Der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière

Richemont SA, dem Modemarken wie Chloé sowie der Designer-Onlineshop Net-a-Porter gehören, konnte im Geschäftsjahr 2011/12 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern.

Der Konzernumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent (währungsbereinigt +30 Prozent) von 6,89 auf 8,87 Milliarden Euro. In allen Regionen verzeichnete Richemont hohe Zuwächse, herausragend liefen allerdings die Geschäfte in Asien außerhalb Japans: Dort stiegen die Erlöse um 43 Prozent (währungsbereinigt +46 Prozent) auf 3,68 Milliarden Euro. Damit ist der asiatisch-pazifische Raum nun die umsatzstärkste Region des Konzerns.

In Europa erreichten die Schweizer ein Wachstum um 20 Prozent auf 3,10 Milliarden Euro, die Region Americas verbuchte ein Plus von 26 Prozent (währungsbereinigt +30 Prozent) auf 1,25 Milliarden Euro. Lediglich in Japan musste sich Richemont mit niedrigeren Zuwächsen begnügen. Aufgrund der Folgen der Naturkatastrophen im Frühjahr vergangenen Jahres stiegen die Erlöse nur um 13 Prozent (währungsbereinigt +9 Prozent) auf 833 Millionen Euro.

Neben der Umsatzsteigerung trugen effektive Kostenkontrollen dazu bei, dass der Jahresüberschuss mit 1,54 Milliarden Euro um 43 Prozent höher ausfiel als im Vorjahr (1,08 Milliarden Euro).

 

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