Export bleibt für deutsche Onlinehändler wichtig

Das Potenzial des grenzüberschreitenden Online-Handels ist in Deutschland noch nicht ausgeschöpft. Zu diesem Ergebnis kommt eBay in seinem aktuellen Online Business Barometer. Jeder zweite Online-Händler (51%) erwartet, in Zukunft mehr zu

exportieren, und jeder Zehnte geht sogar von einer sehr hohen Steigerung des Auslandsabsatzes aus.

AnExport bleibt für deutsche Onlinehändler wichtig der Möglichkeit, ins Ausland zu verkaufen, schätzen die mehr als 800 Befragten der Studie vor allem, dass sie ihren Kundenbestand vergrößern können (36%) und der Absatz größerer Mengen an Produkten (34%) steigt. Die Möglichkeit, Waren zu einem höheren Preis als in Deutschland anbieten zu können (13%) und die Sammlung neuer Erfahrungen in anderen Märkten (9%) motivieren die deutschen Verkäufer zusätzlich. Als größtes Hindernis sehen 77 Prozent der befragten Händler Zölle und Einfuhrgebühren. An erster Stelle stehen die hohen Kosten beim internationalen Versand innerhalb Europas (77%), gefolgt von nationalen Bestimmungen (51%), unzureichenden internationalen Versandservices (40%), fehlenden Kenntnissen der ausländischen Märkte (33%) und Sprachbarrieren (32%).

“Es gibt heute noch viele Hürden, die die Möglichkeiten des globalen Handels beschränken”, sagt Dr. Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations bei eBay Deutschland. “Hier müssen die Gesetzgebung aktiv werden und politische Rahmenbedingungen angepasst werden, damit sich das volle Potenzial des grenzüberschreitenden Handels entfalten kann”, ergänzt er. Seit 2007 haben die Exporte bei 57 Prozent der Befragten zugenommen, bei 22 Prozent der Händler sogar sehr stark. Auch für die Online-Anbieter von steigenden Absatzzahlen im Ausland aus. 85 Prozent der Befragten rechnen damit, dass ihr Auslandsumsatz auch in Zukunft nicht sinken wird. 51 Prozent gehen von steigenden, 34 Prozent von gleichbleibenden und nur 9 Prozent von sinkenden Exporten aus. Der meistgenutzte Exportmarkt ist Europa gefolgt von Russland, Nordamerika, Australien und der Türkei.

Foto: brands4friends

 

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