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Tod’s glänzt auf dem Heimatmarkt

25. März 2009

Auch in den Zeiten der allgemeinen Wirtschaftskrise konnte der italienische

Luxusgüterkonzern Tod’s S.p.A. respektable Zuwächse erzielen.

Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2008 eine Höhe von 707,6 Millionen Euro erreichte. Das Vorjahresniveau von 657,1 Millionen Euro wurde damit um 7,7 Prozent übertroffen. Überaus erfolgreich entwickelte sich erneut die Marke Hogan, die um 19,6 Prozent auf 238,7 Millionen Euro zulegte. Geringer fielen die Zuwächse bei der Kernmarke Tod’s (+2,6 Prozent auf 356,7 Millionen Euro) sowie bei den kleineren Luxuslabels Fay (+3,7 Prozent auf 93,3 Millionen Euro) und Roger Vivier (+5,0 Prozent auf 16,8 Millionen Euro) aus.

Den deutlichen Zuwachs erwirtschaftete Tod’s auf dem italienischen Heimatmarkt. Hier hatte der Konzern im abgelaufenen Jahr mit der Eröffnung mehrerer neuer Flagship-Stores in den Modemetropolen Rom und Mailand für Aufsehen gesorgt. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15,2 Prozent auf 384,1 Millionen Euro. Im restlichen Europa wurde das Vorjahresniveau nur knapp übertroffen (+0,1 Prozent auf 161,0 Millionen Euro). Während die Umsätze in Nordamerika erwartungsgemäß um 10,5 Prozent auf 59,3 Millionen Euro abrutschten, legte der Konzern in Asien und dem Rest der Welt (+6,9 Prozent auf 103,2 Millionen Euro) zu.

Trotz höherer Kosten im Zusammenhang mit der Expansion im vergangenen Jahr konnte Tod’s auch sein Ergebnis steigern. Der operative Gewinn (EBIT) lag mit 126,6 Millionen Euro zwar nur marginal über dem Vorjahreswert von 126,5 Millionen Euro, der Nettogewinn nach Minderheitenanteilen wuchs aufgrund einer geringeren Steuerbelastung aber um 7,9 Prozent von 77,3 auf 83,4 Millionen Euro.