Bielefeld profitiert vom Umland

Die westfälischen Großstadt Bielefeld zählt bundesweit zu den 20 teuersten Standorten für Einzelhandelsimmobilien. Dies ist das Ergebnis eines Marktreports, den das Immobilienunternehmen Kemper’s am Dienstag vorstellte. Verantwortlich für diese Ranglistenposition ist demnach

hauptsächlich die Top-Adresse unter den Geschäftsstraßen der Stadt: In der Bahnhofstraße können für entsprechende Immobilien Spitzenmieten von bis zu 100 Euro pro Quadratmeter erzielt werden.

Bielefeld profitiert vom UmlandÜberhaupt dominiert diese Geschäftsstraße die Bielefelder Einzelhandelsstruktur: „Die Bahnhofstraße bietet als wichtigste Einzelhandelslage in Bielefeld knapp 100 Ladenlokale, von denen etwa 70 Prozent durch Filialisten belegt sind. Die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen ist sehr gut. Vor diesem Hintergrund sind die Mieten innerhalb der letzten fünf Jahre um über 10 Prozent gestiegen,“ erläuterte Boris Wachter, Geschäftsführer der Kemper’s Hannover GmbH.

Ein zweiter bedeutender Standort ist die in der Altstadt gelegene Niedernstraße, in der die Spitzenmieten bei 55 Euro pro Quadratmeter liegen. An Attraktivität habe die Straße nicht zuletzt durch eine neue Pflasterung und „gute Gastronomie“ gewonnen, so das Immobilienunternehmen. Ihre Bedeutung für den Einzelhandel bezieht die Stadt der Studie zufolge vor allem aus ihrer besonderen regionalen Ausstrahlung: „Die bezogen auf die Stadt nur durchschnittliche Kaufkraft kann Bielefeld durch eine hervorragende Anziehungskraft auf das Umland mehr als kompensieren. In der Achse Osnabrück/Bielefeld/Paderborn ist Bielefeld vor Osnabrück und Paderborn als stärkster Standort zu sehen,“ heißt es dort.

Foto: Bielefeld Marketing

 

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