Der Umsatz in deutschen Einzelhandel ist im August unerwartet stark zurückgegangen.

Dies gab das Statistische Bundesamt am Freitag bekannt. Wie die in Wiesbaden ansässige Behörde mitteilte, sanken die Umsätze im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nominal um 1,2 Prozent und real um 2,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Juli gaben die Einzelhandelsumsätze unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten um nominal 1,1 Prozent und real um 1,4 Prozent nach.

Das nun vorgelegte vorläufige Ergebnis wurde nach Angaben des Bundesamtes aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen etwa 76 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vorfeld war mit einem geringeren Umsatzrückgang gerechnet worden. Leicht überdurchschnittlich entwickelten sich die Umsätze im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren: Sie wuchsen nominal um 0,4 Prozent, real gingen sie um 1,8 Prozent zurück.

Deutlich niedriger fielen im Jahresvergleich hingegen die Umsätze im Handel mit Nicht-Lebensmitteln aus: Sie sanken nominal um 2,4 Prozent und real um 2,5 Prozent. Betroffen von dieser negativen Tendenz war auch das Produktsegment Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren: Hier gingen die Umsätze nominal um 2,1 Prozent zurück. Dies entspricht einem realen Rückgang um 2,9 Prozent.

 

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