Als vollen Erfolg hat der Sportartikelkonzern Adidas AG die am Sonntag beendete Fußball-WM verbucht: Mit Deutschland und

Argentinien standen zwei Teams im Finale, die von den Herzogenaurachern eingekleidet wurden, und auch Torschützenkönig James Rodriguez trug bei seinen sechs Treffern die berühmten drei Streifen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen nun einen Rekordumsatz mit Fußballprodukten in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro.

Am Montag meldete Adidas einen weiteren prestigeträchtigen Coup gegen den großen Rivalen Nike: Ab der Saison 2015/16 werden die Deutschen den englischen Spitzenclub Manchester United ausstatten. Dessen Spieler laufen seit 2002 in Nike-Trikots auf, der US-Konzern hatte in der vergangenen Woche aber bekanntgegeben, den Ende der kommenden Saison auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Manchester United, einem der erfolgreichsten und beliebtesten Fußballklubs der Welt“, erklärte Adidas-Chef Herbert Hainer, „Diese Partnerschaft mit Manchester United unterstreicht deutlich unsere Marktführerschaft im Fußball und wird uns dabei helfen, unsere Position in wichtigen Märkten weltweit weiter zu stärken.“

Den Vertrag, mit dem Adidas für eine Laufzeit von zehn Jahren „technischer Sponsor und offizieller Lizenzpartner“ von Manchester United wird, lässt sich das Unternehmen einiges kosten: Wie der börsennotierte Fußballclub mitteilte, zahlt Adidas mindestens 750 Millionen Britische Pfund, also rund 940 Millionen Euro.

 

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