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Arbeiten in der Modebranche

Sie wollen mit den tollsten Produkten und kreativsten Menschen arbeiten?

Dann suchen Sie nach einer Karriere in der Modebranche. Attraktive Stellenangenbote finden Sie auf dem Stellenmarkt der Modebranche.

Alle Hintergrundinformationen und Wissenswertes von Berufsbildern in der Modebranche, über den Bewerbungsprozess bis hin zu Branchenstatistiken und 'Wer arbeitet wo?' finden Sie hier zusammengefasst:


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Berufe in der Modebranche

Eine Übersicht der Berufe in der Modebranche:


- Abteilungsleiter/in
- Agent/in
- Agentur
- Area Visual Merchandiser
- Bekleidungsingenieur/in
- Bekleidungstechniker/in
- Bereichsleiter/in
- Bezirksleiter/in
- Department Manager
- Designer/in
- Directrice
- District Manager Retail
- Einkäufer/in Einzelhandel
- Erstdirectrice
- Fashion Designer/in
- Filialleiter/in
- Flächenmanager/in
- Floor Manager
- Gestalter/in für visuelles Marketing
- Großkundenverkaufsleiter
- Handelsagentur
- Handelsvertreter/in
- Hausleiter/in
- Head of Visual Merchandising
- Key Account Manager
- Merchandise Manager Retail
- Modeagentur
- Modedesigner/in
- Musterdirectrice
- Product & Allocation Manager
- Produkt Manager Kreativ w/m
- Produkt Manager Marketing w/m
- Produkt Manager w/m
- Produktdesigner/in
- Rack Jobber
- Reisetechniker/in
- Retail Area Manager
- Retail Buyer
- Retail District Manager
- Retail Manager
- Schnittdirectrice
- Shopmanager
- Store Manager
- Store Visual Merchandiser
- Stores Operations Manager
- Verkaufsstellenverwalter/in
- Visual Merchandising
- Warenbewirtschafter/in





Abteilungsleiter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel
Floor Manager, Department Manager, Flächenmanager

Anmerkung:
Die Position des Abteilungsleiters ist sehr oft mit der des Stellvertretenden Filialleiters (Assistant Store Manager) vergleichbar. Dies gilt für die Aufgabenbereiche, Kompetenzen, das Gehalt und die erforderliche Qualifikation.
Als Stellvertretender Filialleiter kommt zu den Aufgaben wie unten gelistet noch die Vertretung des Vorgesetzten bei Abwesenheit hinzu.

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführtes Einzelhandelsgeschäft, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
Filialleiter (Store Manager)

Mitarbeiterverantwortung:
ja: Verkaufsmitarbeiter der Abteilung, Teamgröße je nach Flächengröße

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen Aufgabenbestandteil.
- Umsatzverantwortung: Erreichung der vorgegebenen Umsatzziele, Planung und Budgetierung der Jahres- und Monatsumsatzziele nach Vorgaben der Geschäftsleitung
- Verkauf: Aktiver Verkauf auf der Fläche, Bedienung und Beratung der Lauf- und Stammkundschaft mit hoher Servicebereitschaft und Dienstleistungsmentalität
- Kostenverantwortung: Einhaltung/Unterschreitung der vorgegebenen Kostenbudgets für Personal, Ware und sonstige Ausgaben
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung des Teams
Personaleinsatzplanung
Mitentscheidung bei der Einstellung neuer Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Schulungen, regelmäßige Teammeetings
Entwicklung und Motivation des Teams
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Stellvertreterfunktion: Vertretung des Filialleiters bei Abwesenheit
- Warenverantwortung: Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen, Artikel nach Farbe und Größe Verantwortung für den Warenbestand der Abteilung Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren Warenpflege und Gewährleistung der Warenpräsentation auf der Fläche, gegebenenfalls im Fenster Warenannahme und -kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung Einkauf der saisonalen Kollektionen (auf den Messen oder im Showroom) Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse wie Einnahmen, Entnahmen und Ausgaben, Umtausch, Reklamationen und Gutschriften, Abrechnungen, Kassenabschluss und Kassenöffnung, Kredit- und Geldkartentransfers, Bankeinzahlungen
- Marketing: Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkungbei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen: Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc.
- Allgemeines: Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und für reibungslose Abläufe auf der Fläche

