Das börsennotierte Modehaus Kilian Kerner AG hat auch im ersten Halbjahr 2014 rote Zahlen geschrieben.

Der Fehlbetrag belief sich dem am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht zufolge auf 1,8 Millionen Euro. 0,6 Millionen Euro davon resultierten aus Abschreibungen.

Der ausgewiesene Umsatz im Modesegment brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,84 auf 0,36 Millionen Euro ein, was aber dem Ende der Partnerschaft mit dem britischen Einzelhändler House of Fraser geschuldet war. Bereinigt um deren Beitrag stiegen die Einnahmen aus dem Kerngeschäft um 1,4 Prozent. Gründe für das nur geringe Wachstum waren nach Angaben des Unternehmens „ein ungenügend aufgestellter Vertrieb, ein hoher Kommissionskundenanteil, Forderungsausfälle bei Kunden und ein generell schwaches Marktumfeld“.

In einem Aktionärsbrief bereitete Vorstandschef Stefan Ober die Anleger auf ein „schwieriges Geschäftsjahr“ vor, das „von den Fehlern aus der Vergangenheit, der Bereinigung von Altlasten sowie von den laufenden Restrukturierungsmaßnahmen geprägt sein wird“. Der „ungenügend aufgestellte Vertrieb sowie das schwache Marktumfeld“ würden auch in der zweiten Jahreshälfte die Geschäfte belasten.

 

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