Steigende Mieten in Hannover

Die Beliebtheit einer Stadt als Einzelhandelsstandort spiegelt sich normalerweise in der Entwicklung der Mietpreise für entsprechende Immobilien. Gut ist es demnach zurzeit um Hannover bestellt. Wie das Immobilienunternehmen Kemper’s mitteilte,

zogen die Spitzenmieten für Einzelhandelsflächen in der niedersächsischen Landeshauptstadt zuletzt kräftig an. Als Top-Lage etablierte sich die Georgstraße. Hier können nach Angaben von Kemper’s derzeit Mietpreise von bis zu 160 Euro pro Quadratmeter für Einzelhandelsimmobilien erzielt werden. Damit zählt Hannover zu den 10 teuersten Standorten in Deutschland. In der Georgstraße, in der Kemper’s eine nach wie vor starke Flächennachfrage registrierte, stiegen die Spitzenmieten zuletzt im Laufe eines Jahres um 10 Euro pro Quadratmeter, für die vergangenen fünf Jahre ermittelte Kemper’s eine Steigerungsrate von 12 Prozent. Mit Spitzenmieten von 150 Euro pro Quadratmeter folgt die Große Packhofstraße auf dem zweiten Platz der teuersten Lagen. Um die Straße weiter aufzuwerten, ist eine teilweise Glas-Überdachung vorgesehen, die bis zum Herbst 2008 fertiggestellt werden soll. Wie Kemper’s berichtete, werde die so zur „Packhof-Passage“ umgewandelte Straße zwar öffentliche Fläche bleiben, „jedoch sollen die Anlieger Steigende Mieten in Hannoverumfangreiche Sondernutzungsgenehmigungen erhalten“. Dieses Projekt ist nach Angaben des Immobilienunternehmens eine Reaktion auf die im kommenden Jahr bevorstehende Eröffnung der Ernst-August-Galerie, eines Shopping-Centers, das vom Projektentwickler ECE realisiert und insgesamt 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche für 140 Geschäfte bieten wird. Das Großprojekt hatte in der Umgebung diverse weiter Bauvorhaben motiviert, durch die sich die Einzelhandelsstruktur der Stadt in den kommenden Jahren merklich verändern wird.

Foto: ECE

 

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