Mit ziemlich erschreckenden Zahlen hat der britische Sportartikelhersteller Umbro plc. das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen.

Der Umsatz brach im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte ein. Daher versah das Unternehmen seinen Zwischenbericht auch mit einem Warnhinweis: Aufgrund der positiven Sondereffekte der Fußball-Weltmeisterschaft im Vorjahr seien die Ergebnisse "nicht direkt vergleichbar".

Umbro, der Ausstatter der englischen Nationalmannschaft, engagiert sich stark im Fußball-Geschäft und erzielt einen wesentlichen Teil seines Umsatzes mit Fanartikeln wie Replika-Trikots. In diesem Sommer habe sich vor allem der Verkauf von Trikots der englischen Nationalmannschaft "enttäuschend" entwickelt, räumte das Unternehmen ein. Die angestrebten Zahlen wurden deutlich verfehlt. Dies schlug sich nun in den vorgelegten Halbjahreszahlen nieder. Demnach erreichte der Umsatz eine Höhe von 55,78 Millionen Britischen Pfund und lag damit um 48,7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 108,71 Millionen Britischen Pfund.

Der Gewinn vor Steuern und Sondereffekten sank um 42,8 Prozent auf 10,11 Millionen Britische Pfund, nachdem er in den ersten sechs Monaten des Vorjahres noch 17,67 Millionen Britische Pfund betragen hatte. Das Unternehmen betonte jedoch, dass die Geschäfte sich insgesamt im Rahmen der Erwartungen entwickelt hätten. In Osteuropa, den USA, Lateinamerika und China habe Umbro starke Zuwächse verzeichnen können. Diese wurden jedoch durch die Einbrüche in Großbritannien und Westeuropa überschattet, wo die Weltmeisterschaft sich im Vorjahr besonders stark auf die Geschäfte ausgewirkt hatte.

 

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