Abercrombie & Fitch meldet Gewinnrückgang
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Die übrigen Vertriebslinien mussten hingegen flächenbereinigt deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Abercrombie erreichte mit 94,8 Millionen US-Dollar zwar das Niveau des Vorjahres, auf vergleichbarer Fläche sanken die Umsätze jedoch um 11 Prozent, Hollister Co. verbuchte ein Umsatzplus um 5 Prozent auf 350,8 Millionen US-Dollar, flächenbereinigt lag der Rückgang bei 9 Prozent, Ruehl steigerte sich um 7 Prozent auf 12,5 Millionen US-Dollar, musste auf vergleichbarer Fläche allerdings einen regelrechten Umsatzeinbruch um 22 Prozent melden.
Der flächenbereinigte Umsatzrückgang wirkte sich negativ auf die Kostenstruktur und damit auch das Ergebnis aus. Der Quartalsüberschuss ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent von 81,3 Millionen US-Dollar auf 77,8 Millionen US-Dollar zurück. Als weiteren Grund führte das Unternehmen höhere Investitionen für die internationalen Expansionspläne an. Außerdem fiel im Berichtszeitraum eine einmalige Abfindungszahlung an.
Mike Jeffries, CEO und Chairman of the Board, verwies zur Erklärung der wenig begeisternden Zahlen naturgemäß auf die schwierigen makroökonomischen Rahmenbedingungen und die allgemeine Kaufzurückhaltung der Verbraucher in den USA. Er betonte jedoch, dass sein Unternehmen die herausfordernden Bedingungen auch als „große Chance“ ansehe, den Abstand zu den ebenfalls betroffenen Mitbewerbern zu vergrößern.
Foto: Abercrombie & Fitch