Richemont-Umsatz bricht um fast die Hälfte ein

Der Umsatz des Luxusgüterkonzerns Richemont ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021 um fast die Hälfte eingebrochen. Die vielen Ladenschließungen in Folge der Corona-Krise sowie der Einbruch des Tourismus hätten zu prozentual zweistelligen Umsatzrückgängen in fast allen Regionen geführt. Mit 1,99 Milliarden Euro war der Konzernumsatz denn auch 47 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie der Hersteller von Luxusuhren wie Vacheron Constantin, Jaeger Le Coultre am Donnerstag in Genf mitteilte.

Ausgenommen vom starken Rückgang der Erlöse war laut der Mitteilung unter anderem das Geschäft in China. Hier erzielte Richemont sogar ein Umsatzplus von 47 Prozent. Besonders betroffen waren hingegen die Regionen Europa mit minus 59 Prozent sowie Japan (minus 62 Prozent) und Amerika (minus 60 Prozent).

Die Geschäftsbereiche wurden alle stark beeinträchtigt. Während die Schmuck-Verkäufe um 41 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro sanken, brachen sie bei den Uhren gar um 56 Prozent auf 359 Millionen Euro ein. Bereits im Schlussquartal des im März abgeschlossenen Geschäftsjahres 2019/20 war der Umsatz im Zuge der Corona-Pandemie um ein Fünftel zurückgegangen. (dpa)

Image credit:Olaf Tamm Hamburg Germany for Richemont

 

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