen wird, ist aber noch nicht ganz sicher. Nach Angaben von KappAhl wird Düring noch bis zum Ende seiner Kündigungsfrist im Unternehmen bleiben, sein zukünftiger Arbeitgeber rechnet damit, dass er „spätestens im Januar 2018“ den neuen Posten bei Serneke antreten kann.

KappAhl: CFO Anders Düring scheidet aus

„Ich bedauere, dass Anders sich entschieden hat, KappAhl zu verlassen, und respektiere seine Entscheidung“, erklärte CEO Danny Feltmann. Im Veränderungsprozess, dem sich der Konzern in den vergangenen Jahren unterzogen hat, habe der scheidende CFO eine „konstruktive und wichtige Rolle gespielt“. Die Suche nach einem Nachfolger hat KappAhl bereits begonnen.

Der in Mölndal bei Göteborg beheimatete Konzern ist in Schweden, Norwegen, Finnland und Polen mit etwa 400 stationären Filialen und eigenen Online-Shops vertreten. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 4,7 Milliarden Schwedischen Kronen (493 Millionen Euro).

Fotos: KappAhl
Martin Winkler ist neuer CEO der Falke Gruppe

Strumpfspezialist Falke hat Martin Winkler zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung ernannt. Dieser übernimmt von Uwe Bergheim, der in den Ruhestand getreten ist.

“Winkler ist ein bewährter Experte für Marketing und Vertrieb. Sein besonderes Wissen und seine Erfahrung als Geschäftsführer wird für die strategische Ausrichtung der Falke Gruppe von enormer Bedeutung sein und die weitere Internationalisierung der Marken Falke und Burlington vorantreiben”, sagten Unternehmensleiter Franz-Peter und Paul Falke in einer Presseerklärung und fügten hinzu: “Wir danken Herrn Bergheim für eine immer vertrauenswürdige und gute Zusammenarbeit.”

Winkler arbeitete zuletzt als leitender Geschäftsführer für LG Electronics, wo er für das Privatkundengeschäft in Deutschland verantwortlich war. Davor war der 48-Jährige zehn Jahre lang in verschiedenen leitenden Marketing- und Vertriebspositionen für den Sony Konzern tätig; zuletzt als Länderchef für die Unterhaltungselektronik und das IT-Geschäft in Deutschland.

“Ich freue mich, die Zukunft eines so renommierten und erfolgreichen Unternehmens wie Falke mitgestalten zu können. Ich sehe der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Organisation und der Marken Falke und Burlington mit Freude entgegen”, kommentierte Winkler.

Foto: Falke

Das Modelabel Marc O'Polo bekommt einen neuen Chef. Vom 1. September an soll der frühere Tom-Tailor-Chef Dieter Holzer das Unternehmen führen. Holzer folgt auf Alexander Gedat, der das Unternehmen zum 31. August verlasse, teilte Marc O'Polo am Dienstag im oberbayerischen Stephanskirchen bei Rosenheim mit und bestätigte damit einen Bericht von «Manager Magazin Online».

Marc O'Polo wurde 1967 in Stockholm gegründet. Bald darauf stieg der Unternehmer Werner Böck ein und kaufte immer wieder Anteile, bis er das Modelabel 1997 komplett nach Deutschland umsiedelte. Heute hat Marc O'Polo knapp 1900 Beschäftigte. Der Umsatz ging im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr von 464 Millionen Euro im Vorjahr auf 460 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen beliefert 108 eigene Geschäfte, 203 Franchise-Läden und mehr als 2000 Handelspartner. (DPA)

Laurèl beruft Head of Sales für den Heimatmarkt

Das Aschheimer Modehaus Laurèl hat Andreas Arndt auf den neu geschaffenen Posten des Head of Sales für den deutschen Markt befördert. Mit dieser Maßnahme soll nach Angaben des Unternehmens „der nächste Schritt der weiteren Entwicklung des wichtigen Heimatmarktes für Laurèl intensiv unterstützt werden“. In seiner neuen Funktion wird Arndt weiterhin an Barbara Hirt berichten, die in der Geschäftsleitung für das Ressort Vertrieb zuständig ist.

Nach Karrierestationen bei namhaften Bekleidungsunternehmen wie Bogner Jeans und Tommy Hilfiger wechselte Arndt im Jahr 2013 zu Laurèl. Dort betreute er verschiedene Vertriebsregionen in Deutschland, bevor er den Posten des Key Account Managers übernahm. Diesen wird er auch nach seiner Beförderung behalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in der Laurèl-Familie“, erklärte Arndt in einer Mitteilung. „Wir können auf dem deutschen Markt noch sehr viel bewegen und haben einiges vor.“

Foto: Laurèl
Escada verpflichtet Marketingfachmann von Red Bull

Die Modemarke Escada will es noch einmal wissen und soll nach dem Willen des Managements als „innovative Modemarke neu positioniert“ werden. Um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen, stellt das Unternehmen nun sein Marketing neu auf und meldet im Zuge dessen die Verpflichtung von Marco Raab als neuen Vice President für Marketing and Kommunikation.

„Raab kommt von dem österreichischen Getränkekonzern Red Bull, wo er seit 2007 in zahlreichen globalen Marken-, Marketing- und Kommunikationspositionen tätig war und zuletzt als Global Marketing Manager Projekte im Bereich des Innovations- und Change- Managements verantwortete.

„Unsere Vision ist es, an das eindrucksvolle Erbe von ESCADA in moderner Weise anzuknüpfen. Unsere Marketing- und Kommunikationsstrategien werden dazu entscheidend beitragen“, so Escada-Chefin Iris Epple-Righi. Die Expertise Raabs bei Red Bull sei dabei „von großer Bedeutung“. Raab soll seine Position zum 15. August 2017 antreten und direkt an CEO Epple-Righi berichten.

Foto: Marco Raab / Escada

Laura Chaplin wird CmiA-Botschafterin

Laura Chaplin, Enkelin des weltberühmten Schauspielers Charlie Chaplin, ist die neue Botschafterin von Cotton made in Africa (CmiA). Die junge Modedesignerin wird mit ihrem Label 'Smile by Laura Chaplin' die Initiative für nachhaltigen Baumwollanbau durch die Erlöse jedes verkauften Kleidungsstücks unterstützen.

„Ich wollte unbedingt Botschafterin für Cotton made in Africa werden, da wir dieselben Werte teilen. Wir wollen die Welt zu einem fröhlicheren Ort machen“, erklärte Chaplin ihre Entscheidung, Cotton made in Africa und die 695.000 Baumwollbauern in Subsahara-Afrika zu unterstützen, mit denen die Initiative zusammenarbeitet.

Zudem lässt sich die Designerin, für die Kreativität und Kunst eine große Rolle spielen und deren Label sich durch eine positive Lebensweise auszeichnet, in ihrer Arbeit von der Initiative und der Schönheit Afrikas inspirieren. „Cotton made in Africa hat einen großen Einfluss auf meine Designs. Mit meinen Designs sollen die Menschen entlang der textilen Kette Grund zum Lächeln haben – vom Bauern bis zum Kunden.“

„Laura Chaplin und Cotton made in Africa haben das gemeinsame Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Baumwollbauern zu verbessern und den Naturschutz in Afrika zu fördern. Wir wollen ein Lächeln in der Welt verbreiten – für Bauern, die Natur und Konsumenten“, bestätigt auch CmiA-Geschäftsführerin Tina Stridde und erklärte, dass sie sich geehrt fühle, mit Laura Chaplin zusammenarbeiten zu dürfen.

Im Video-Interview erzählt Laura Chaplin mehr über ihre Kindheit, ihr neues Label und ihre Rolle als CmiA-Botschafterin.

Foto: Laura Chaplin / Cotton made in Africa
Tausende von Surfern ehren Jack O'Neill mit weltweitem Paddle Out

Tausende von Surfern ehrten Abenteurer und Unternehmer Jack O'Neill mit einem weltweiten Paddle Out. Der Erfinder des Wetsuits war im vergangenen Monat, am 2. Juni 2017, in seinem Haus im kalifornischen Santa Cruz an natürlichen Folgen im Alter von 94 Jahren gestorben.

Das Paddle Out fand am 9. und 10. Juli zeitgleich an acht Orten der Welt statt: In Anglet, Frankreich; im Scheveningen Beach Stadion in den Niederlanden; in Surfers Paradise in Knokke-Heist in Belgien; am Great Western Beach in Newquay, UK; in Cox Bay, Tofino, Kanada; in der Nähe von O'Neills Haus am Pleasure Point in Santa Cruz, USA; am Freshwater Beach in Manly, NSW, Australien und Point Beach, Jeffrey's Bay in Südafrika. Hier war auch Jordy Smith mit vor Ort, langjähriges Mitglied des Team O'Neill.

Tausende von Surfern ehren Jack O'Neill mit weltweitem Paddle Out

Fans der Kult-Surfmarke und ihres Gründers fanden, ein Tribut im Meer sei der beste Weg, einen Mann zu ehren, der 'einfach nur länger surfen wollte'. "Alle von uns, die hier draußen herumpaddeln, haben einige der besten Momente unseres Lebens im Wasser verbracht - unter der großen Kuppel des Himmels auf die perfekte Welle wartend, die uns dahin gebracht hat, wo wir sein müssen", fasste es Shaun Tomson zusammen, ehemaliger Surf-Weltmeister und enger Freund O'Neills und seiner Familie.

Tausende von Surfern ehren Jack O'Neill mit weltweitem Paddle Out

O'Neill wird die Erfindung des ersten Neoprenanzugs und des ersten Wetsuits für Surfer zugeschrieben; bald darauf eröffnete er seinen ersten Surfshop in Ocean Beach, San Francisco und erfand damit auch eine neue Art von Laden. Seitdem ist die Surf-, Schnee- und Lifestyle-Marke erheblich gewachsen und bietet heute ihre Produkte einem breiten Publikum weltweit an.

Lanvin: Olivier Lapidus wird Nachfolger von Bouchra Jarrar

Der französische Designer Olivier Lapidus wurde als Nachfolger von Bouchra Jarrar benannt und hat bereits in dieser Woche die Rolle des künstlerischen Direktors bei Lanvin angetreten.

Seine Benennung zum Luxus-Modehaus erfolgt vier Tage nach Jarrars plötzlichem Abgang nach nur 16 Monaten in der Position. Lapidus startete bereits am Montag und stößt damit zu einer Zeit zu Lanvin, an dem sich das Modehaus vielen Herausforderungen gegenübersieht.

Lanvin wurde 1889 von Jeanne Lanvin gegründet und hat es derzeit schwer, seine Umsätze im höheren Bereich zu halten, nachdem es im Jahr 2012 ein Hoch von 250 Millionen Euro erreichte. Es verzeichnete im letzten Jahr die ersten Verluste nach mehr als zehn Jahren, zusätzlich zu einem Rückgang der Einnahmen um 23 Prozent nach dem Weggang von Kreativdirektor Alber Elbaz Ende 2015.

Lapidus soll die künstlerische Leitung des Modehauses zu einer Zeit übernehmen, in der es eine neue Richtung einschlägt, um "ein französischer Michael Kors" zu werden, so Quellen von BoF. Die Veränderung des Markenimages ist dabei Teil einer umfangreicheren strategischen Veränderung des Unternehmens, um Kosten zu senken und den Umsatz zu steigern.

Der in Paris geborene Designer will seine erste Kollektion für Lanvin im September während der Pariser Modewoche präsentieren und wird weiterhin an seinem eigenen Couture-Haus arbeiten, das als Création Olivier Lapidus bekannt ist und Anfang des Monats im Rahmen der Pariser Couture Fashion Week debütierte. Est ist das erste Couture-Haus, das online startete.

FashionUnited UK hat Lanvin um weitere Informationen angesucht und wird Sie auf dem Laufenden halten.

Foto: Christophe Archambault / AFP

Bouchra Jarrar verlässt Lanvin

Kreativchefin Bouchra Jarrar verlässt das französische Modehaus Lanvin nach nur 15 Monaten und zwei Kollektionen. Sie hatte die Position im März 2016 angetreten und von einem Designteam übernommen, nachdem Vorgänger Alber Elbaz im Oktober 2015 gegangen war.

Jarrars Verhältnis zu Lanvin-Geschäftsführerin Michèle Huiban wurde oft als gespannt beschrieben. Die Bedingungen ihrer Trennung von Lanvin werden in der nächsten Woche festgelegt werden. Damit findet sich Lanvin ohne künstlerische Leitung für die Frühjahrssaison 2018, es sei denn, das Modehaus würde umgehend einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin bekannt geben.

Bouchra Jarrar tritt als Kreativchefin bei Lanvin zurück

Jarrars Einstellung sollte frischen Wind in das Modehaus bringen, das seit einem Höhepunkt von 250 Millionen Euro Umsatz vor einigen Jahren eher stockende Umsätze verzeichnete. Aber auch Jarrars Kreationen wurden von einigen als zu konservativ, steif und provinziell für die Marke angesehen, besonders im Vergleich zur Konkurrenz, die sich richtungsweisend, ausgefallen und avantgardistisch gab. Es gab daher bereits Spekulationen über einen bevorstehenden Rücktritt Jarrars, nachdem das Unternehmen unter ihrer Leitung zum ersten Mal seit zehn Jahren Verluste verzeichnete.

Die 46 Jahre alte Französin mit marokkanischen Vorfahren hatte vor ihrer Einstellung bei Lanvin ihr eigenes Haute-Couture-Label geleitet. In den vergangenen zwanzig Jahren arbeitete sie für einige der namhaftesten französischen Modemarken, darunter Balenciaga, wo sie ihre Karriere 1996 begann. Als enge Mitarbeiterin von Kreativchef Nicolas Ghesquière leitete sie bis 2006 das Atelier des Luxuslabels. 2008 wechselte sie zum Modehaus Christian Lacroix bevor sie 2010 sie ihr eigenes Unternehmen gründete.

Das Modehaus Lanvin wurde 1889 von Jeanne Lanvin gegründet. Ende des vergangenen Jahrhunderts steckte das Unternehmen in einer tiefen Krise; wiederbelebt wurde es nach der Übernahme durch ein Konsortium um die taiwanesische Unternehmerin Shaw-Lan Wang im Jahr 2001. Für den rasanten wirtschaftlichen und kreativen Aufstieg der Traditionsmarke stand insbesondere Chefdesigner Alber Elbaz, der kurz nach der Übernahme von den neuen Eigentümern verpflichtet wurde. Unter seiner Leitung gewann das Label wieder an Relevanz und konnte jahrelang erstaunliche wirtschaftliche Erfolge feiern.

FashionUnited hat Lanvin um einen Kommentar gebeten und wird Sie auf dem laufenden halten.

Foto: Lanvin FS17 mit freundlicher Genehmigung von Catwalkpictures.com

Der unter Druck geratene Bekleidungshersteller Jack Wolfskin verschafft sich finanziell Luft und wechselt den Eigentümer. Investoren, die dem Unternehmen Kredite gegeben hatten, wandeln einen Großteil ihrer Forderungen in eine Beteiligung an dem Unternehmen um. Dadurch werden sie neue Hauptgesellschafter. Durch einen Schuldenschnitt von 255 Millionen Euro reduzieren sich die Verbindlichkeiten von 365 auf 110 Millionen Euro, wie der Hersteller von Outdoor-Bekleidung aus dem hessischen Idstein am Donnerstag mitteilte. Von den Gesellschaftern erhält Jack Wolfskin zudem ein Darlehen von 25 Millionen Euro.

"Mit der Stärkung unserer Liquidität und der signifikanten Reduzierung unserer Verbindlichkeiten und Zinsbelastung wurde die finanzielle Restrukturierung von Jack Wolfskin erfolgreich abgeschlossen", sagte Vorstandschefin Melody Harris-Jensbach laut Mitteilung. Das Unternehmen verfüge nun über eine solide Basis und das erforderliche Kapital, um sein Geschäft weiter auszubauen. Unter anderem eine teure China-Expansion hatte den Anbieter mit dem Tatzenabdruck im Firmenlogo Kraft gekostet.

"Mit dem jetzt erzielten Abschluss der Restrukturierung sind wir gut dafür aufgestellt, das Unternehmen in den kommenden Jahren erfolgreich weiterzuentwickeln", erklärte Bain Capital Credit im Namen der Hauptgesellschafter. Bisher gehörte das Unternehmen dem US-Investor Blackstone. (DPA)