Der US-amerikanische Jugendmodeanbieter Aeropostale leidet weiter darunter, dass sich die Kauflaune

seine Zielgruppe in Nordamerika derzeit in Grenzen hält. Das Unternehmen musste im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um 13 Prozent auf 396,2 Millionen US-Dollar hinnehmen. Der Nettoverlust stieg auf 63,8 Millionen US-Dollar und fiel damit fast doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal, als er bei 33,7 Millionen US-Dollar gelegen hatte. Der Verlust pro Aktie wuchs von 0,43 auf 0,81 US-Dollar.

CEO Julian Geiger, der erst in dieser Woche an die Spitze des Unternehmens zurückgekehrt war, gab sich trotzdem optimistisch: „Im Prinzip gehen wir in die richtige Richtung“, sagte er. Abzüglich der negativen Sondereffekte sei das Ergebnis besser ausgefallen als erwartet. Das Unternehmen verbuchte im abgelaufenen Quartal hohe Einmalbelastungen, unter anderem durch Wertberichtigungen, Restrukturierungskosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Einstieg des Finanzinvestors Sycamore Partners im Mai. Bereinigt um Sondereffekte hätte der Quartalsverlust lediglich bei 36,0 Millionen US-Dollar gelegen, erklärte das Unternehmen.

Auch im dritten Quartal wird Aeropostale tiefrote Zahlen schreiben. Die Konzernführung erwartet einen operativen Fehlbetrag im Bereich von 33 bis 37 Millionen US-Dollar und einen Verlust pro Aktie zwischen 0,44 und 0,48 US-Dollar. Die Belastungen durch weitere Ladenschließungen, Beratungskosten und die Abfindung für Geigers Vorgänger Thomas Johnson, der am Montag zurückgetreten war, sind in der Prognose noch nicht berücksichtigt.

 

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