Bernard Arnault überholt Amancio Ortega als reichster Mann der Mode

Inditex-Eigentümer Amancio Ortega ist nicht länger der reichste Europäer beziehungsweise der reichste Modemogul. In diesem Jahr wurde er von Bernard Arnault, dem Geschäftsführer und Vorsitzenden des Luxuskonzerns LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE überflügelt, der laut der Forbes-Reichenliste mit einem Vermögen von 72 Millionen US-Dollar der viertreichste Mann der Welt ist.

An der Spitze steht unangefochten Amazons Jeff Bezos, dessen Vermögen mit 112 Milliarden US-Dollar zum ersten Mal dreistellig wurde. An zweiter Stelle folgt Bill Gates mit 90 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Warren Buffet (84 Milliarden US-Dollar). Zwischen Arnault und Ortega auf Platz Sechs mit 70 Milliarden US-Dollar befindet sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit 71 Milliarden US-Dollar.

Was die Modemilliardäre angeht, so bilden Arnault und Ortega ihre eigenen Liga, kommt an dritter Stelle doch erst mit einigem Abstand Nikes Phil Knight mit 29,6 Milliarden US-Dollar, Kerings Francois Pinault mit 27 Milliarden US-Dollar und Leonardo Del Vecchio von Luxottica mit 21,2 Milliarden US-Dollar an fünfter Stelle (siehe Grafik).

Arnaults Erfolg wurde von LVMHs ausgesprochen gutem Jahr getragen - das Modehaus, zu dem Marken wie Louis Vuitton, Fendi und Givenchy gehören, hatte 2017 eines seiner besten Jahre und verzeichnete einen Umsatz von 52,9 Milliarden US-Dollar (42,6 Milliarden Euro).

Arnaults persönliches Vermögen wurde durch den Kauf von Christian Dior um 30,5 Millionen US-Dollar aufgestockt, was ihn zum ersten Mal seit 2012 zum reichsten Europäer und zum reichsten Mann Frankreichs machte.

Ortega, der sich offiziell von allen Rollen bei Inditex und zugehörigen Unternehmen zurückgezogen hat, ist durch sein Anlagevehikel Pontegadea Mehrheitseigentümer. Da Inditex-Aktien Ende Februar um 7 Prozent fielen, fiel auch Ortegas Nettowert um sechs Prozent auf 68 Milliarden US-Dollar und brachte ihn damit auf Platz Sechs von Forbes Liste der Milliardäre der Welt 2018.

Foto: Michael Klimentyev / Sputnik / AFP

 

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