Im vergangenen Jahr hatte der schweizerische Luxusgüterkonzern Richemont lange unter den

Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu leiden. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gab es aufgrund deutlicher Zuwächse in Asien nun wieder einen Aufwärtstrend.

Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2009 konnte Richemont seinen Umsatz gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres um 2 Prozent von 1,548 auf 1,585 Milliarden Euro steigern. Währungsbereinigt lag der Zuwachs sogar bei 7 Prozent. Der Konzern verwies darauf, dass die Vergleichszahlen aus dem Jahr 2008 sehr schwach gewesen seien, betonte aber die positive Tendenz. Allein im Dezember sei der Umsatz im Jahresvergleich währungsbereinigt um 12 Prozent gewachsen, hieß es aus Genf.

Zu verdanken hat Richemont die Umsatzsteigerung deutlich verbesserten Geschäften im asiatisch-pazifischen Raum außerhalb Japans: In dieser Region legten die Umsätze gleich um 25 Prozent (währungsbereinigt +34 Prozent) zu. Ansonsten blieb die Entwicklung durchwachsen. In Europa (-4 Prozent, währungsbereinigt -2 Prozent), Amerika (-2 Prozent, währungsbereinigt +8 Prozent) und Japan (-12 Prozent, währungsbereinigt -11 Prozent) lagen die Umsätze erneut unter dem Vorjahresniveau.

 

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