Der Schweizer Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont SA konnte seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten

des laufenden Geschäftsjahres nur geringfügig steigern. Die schwache Nachfrage in Asien und ungünstige Wechselkursveränderungen dämpften das Wachstum.

Am Mittwoch erklärte das Unternehmen im Vorfeld seiner Jahreshauptversammlung, dass der Umsatz im Zeitraum von Anfang April bis Ende August das entsprechende Vorjahresniveau nur um ein Prozent übertreffen konnte. Währungsbereinigt stieg er immerhin um vier Prozent.

In Europa und dem Mittleren Osten wuchsen die Erlöse um sechs Prozent. Der Konzern führte das vor allem auf die anhaltend hohe Nachfrage von Touristen zurück. Auch in Amerika entwickelte sich der Umsatz positiv (+7 Prozent, währungsbereinigt +12 Prozent), allerdings drückte der Kursverfall des US-Dollar gegenüber dem Euro die Steigerungsrate. Schlechter sah es für Richemont im asiatisch-pazifischen Raum aus: In Japan sanken die Erlöse um 14 Prozent (währungsbereinigt -8 Prozent), in den übrigen Ländern der Region um zwei Prozent. Währungsbereinigt erreichten sie dort das Vorjahresniveau. Trotz einer Umsatzsteigerung im Einzelhandel ging der Umsatz in China aufgrund des schwachen Großhandelsgeschäfts zurück.

Auf der Jahreshauptversammlung stimmten die Anteilseigner einer Dividende in Höhe von 1,40 Schweizer Franken pro Aktie zu. Außerdem kehrte Johann Rupert nach einer einjährigen Auszeit auf den Posten des Verwaltungsratschefs zurück.

 

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