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Inventurergebnis
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (inklusive Ausbildung) Erste Erfahrung in der Mitarbeiterführung Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Filialleitung, Store Management
Einkauf, Warenmanagement
Trainer, Personalschulungen
Visual Merchandising

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Flächengröße
- Teamgröße
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 26.500 bis € 45.000. (Fixgehalt) In einigen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs Bonuszahlungen zusätzlich zum Fixgehalt geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Agent/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Unternehmerisch den Vertrieb von Markenprodukten in einer Region an den Handelspartner steuern

Aufgaben:
- Routenplanung
- Kundenbetreuung vor Ort
- Analyse des Vertriebsgebiets
- Standortbeurteilungen
- Händlerbeurteilung
- Neukundenakquise
- Tourenberichte verfassen
- Kundenbetreuung auf Messen
- Terminkoordination für Treffen mit Handelspartnern im Showroom / Hotels
- Kollektionspräsentation
- Verkaufsverhandlungen
- Orderaufnahme
- Orderberichte verfassen
- Auswertung der Abverkäufe
- Statistiken aufbauen, beurteilen
- Ansprechpartner für Anfragen des Kunden
- Verkaufsförderungsmaßnahmen planen und durchführen
- Berichtswesen an die jeweilige Vertriebsleitung der Marken-Hersteller

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Eigener Showroom oder Lagermöglichkeiten für Musterkollektionen
- Branchenkenntnisse
- gute Kontakte zu Einkaufsentscheidern bei den Handelspartnern im Vertriebsgebiet
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- Zielgerichtete Arbeitsweise
- Unternehmerische Denke
- Selbstbewusstsein
- Eigenständigkeit
- Initiative
- Motivation
- Verantwortungsbewusst
- Reisefreudigkeit
- kann sich selbst motivieren
- diszipliniert
- ehrgeizig

Nächster Karriereschritt:
- keiner, da man schon Chef ist

Verdienst:
Ca. 7 % bis 9 % des Umsatzes als Provision

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Agentur....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Unternehmerisch den Vertrieb von Markenprodukten in einer Region an den Handelspartner steuern

Aufgaben:
- Routenplanung
- Kundenbetreuung vor Ort
- Analyse des Vertriebsgebiets
- Standortbeurteilungen
- Händlerbeurteilung
- Neukundenakquise
- Tourenberichte verfassen
- Kundenbetreuung auf Messen
- Terminkoordination für Treffen mit Handelspartnern im Showroom / Hotels
- Kollektionspräsentation
- Verkaufsverhandlungen
- Orderaufnahme
- Orderberichte verfassen
- Auswertung der Abverkäufe
- Statistiken aufbauen, beurteilen
- Ansprechpartner für Anfragen des Kunden
- Verkaufsförderungsmaßnahmen planen und durchführen
- Berichtswesen an die jeweilige Vertriebsleitung der Marken-Hersteller

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Eigener Showroom oder Lagermöglichkeiten für Musterkollektionen
- Branchenkenntnisse
- gute Kontakte zu Einkaufsentscheidern bei den Handelspartnern im Vertriebsgebiet
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- Zielgerichtete Arbeitsweise
- Unternehmerische Denke
- Selbstbewusstsein
- Eigenständigkeit
- Initiative
- Motivation
- Verantwortungsbewusst
- Reisefreudigkeit
- kann sich selbst motivieren
- diszipliniert
- ehrgeizig

Nächster Karriereschritt:
- keiner, da man schon Chef ist

Verdienst:
Ca. 7 % bis 9 % des Umsatzes als Provision

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Area Visual Merchandiser....................Sonja Löbbel & Matthias Spanke

Der Area Visual Merchandiser ist in reisender Funktion für den visuellen Auftritt innerhalb einer Region verantwortlich. Neben der gesamten Organisation zur Umsetzung von Warenpräsentation, Dekoration und Marketingaktivitäten, übt dieser in erster Linie eine Schulungs- und Kontrollfunktion aus.

