Adidas bleibt Spitze

Der Herzogenauracher Sportartikelkonzern Adidas war auch im vergangenen Jahr der umsatzstärkste Bekleidungslieferant Europas. Dies geht aus der jährlichen Rangliste hervor, die das Fachmagazin TextilWirtschaft (TW) am Donnerstag veröffentlichte. Der Adidas-Konzern

konnte demnach im Jahr 2006 mit Bekleidung Umsätze in Höhe von 4,105 Milliarden Euro erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Titelverteidiger somit noch einmal um 46,7 Prozent zu. Dieser bemerkenswerte Zuwachs sei jedoch vor allem auf die Übernahme der Marke Reebok durch Adidas im vergangenen Jahr zurückzuführen, erläuterte die TW. Auf Platz zwei folgt der Modekonzern Esprit, dessen Umsatz mit Bekleidung 2006 bei 2,793 Milliarden Euro und damit um 27,0 Prozent über dem Vorjahresniveau lag.

Adidas bleibt SpitzeDen dritten Platz belegt die Valentino Fashion Group. Der italienische Konzern erwirtschaftete Umsätze in Höhe von 1,960 Milliarden Euro, was im Jahresvergleich eine Steigerung um 13,4 Prozent bedeutet. Einen Großteil des Umsatzes steuerte die zum Konzern gehörende Hugo Boss AG bei. Auf den ersten drei Plätzen der Rangliste gab es damit im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen. Dahinter folgen die Benetton-Gruppe (1,772 Milliarden Euro, +8,6 Prozent), die Triumph International Holding (1,557 Milliarden Euro, -0,6 Prozent) und das italienische Luxusmodehaus Giorgio Armani (1,474 Milliarden Euro, +34 Prozent). Den stärksten Zuwachs konnte nach Angaben der TW der Sportlifestylekonzern Puma verzeichnen. Mit Bekleidung setzte das Unternehmen 2006 795 Millionen Euro um, was einer Steigerung um 67,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In der Rangliste reichte es damit immerhin schon für den 19. Platz. Die TW nahm in ihr Ranking insgesamt 118 Unternehmen auf, die im vergangenen Jahr mindestens 75 Millionen Euro mit Bekleidung umsetzten. Wie das Magazin mitteilte, konnten davon 88 einen Umsatzzuwachs erzielen, 8 hielten das Vorjahresniveau und 22 mussten Rückgänge hinnehmen. Foto: Adidas

 

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