Eckhard Cordes kann sich nun offiziell an den Umbau des Metro-Konzerns machen.

Der Aufsichtsrat des Unternehmens berief den Haniel-Chef auf seiner Sitzung am Donnerstag erwartungsgemäß in den Vorstand und bestellte ihn gleichzeitig zum Vorsitzenden des Gremiums. Cordes hatte bereits in der vergangenen Woche einschneidende Maßnahmen angekündigt, um die Profitabilität des Düsseldorfer Handelskonzerns zu steigern. Die Metro-Gruppe werde künftig praktisch als "sechste Sparte" des Mischkonzerns Haniel geführt, so Cordes gegenüber der Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland.

Auch nach seiner Berufung auf den Führungsposten bei Metro bleibt Cordes weiterhin Chef des wichtigsten Großaktionärs. Zuletzt hatten sich die Gerüchte über den möglichen Verkauf weniger erfolgreicher Metro-Sparten überschlagen. Anlässlich seiner offiziellen Berufung erläuterte Cordes noch einmal seine Ziele: "Die Metro Group ist ein international erfolgreicher Handelskonzern," erklärte er, "Mein Ziel ist es, diesen Weg fortzusetzen und das Unternehmen strategisch und wertorientiert weiterzuentwickeln.

Die neue, stabile Eigentümerstruktur bei der Metro AG ist ein guter Rückhalt für die Entwicklung einer langfristig angelegten, erfolgreichen Unternehmensstrategie." Presseberichten zufolge hat er für die Verwirklichung seiner Vorhaben jetzt erst einmal fünf Jahre Zeit. So lange läuft sein neuer Vertrag als Metro-Chef.

 

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