Täglich werden eine oder mehrere Flächen besucht, um Verkaufsmitarbeiter und/oder Store Visual Merchandiser zu schulen und zu unterstützen. Der Area Visual Merchandiser stellt das Bindeglied zwischen der zentralen Visual Merchandising Abteilung und den Filialen dar und wird somit am visuellen Auftritt und Erfolg der ihm zugeordneten Filialen gemessen.

Auf Basis der Beurteilung von Abverkaufszahlen aus seiner Region schlägt der Area Visual Merchandiser den Filialen mögliche Optimierungsmaßnahmen vor. Dabei bedient er sich in aller Regel der zentral vorgegebenen Tools wie Warenaussteuerung, Aktionsaufbau oder ähnlichem. Area Visual Merchandiser übernehmen üblicherweise auch die gesamte Organisation der Einräumphasen von Neueröffnungen bis hin zur termingerechten Übergabe an den Vertrieb. Dazu stehen meist Verkaufsmitarbeiter unterstützend bereit, die effizient innerhalb des recht engen Zeitfensters eingeplant werden müssen.

Die Schulungsfunktion wird bei jedem Flächenbesuch ausgeübt, und häufig referiert der Area Visual Merchandiser in Store Manager Meetings über aktuelle Kollektions- und Warenpräsentationsinformationen.

Der Area Visual Merchandiser ist üblicherweise dem Head of Visual Merchandising fachlich und dem Area Manager disziplinarisch unterstellt. Die Store Mitarbeiter sind dem Area Visual Merchandiser fachlich unterstellt. Das Gehaltsgefüge in Deutschland liegt etwa zwischen 2.000 € und 3.000 € brutto im Monat. Überstunden sind in der Regel mit dem Grundgehalt abgegolten und eine Wochenarbeitszeit von 45 – 55 Stunden ist nicht unüblich. Häufig wird zur Ausübung der Arbeit ein Firmen-Kfz zur Verfügung gestellt, das meist auch privat genutzt werden kann.

Voraussetzung für diese Position sind mindestens ein bis zwei Jahre Berufserfahrung als Store Visual Merchandiser und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft auch über die normalen Arbeitszeiten hinaus.

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Bekleidungsingenieur/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Sicherstellen eines reibungslosen Produktionsablaufs

Aufgaben:
- Mitarbeit bei der Kollektionentwicklung
- Koordination der Warenfertigung
- Steuerung der Musterfertigung
- Abstimmung der Passformen mit Einkauf und Lieferanten
- Kontrolle der Passformen
- Abstimmung der Qualitätsanforderungen mit Einkauf und Lieferanten
- Erarbeiten technischer Produktanforderungen
- Kontrolle der Qualitäten
- Überwachung der Produktionen hinsichtlich Qualitätskontrolle u. Termine
- Gegenmusterprüfung
Ansprechpartner für Einkauf und Lieferanten
- Mitarbeit an der Festsetzung der Qualitätsstandards für das Unternehmen
- Reisen zu den Produktionsstandorten

Anforderungen:
Harte Faktoren
- abgeschlossene Ausbildung als Bekleidungstechniker/in oder -Ingenieur
- sehr gute Englischkenntnisse
- Warenkenntnisse
- optimal 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung
- gutes MS-Office-Kenntnisse

Weiche Faktoren
- kommunikative Fähigkeiten
- sicher in Verwaltung / Organisation
- Reisebereitschaft
- sicheres Auftreten
- Durchsetzungsvermögen
- Verhandlungsgeschick
- ehrgeizig
- belastbar
- selbständig
- Talent im Umgang mit anderen Mentalitäten, Charakteren

Nächster Karriereschritt:
1. Produktionsleiter
2. Leiter Qualitätsmanagement

Verdienst:
1. Einstieg: 30.000,-- bis 40.000,--
2. 3-5 Jahre: 55.000,-- bis 75.000,--

