Der US-Einzelhandelsriese Walmart teilte die Schaffung

eines Fonds mit, der die Herstellung in den USA fördern soll und damit auch die Produktion von Bekleidung und Textilien. Walmart-Geschäftsführer William Simon erwähnte den Zehn-Millionen-Dollar-Fonds (7,3 Millionen Euro) auf der "US Conference of Mayors" in Washington am letzen Donnerstag; ein klarer Schritt in Richtung des Verkaufs von mehr Produken mit dem Label “Made in USA”. “Der Zehn-Millionen-Dollar-Fond wird herausragende Innovatoren im Produktionssektor identifizieren und belohnen”, erklärte Simon.

Das Unternehmen plant, den Fond ab März dieses Jahres über einen Zeitraum von fünf Jahren zu verteilen und wird Fördergelder für Innovationen im Produktionsbereich vergeben, um solche Projekte in den USA anzuregen, so eine Sprecherin der Firma.

Im Frühjahr des letzten Jahres hatte Walmart davon gesprochen, sich ab 2014 verstärkt auf Produkte zu konzentrieren, die in den USA hergestellt wurden und dafür sein Beschaffungsbudget innerhalb von zehn Jahren um 50 Milliarden US-Dollar (36,5 Milliarden Euro) anzuheben. Außerdem plant der Einzelhandelsriese, Anbietern zu helfen, in den USA Fuß zu fassen und die Produktion aus dem Ausland wieder ins Inland zu holen. Laut der Boston Consulting Group könnte diese Initiative potentiell eine Million Arbeitsplätze in den USA schafffen.

Walmart gab am Donnerstag auch bekannt, dass das Unternehmen im August ein zweites Gipfeltreffen zum Thema Herstellung in den USA abhalten werde; das erste hatte im vergangenen August stattgefunden.
 

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