Triumph mit leichtem Umsatzplus

Der Münchener Wäschekonzern Triumph konnte im ersten Halbjahr 2006 seine Umsätze um rund drei Prozent steigern. Dies teilte der Konzern unlängst an seinem bayerischen Hauptsitz mit. Man habe seine Verkaufserlöse trotz der allgemein schwächelnden

Triumph mit leichtem UmsatzplusEinzelhandelsumsätze steigern können, wenn auch nur moderat, so Triumph.

Besonders stolz sind die Dessous-Hersteller über die positive Entwicklung beim Auftragseingang, wo man gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent zulegen konnte. Die Umsatzerlöse belaufen sich in der Zeit zwischen Januar und Juni 2007 auf 144,7 Millionen Euro, bei einem gleichzeitigen Wareneinsatz in Höhe von 86,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern und Abgaben liegt bei 13,8 Millionen Euro, der Reingewinn bei 8,8 Millionen.

Trotzdem sieht das Management des Konzerns noch keinen Grund zum Jubeln. Man sei zwar mit der Geschäftsentwicklung zufrieden, rechnet für das gesamte Fiskaljahr jedoch nicht mit einer signifikanten Steigerung der Ergebnisse: "Die positive Entwicklung im Berichtszeitraum zeigt, dass die Triumph International AG mit ihren Produktkonzepten und der Fokussierung auf Mode, Passform und Qualität auf der Basis einer wettbewerbsfähigen Unternehmensorganisation im relevanten Markt sehr gut positioniert ist" so der Vorstand. Man rechne daher für das Gesamtjahr mit der Erfüllung des Umsatz- und Ergebnisplans, der auf Vorjahresniveau liege.

Immerhin befindet sich das Unternehmen entgegen dem aktuellen Trend auf einem stabilen Kurs. Der gesamte Markt der Damenunterwäsche legte nämlich im ersten Halbjahr 2007 nur um ein Prozent zu. Und falls in der zweiten Jahreshälfte doch alles schief gehen sollte, kann Triumph immerhin auf ordentliche Rücklagen zurückgreifen. Diese stiegen im Abrechnungszeitraum nämlich um 6,2 Millionen Euro auf nunmehr 70,6 Millionen an.

 

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