Der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont SA konnte

auch im dritten Quartal nicht an frühere Steigerungsraten anknüpfen. Stattdessen setzte sich der Trend der Vormonate fort.

Im abgelaufenen Quartal hatten die Schweizer erneut unter ungünstigen Wechselkursentwicklungen zu leiden. Der Konzernumsatz wuchs daher im Vergleich zum Vorjahr lediglich um drei Prozent auf 2,94 Milliarden Euro. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um neun Prozent. Vor allem in Japan hatte die schwache Lokalwährung gravierende Auswirkungen: Währungsbereinigt erzielte Richemont dort ein Plus von 13 Prozent, in Euro ging der Umsatz allerdings um 13 Prozent zurück.

Dass die Erlöse überhaupt stiegen, verdankte der Konzern dem eigenen Einzelhandel: Dessen Umsatz wuchs um sieben Prozent (währungsbereinigt +14 Prozent) auf 1,66 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Großhandelsumsatz sank hingegen um zwei Prozent auf 1,28 Milliarden Euro (währungsbereinigt +3 Prozent). Der Konzern begründete das mit „der Vorsicht von Handelspartnern, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum“. Die Geschäfte in Europa und dem Mittleren Osten bezeichnete das Unternehmen allgemein als „zufriedenstellend“, die in Amerika als „gut“.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN