Bimba y Lola kann Jahresgewinn verfünffachen
Der spanische Bekleidungsanbieter Bimba y Lola konnte seinen Gewinn im Geschäftsjahr 2025/26 kräftig steigern. Das geht aus aktuellen Resultaten hervor, die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte. Bereits im März hatte es auf der Basis vorläufiger Zahlen ein Umsatzplus gemeldet.
Nach Angaben des Managements belief sich der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf 250 Millionen Euro. Das entsprach einer Steigerung um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte das Unternehmen sein Wachstumstempo erhöhen. Im Jahr 2024/25 waren die Erlöse lediglich um drei Prozent gestiegen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 68,4 Prozent auf 32 Millionen Euro. Der Nettogewinn belief sich auf acht Millionen Euro. Damit fiel er mehr als fünfmal so hoch aus wie im Vorjahr, in dem er bei 1,5 Millionen Euro gelegen hatte.
„Unser Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht wirklich positiv“, erklärte CEO Jose Manuel Martínez in einem Statement. „Die gute Entwicklung unserer vergleichbaren Umsätze in allen Märkten zeigt uns eine wachsende Zuneigung zur Marke und spornt uns an, uns weiter zu verbessern.“ Ziel sei es, Bimba y Lola als „spanische Marke mit globaler Reichweite“ weiter zu stärken.
Wachstumsmotor ist der spanische Heimatmarkt
Wichtigster Vertriebskanal blieb der eigene stationäre Einzelhandel, dessen Erlöse im Jahr 2025/26 um 5,5 Prozent auf 195 Millionen Euro stiegen. Damit steuerte er 78 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Im Laufe des jüngsten Geschäftsjahres vergrößerte das Unternehmen sein Netzwerk aus eigenen Stores und Franchise-Geschäften um elf Standorte auf 321 Läden.
In den digitalen Vertriebskanälen stieg der Umsatz um 11,9 Prozent auf 55 Millionen Euro. Damit belief sich ihr Anteil am Gesamtumsatz auf 22 Prozent.
Wachstumsmotor war der Heimatmarkt. In Spanien legte der Umsatz um 11,6 Prozent auf 145 Millionen Euro zu. Der Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich damit auf 58 Prozent. Im Auslandsgeschäft stiegen die Erlöse lediglich um knapp zwei Prozent auf 105 Millionen Euro. Das Management hob aber hervor, dass sich die Umsätze auf vergleichbarer Basis in allen Märkten, in denen das Unternehmen tätig ist, „gut entwickelt“ hätten.
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