Der Otto-Versand stellt Medienberichten zufolge seinen Hauptkatalog

ein. Wie eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Bild.de bestätigte, will das Unternehmen den rund 1.000 Seiten umfassenden Prospekt in den kommenden Jahren einstellen. Aktuell sei das Kataloggeschäft noch rentabel, doch immer mehr Kunden würden mittlerweile online bestellen. “Weit mehr als 80 Prozent unseres Umsatzes machen wir im Internet”, sagte Otto-Sprecherin Ulrike Abratis. Kataloge machen hingegen nur noch acht Prozent aus.

Gedruckte Kataloge sollen laut Otto weiterhin ein elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells bleiben. Die Spezialkataloge würden zukünftig kostenlos an die Kunden verschickt, jedoch plant das Unternehmen, auch hier einige Prospekte aus den 60 Themenbereichen zu streichen. Bei der Präsentation der Mode will Otto zudem stärker mit Freistellern arbeiten und einzelne Produkte weniger an Models präsentieren.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN