Das Berliner Modelabel Abury hat sich in Deutschland mit seinem ungewöhnlichen, sozial ausgerichteten Geschäftsmodell bereits etabliert. Das

Unternehmen der studierten Wirtschaftswissenschaftlerin Andrea Kolb gibt jungen, internationalen Designern die Möglichkeit, mit einem dreimonatigen Stipendium in eine Handwerks-Community zu gehen, um dort Workshops zu geben und eine eigene Kollektion zu entwickeln. Die so entstandenen Kollektionen werden dann unter dem Label Abury verkauft und der Profit unter allen Parteien aufgeteilt. Dabei wird jede Kollektion vor Ort von Hand hergestellt, was den Communities faire Einnahmen und Arbeitsbedingungen sichern soll.

Ziel der Abury Collection GmbH sei es, Menschen in möglichst vielen Gegenden der Welt zu ermöglichen, mit ihrem traditionellen Können und Wissen wieder ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Nun expandiert das Konzept nach Großbritannien, wo Kolb gemeinsam mit dem Nachhaltigkeits-Sigel „Positive Luxury“ bereits in Kürze eine erste Kollektion vorstellen will. Die Teile sollen ab dem 22. September 2014 zunächst exklusiv bei dem Textilfilialisten Wolf & Badger verfügbar sein und vor allem Produkte aus Ecuador beinhalten.

 

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