Der japanische Einzelhändler Fast Retailing hält sich bedeckt,

was den potentiellen Börsengang seiner Tochterfirma Uniqlo angeht, obwohl das Unternehmen bereits erste Erkundigungen bei den entsprechenden Behörden und Institutionen eingeholt haben soll. Berichten zufolge könnte der Hersteller von Freizeitbekleidung noch in diesem Jahr seine Aktien erstmals öffentlich an der Hongkonger Börse handeln.

Wie die Hongkonger Medien letzte Woche berichteten, wäre der Zweck des Börsengangs, der ohne zusätzliche Mittelbeschaffung geschehen soll, eine Stärkung des Images der Marke. Laut Insideraussage soll die Firma am Ende aber eine Kapitalisierung anstreben. Zur Zeit hat das Unternehmen ein Geschäftsmodell, das auf direkten Filialen beruht, was für das Erreichen neuer Verkaufskanäle sehr kapitalintensiv ist.

Bereits im September 2011 hatte Fast Retailing angekündigt, jedes Jahr 200 neue Uniqlo-Geschäfte im Ausland eröffnen zu wollen, um mit den Rivalen Gap und Zara mithalten zu können. Die Hälfte der neuen Geschäfte sind dabei in China geplant, um das große Potential des chinesischen Fast-Fashion-Markts auszunutzen, der von einem schnell wachsenden Bedarf der chinesischen Verbraucher angetrieben wird.
 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN