Nike startet überzeugend

Nike Inc., der weltgrößte Sportartikelhersteller, ist gut ins neue Geschäftsjahr 2010/11 gekommen: Im ersten Quartal konnte der Konzern aus Beaverton Umsatz und Gewinn verbessern. Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres

erreichte eine Höhe von 5,175 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung um 8 Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert von 4,799 Milliarden US-Dollar. Die Kernmarke Nike steuerte 4,468 Milliarden US-Dollar zum Gesamtumsatz bei, 6 Prozent (währungsbereinigt +8 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die kleineren Konzernmarken Cole Haan, Converse, Hurley, Nike Golf und Umbro brachten es gemeinsam auf Erlöse in Höhe von 693 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 15 Prozent (währungsbereinigt +16 Prozent) gegenüber dem Vorjahresniveau von 604 Millionen US-Dollar entspricht.

Nike startet überzeugendDie Markenumsätze von Nike wurden durch besonders dynamische Zuwächse in den Schwellenländern beflügelt. In der Region Greater China legten sie um 11 Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent) auf 460 Millionen US-Dollar zu, im Segment Emerging Markets sogar um 30 Prozent (währungsbereinigt +24 Prozent) auf 591 Millionen US-Dollar. Aufwärts ging es auch in Nordamerika (+8 Prozent auf 1,903 Milliarden US-Dollar) sowie in Zentral- und Osteuropa (+3 Prozent, währungsbereinigt +9 Prozent, auf 263 Millionen US-Dollar). In Westeuropa sank der ausgewiesene Umsatz um 4 Prozent auf 1,056 Milliarden US-Dollar, währungsbereinigt ergab sich hier ein Plus von 6 Prozent. In Japan lagen die Erlöse bei 163 Millionen US-Dollar und damit um 12 Prozent (währungsbereinigt -18 Prozent) unter dem Vorjahresniveau.

Angesichts der vorliegenden Orderzahlen, die Lieferungen bis Januar 2011 einschließen, scheint Nike das Wachstumstempo mindestens halten zu können: Nach Angaben des Konzerns lag das entsprechende Auftragsvolumen bei 7,1 Milliarden US-Dollar und damit um 10 Prozent (währungsbereinigt +13 Prozent) über dem Vorjahreswert. Deutliche Zuwächse gab es erneut vor allem in China (währungsbereinigt +23 Prozent) und den Emerging Markets (währungsbereinigt +24 Prozent). Auch in Nordamerika (währungsbereinigt +14 Prozent) sowie in Mittel- und Osteuropa (währungsbereinigt +14 Prozent) konnte der Konzern zweistellig zulegen.

Das Ergebnis wurde im Quartal durch gestiegene Marketingausgaben, etwa im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft, sowie eine höhere Steuerrate belastet. Der Nettogewinn lag bei 559 Millionen US-Dollar und übertraf damit den Vorjahreswert von 513 Millionen US-Dollar um 9 Prozent.

Foto: Nike

 

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