Absage für Zalando: Der Onlineriese darf kein neues Logistikzentrum im süddeutschen

Leipheim bei Ulm bauen. Ein Zweckverband lehnte den Antrag auf Ansiedlung eines neuen Lagers im früheren Fliegerhorst mit einem Investitionsvolumen von rund 170 Millionen Euro ab. Als Hauptgrund wurden zu viele Nachteile für die Region genannt. Die angrenzenden Kommunen Leipheim, Günzburg und Bubesheim schreckte unter anderem zu viel Verkehr sowie Zalandos Firmenpolitik ab. Das Berliner Unternehmen hatte angekündigt, bis zu 80 Prozent ungelernte Mitarbeiter auf Niedriglohnniveau beschäftigen zu wollen und in den ersten Jahren aufgrund von Verlusten keine Gewerbesteuer zahlen zu wollen.

Das Logistik-Cluster Schwaben kritisiert diese Entscheidung scharf. “Hier wird mit einem Handstreich die Chance auf 2.000 Arbeitsplätze vertan”, meldet der Verband.

 

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