Auch in der Diskussion über eine stärkere Vertretung von Frauen in Führungspositionen spricht sich

der Handelsverband Deutschland (HDE) – wie etwa beim strittigen Thema Mindestlohn – gegen eine gesetzliche Regelung aus. Die Branchenorganisation bevorzugt vielmehr eine freiwillige Selbstverpflichtung „nach Vorbild der 30-DAX-Unternehmen“.

„Eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote macht mehr kaputt als sie nützt. Für eine starre Quote sind die Unternehmen zu unterschiedlich, als dass man sie sinnvoll unter einen Hut bringen kann“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Branche liege, was die Zahl von Frauen in Führungspositionen angehe, ohnehin schon „sehr gut“. Daher sei eine gesetzliche Quote „überflüssig“. Zudem könne sie dem Ansehen von weiblichen Spitzenkräften sogar schaden. „Da tut man doch auch den Frauen keinen Gefallen. Eine Frauenquote befördert nur den Generalverdacht der Kollegen, die Führungsposition sei nur mit Blick auf die Quote besetzt worden“, so Genth.

 

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