Von 20 auf 29 Euro hob Amazon gestern ohne Ankündigung den

Mindestbetrag für den Gratis-Versand an. Nach über zehn Jahren ist das die erste Erhöhung, die scheinbar das Bezahlangebot 'Prime' attraktiver machen soll.

Das eigentliche Geschäftsmodell von Amazon baute darauf auf, den Kunden möglichst niedrige Preise zu bieten, auch wenn das auf Kosten des eigenen Gewinns gehe. In der letzten Zeit scheint der Onlineriese jedoch mehr auf den eigenen Profit fokussiert.

Zudem macht Amazon momentan besonders viele Negativschlagzeilen, da sich der Konzern gegen einen Tarifvertrag auf Niveau des Einzel- und Versandhandels für seine Angestellten weigert. Ver.di versucht seit Monaten Amazon zu diesem Schritt zu bewegen, bislang ohne große Erfolge. Ver.di plante zuletzt gezielte Streiks zum Weihnachtsgeschäft, die Antwort von Amazon ist ein Umweg über Logistikzentren in Osteuropa. So will Amazon der Gewerkschaft den Wind aus den Segeln nehmen.

 

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