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Bekleidungstechniker/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Sicherstellen eines reibungslosen Produktionsablaufs

Aufgaben:
- Mitarbeit bei der Kollektionentwicklung
- Koordination der Warenfertigung
- Steuerung der Musterfertigung
- Abstimmung der Passformen mit Einkauf und Lieferanten
- Kontrolle der Passformen
- Abstimmung der Qualitätsanforderungen mit Einkauf und Lieferanten
- Erarbeiten technischer Produktanforderungen
- Kontrolle der Qualitäten
- Überwachung der Produktionen hinsichtlich Qualitätskontrolle u. Termine
- Gegenmusterprüfung
Ansprechpartner für Einkauf und Lieferanten
- Mitarbeit an der Festsetzung der Qualitätsstandards für das Unternehmen
- Reisen zu den Produktionsstandorten

Anforderungen:
Harte Faktoren
- abgeschlossene Ausbildung als Bekleidungstechniker/in oder -Ingenieur
- sehr gute Englischkenntnisse
- Warenkenntnisse
- optimal 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung
- gutes MS-Office-Kenntnisse

Weiche Faktoren
- kommunikative Fähigkeiten
- sicher in Verwaltung / Organisation
- Reisebereitschaft
- sicheres Auftreten
- Durchsetzungsvermögen
- Verhandlungsgeschick
- ehrgeizig
- belastbar
- selbständig
- Talent im Umgang mit anderen Mentalitäten, Charakteren

Nächster Karriereschritt:
1. Produktionsleiter
2. Leiter Qualitätsmanagement

Verdienst:
1. Einstieg: 30.000,-- bis 40.000,--
2. 3-5 Jahre: 55.000,-- bis 75.000,--

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Bereichsleiter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Manager, Bezirksleiter, Retail District Manager, Retail Area Manager, Stores Operations Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Bezirksleiter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Manager, Bereichsleiter/in, Retail District Manager, Retail Area Manager, Stores Operations Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Department Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel
Floor Manager, Abteilungsleiter w/m, Abteilungsleiter/Einkäufer w/m, Flächenmanager

Anmerkung:
Die Position des Abteilungsleiters ist sehr oft mit der des Stellvertretenden Filialleiters (Assistant Store Manager) vergleichbar. Dies gilt für die Aufgabenbereiche, Kompetenzen, das Gehalt und die erforderliche Qualifikation.
Als Stellvertretender Filialleiter kommt zu den Aufgaben wie unten gelistet noch die Vertretung des Vorgesetzten bei Abwesenheit hinzu.

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführtes Einzelhandelsgeschäft, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
Filialleiter (Store Manager)

Mitarbeiterverantwortung:
ja: Verkaufsmitarbeiter der Abteilung, Teamgröße je nach Flächengröße

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen Aufgabenbestandteil.
- Umsatzverantwortung: Erreichung der vorgegebenen Umsatzziele, Planung und Budgetierung der Jahres- und Monatsumsatzziele nach Vorgaben der Geschäftsleitung
- Verkauf: Aktiver Verkauf auf der Fläche, Bedienung und Beratung der Lauf- und Stammkundschaft mit hoher Servicebereitschaft und Dienstleistungsmentalität
- Kostenverantwortung: Einhaltung/Unterschreitung der vorgegebenen Kostenbudgets für Personal, Ware und sonstige Ausgaben
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung des Teams
Personaleinsatzplanung
Mitentscheidung bei der Einstellung neuer Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Schulungen, regelmäßige Teammeetings
Entwicklung und Motivation des Teams
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Stellvertreterfunktion: Vertretung des Filialleiters bei Abwesenheit
- Warenverantwortung: Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen, Artikel nach Farbe und Größe Verantwortung für den Warenbestand der Abteilung Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren Warenpflege und Gewährleistung der Warenpräsentation auf der Fläche, gegebenenfalls im Fenster Warenannahme und -kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung Einkauf der saisonalen Kollektionen (auf den Messen oder im Showroom) Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse wie Einnahmen, Entnahmen und Ausgaben, Umtausch, Reklamationen und Gutschriften, Abrechnungen, Kassenabschluss und Kassenöffnung, Kredit- und Geldkartentransfers, Bankeinzahlungen
- Marketing: Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkungbei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen: Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc.
- Allgemeines: Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und für reibungslose Abläufe auf der Fläche

