Hudson's Bay bestätigt: Niederländische Kaufhäuser schließen Ende des Jahres endgültig

Die Nachricht, die vor einigen Wochen von den Gewerkschaften verbreitet wurde, hat sich am Donnerstag bestätigt: Hudson's Bay wird seine Geschäfte in den Niederlanden bis Ende dieses Jahres endgültig schließen. Die Warenhauskette informierte ihre Mitarbeiter am Nachmittag darüber.

Die niederländischen Niederlassungen von Hudson's Bay waren am Donnerstag geschlossen, wie verschiedene Medien, darunter der Algemeen Dagblad, meldeten.

Hudson's Bay verlässt die Niederlande

Hudson's Bay kränkelt in den Niederlanden schon seit geraumer Zeit. Das kanadische Unternehmen, das vor zwei Jahren in Amsterdam seinen erste niederländische wie auch europäische Filiale eröffnete, musste im vergangenen Quartal einen Gesamtverlust von 317 Millionen Euro hinnehmen. Davon entfielen laut Geschäftsbericht 47 Millionen Euro auf europäische Filialen. Anfang letzten Jahres kündigte Hudson's Bay an, dass es seinen ursprünglichen Plan, zwanzig Geschäfte in den Niederlanden zu eröffnen, aufgeben würde.

Vor ein paar Wochen kam die Nachricht über das endgültige Aus. Damals bestätigten die Gewerkschaften dies, aber Hudson's Bay selbst teilte mit, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen wurde.

Hudson's Bay verabschiedet sich "korrekte Art" von seinen Mitarbeitern, erklärt die Gewerkschaft CNV Vakmensen (CNV Professionals) in einer Stellungnahme. "Alle Mitarbeiter, die bereits vor dem 1. September bei Hudson's Bay beschäftigt waren, erhalten eine Abfindung. Das ist sehr korrekt, denn Hudson's Bay ist gesetzlich nicht einmal dazu verpflichtet. Die Menschen haben die Möglichkeit, sich während der Arbeitszeit bei anderen Unternehmen zu bewerben. Dafür bekommen sie sogar eine Kilometerpauschale. Und Hudson's Bay wird auch eine Jobbörse organisieren", so CNV Vakmensen, wie AD berichtet.

Hudson's Bay beschäftigt 1424 Mitarbeiter, die in der niederländischen Zentrale und in den fünfzehn Filialen in Amsterdam und Utrecht arbeiten.

Dieser übersetzte Beitrag wurde zuvor auf FashionUnited.nl veröffentlicht.

Bild: FashionUnited

 

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