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Abercrombie & Fitch meldet Gewinnrückgang

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Von FashionUnited

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Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Abercrombie & Fitch Co. verbuchte aufgrund gestiegener Kosten und der allgemeinen Kaufzurückhaltung auf dem Heimatmarkt im zweiten Quartal niedrigere Gewinne. Das Unternehmen teilte mit, dass es im Berichtszeitraum, der am 2.

August endete, Umsätze in Höhe von 845,8 Millionen US-Dollar erzielte. Verglichen mit dem zweiten Quartal des Vorjahres bedeutet dies eine Steigerung um 5 Prozent. Der Zuwachs war jedoch weitgehend auf die Eröffnung neuer Filialen zurückzuführen: Auf vergleichbarer Fläche sanken die Umsätze um 4 Prozent. Im Online-Geschäft verzeichnete Abercrombie & Fitch ein Umsatzwachstum um 23 Prozent auf 55,9 Millionen US-Dollar.

Positiv entwickelte sich die Kernmarke Abercrombie & Fitch. Hier stiegen die Einzelhandelsumsätze um 5 Prozent auf 383,6 Millionen US-Dollar. Auf vergleichbarer Fläche konnten sie um 3 Prozent zulegen. Auch außerhalb des Heimatmarktes soll das Label im kommenden Jahr weiter expandieren: Geplant sind nach Angaben des Unternehmens Flagshipstores in Mailand, Kopenhagen und Tokio, die alle 2009 eröffnet werden sollen. Außerdem suche man nach weiteren Immobilien in Europa und Asien, hieß es.

Die übrigen Vertriebslinien mussten hingegen flächenbereinigt deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Abercrombie erreichte mit 94,8 Millionen US-Dollar zwar das Niveau des Vorjahres, auf vergleichbarer Fläche sanken die Umsätze jedoch um 11 Prozent, Hollister Co. verbuchte ein Umsatzplus um 5 Prozent auf 350,8 Millionen US-Dollar, flächenbereinigt lag der Rückgang bei 9 Prozent, Ruehl steigerte sich um 7 Prozent auf 12,5 Millionen US-Dollar, musste auf vergleichbarer Fläche allerdings einen regelrechten Umsatzeinbruch um 22 Prozent melden.

Der flächenbereinigte Umsatzrückgang wirkte sich negativ auf die Kostenstruktur und damit auch das Ergebnis aus. Der Quartalsüberschuss ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent von 81,3 Millionen US-Dollar auf 77,8 Millionen US-Dollar zurück. Als weiteren Grund führte das Unternehmen höhere Investitionen für die internationalen Expansionspläne an. Außerdem fiel im Berichtszeitraum eine einmalige Abfindungszahlung an.

Mike Jeffries, CEO und Chairman of the Board, verwies zur Erklärung der wenig begeisternden Zahlen naturgemäß auf die schwierigen makroökonomischen Rahmenbedingungen und die allgemeine Kaufzurückhaltung der Verbraucher in den USA. Er betonte jedoch, dass sein Unternehmen die herausfordernden Bedingungen auch als „große Chance“ ansehe, den Abstand zu den ebenfalls betroffenen Mitbewerbern zu vergrößern.

Foto: Abercrombie & Fitch

Abercrombie & Fitch