C&A im Bio-Fieber

Die Textilkette C&A setzt weiter auf Produkte aus Bio-Baumwolle und forciert seine Nachhaltigkeits-Politik nun mit einer umfangreichen Kampagne. Das Unternehmen, das eigenen Angaben zufolge bereits weltweit die Nummer Eins für Bekleidung

aus Bio-Baumwolle ist, will ab dem 15. September europaweit für gesunde Alternativen zur herkömmlichen Textilproduktion werben.

Man C&A im Bio-Fiebersei durch den Verkauf von 18 Millionen aus Bio-Baumwolle gefertigten Teilen bereits im vergangenen Jahr größter Abnehmer von Baumwolle aus biologischem Anbau, heißt es aus der Düsseldorfer Firmenzentrale. Trotzdem wollen die Verantwortlichen ihre Marktführerschaft noch weiter ausbauen. Ziel sei es, binnen Jahresfrist 23 Millionen Teile aus Bio-Anbau zu verkaufen. Dies entspräche einem Anteil von rund zehn Prozent am gesamten Modeangebot aus Baumwolle.

„Mode aus Bio-Baumwolle soll konzeptionell einem möglichst breiten Publikum als ernst zu nehmende Alternative zugänglich gemacht werden“, so C&A. Die Mehrkosten der im Anbau teureren Rohstoffe würden daher zunächst nicht an den Konsumenten weitergegeben, sondern vom Unternehmen getragen. „Das macht es und möglich, dass Produkte aus Bio-Baumwolle ohne Aufpreis angeboten werden können“.

Das strategische Engagement von C&A in diesem Bereich hat das erklärte Ziel, den ökologischen Anbau von Baumwolle zu fördern und auszuweiten. „Vor fünf Jahren haben wir begonnen, uns intensiv mit dem Bio-Baumwollanbau zu beschäftigen,“ lässt C&A-Vorstandssprecher Andreas G. Seitz wissen. Man habe sich bewusst zu einem Ansatz entschieden, der die gesamte Wertschöpfungskette mit einbezieht – „vom Baumwollfeld bis zum fertigen Produkt“.

Foto: C&A

 

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