Die Produktion von Bio-Baumwolle sinkt derzeit weltweit, obwohl die Nachfrage auf dem Weltmarkts steigt. Die Modekette C&A,

derzeit der weltweit größte Abnehmer von Bio-Baumwolle, hat Bedenken über eine bevorstehende Knappheit von Bio-Baumwolle geäußert und eine Kampagne gegen diese Entwicklung ins Leben gerufen.

 

"Wir sind an einem kritischen Punkt angekommen, an dem die Nachfrage nach Bio-Baumwolle das Angebot übertrifft. Die Unsicherheit über die Verfügbarkeit, die hiermit verbunden ist, bringt die gesamten Langzeit-Investitionen in Bio-Baumwolle in Gefahr”, erklärt Thorsten Rolfes, Leiter Unternehmenskommunikation von C&A Europa.

In seiner Broschüre "Let's take Bio Cotton to everyone every day" stellt der holländische Modehändler den Mehrwert und die derzeitigen Herausforderungen bei der Produktion von Bio-Baumwolle dar. Die Publikation befasst sich auch mit den Möglichkeiten aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Sicht für diejenigen, die Bio-Baumwolle verwenden.

Derzeit wird nur ein Prozent der gesamten Baumwollproduktion biologisch angebaut. Laut C&A ist ein Hauptgrund für den Rückgang der Produktion mangelndes Wissen über die Produktion von Bio-Baumwolle und ein Mangel an Kommunikation zwischen verschiedenen Gemeinschaften der Modebranche. Der Einzelhändler hat sich vorgenommen, Wissen und Bewusstsein über Bio-Baumwolle zu vertiefen und glaubt, dass die zahlreichen Mode- und Bekleidungsunternehmen eine besondere Verwantwortung tragen.

"Marken spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Bio-Baumwolle als nachhaltige Ressource. Einige Marken tun etwas, aber die Versorgungskrise zeigt, dass viel mehr getan werden muss. Kollaboration ist entscheidend – die Zusammenarbeit mit Experten, Gemeinden und Regierungen kann dabei helfen, dass Bio-Bauwolle ihr volles Potential entfaltet”, sagt Rolfes.

"Unternehmen können nicht nur in den herstellenden Ländern etwas bewegen, sondern auch in den Absatzmärkten, indem sie ihre Kunden auf das Thema Bio-Baumwolle aufmerksam machen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es möglich ist, ein Bewusstsein zu entwickeln, die Nachfrage zu erfüllen und gewinnbringend zu arbeiten”, fügt Rolfes hinzu.

 

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