Nach Insolvenz: Gerry Weber streicht fast 500 Stellen in Deutschland
Nachdem das Modeunternehmen Gerry Weber im vergangenen Januar Insolvenz anmelden musste, befindet sich die Firma nun in der Konsolidierungsphase und hat sich eigenen Angaben zufolge mit den Arbeitnehmervertretern auf Eckpunkte zur weiteren Umsetzung der laufenden Sanierung geeinigt. Klar ist, dass der Prozess Opfer fordern wird, vor allem aufseiten der Mitarbeiter. So sollen 145 Vollzeitarbeitsplätze in den Overhead-Funktionen am Konzernstandort im westfälischen Halle wegfallen. Zudem will Gerry Weber allein in Deutschland 120 Stores und Verkaufsflächen schließen, was weitere 309 Mitarbeitern den Job kosten wird. Im europäischen Ausland sollen weitere 60 Läden dichtgemacht werden.
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