Der japanische Bekleidungskonzern Fast Retailing Co. Ltd., der durch die Zusammenarbeit

der deutschen Stardesignerin Jil Sander mit seiner Marke Uniqlo auch hierzulande bekannt geworden ist, hat das Geschäftsjahr 2011, das am 31. August endete, mit einem Gewinnrückgang abgeschlossen.

Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf 820,3 Milliarden Yen (7,7 Milliarden Euro). Der operative Gewinn sank allerdings um 12,1 Prozent auf 116,3 Milliarden Yen. Der Konzern begründete den Rückgang mit einem schwachen ersten Halbjahr auf dem japanischen Heimatmarkt, der 73 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuerte. In der zweiten Jahreshälfte hätten sich die Zahlen dort aber verbessert. Das internationale Geschäft von Uniqlo habe sich hingegen im gesamten Jahr positiv entwickelt und sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutliche Zuwächse erzielt. Der Jahresüberschuss des Konzerns sank allerdings aufgrund der Schwächen in Japan um 11,9 Prozent auf 54,3 Milliarden Yen (510 Millionen Euro).

Im laufenden Geschäftsjahr will Fast Retailing sein Auslandsgeschäft mit zahlreichen Shoperöffnungen weiter stärken. Der Konzern peilt für 2012 deutliche Zuwächse beim Umsatz (+17,6 Prozent) und Ergebnis (+30,6 Prozent) an.

 

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