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Inventurergebnis
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (inklusive Ausbildung) Erste Erfahrung in der Mitarbeiterführung Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Filialleitung, Store Management
Einkauf, Warenmanagement
Trainer, Personalschulungen
Visual Merchandising

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Flächengröße
- Teamgröße
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 26.500 bis € 45.000. (Fixgehalt) In einigen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs Bonuszahlungen zusätzlich zum Fixgehalt geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Designer/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Erstellung einer Kollektion (oder Kollektionsteile)

Aufgaben:
Trendrecherche
- Beschaffung der aktuellsten Trendinformationen sowie deren optimale Umsetzung
- Nationale / internationale Storechecks

Marktanalyse
- Analyse der abverkauften Kollektionen
- Renner- / Penner-Auswertung
- Marktbeobachten, Mitbewerberanalyse, Informationssammlung

Kollektionsentwicklung
- Mitarbeit bei der Entwicklung der Kollektionsstrategie bzw. -konzeption
- Berücksichtigung der abgestimmten Kollektionsthemen u. des Kollektionsrahmenplans
- Festlegen von Formen, Stilen, Einzelteilen, Qualitäten, Oberstoffen, Zutaten
- Festlegen der Eckpreislagen

Lieferantenpflege
- Festlegen (oder Mitarbeit bei der Festlegung) der Qualitätsstandards
- Mitarbeit bei Lieferantenbeurteilung, -auswahl
- Aufbau / Ausbau von Lieferantenbeziehungen
- Besuch der Produktionsstätten
- Zusammenarbeit mit Agenturen

Allgemeine Aufgaben
- Administrative Tätigkeiten
- Sicherer Umgang mit EDV (z.B. CAD)
- Berichtswesen an Produktmanagement / Geschäftsleitung

Anforderungen:
Harte Faktoren
- w/m
- Berufsausbildung im Bereich Design
- Berufserfahrung als Designer
- Erfahrung im Bereich Kollektionsentwicklung
- Kenntnisse bzgl. Passform Check-up
- Gute Englischkenntnisse

Weiche Faktoren
- Sicheres Gespür für Trends und deren kommerzielle Umsetzung
- Gefühl für Formen, Farben, Schnitte
- Kann sich in Zielgruppen hineindenken
- Organisationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Selbstständiges Arbeiten
- Kreativ
- Reisebereitschaft

Nächster Karriereschritt
1. Head of Design
2. Produktmanager

Verdienst
1. Einstieg: ca. 24.000,-- bis 30.000,--
2. 3 – 5 Jahre Berufserfahrung: ca. 40.000,-- bis 50.000,--

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Directrice....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
1. Unterstützung Design / Produktmanagement bei Produktentwicklung
2. Unterstützung bei Produktionsvorbereitung

Aufgaben:
- Verantwortung für einen Warenbereich
- Erstellen von Maßtabellen
- Mustercheck
- Zusammenarbeit mit einer Zuarbeiterin, die die Muster ausmisst
- Betreuung des Produktes im gesamten Prozess der Kollektionsentwicklung (Prototypentwicklung, Abnahme von Größensätzen, Produktion, Gewährleistung der Qualitätsstandards)
- Verantwortlich für die Überprüfung der Passform
- Erstellung der Maßtabellen für Angebote und Produktion, inklusive Gradierung.
- Errechnen von erforderlichen Materialverbrauch
- Zusammenarbeit in Kooperation mit der Qualitätssicherung
- Zusammenarbeit mit dem Design / Produktmanagement
- Zusammenarbeit mit dem Einkauf

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Ausbildung zur Schnittdirektrice
- erste- oder mehrjährige Berufserfahrung
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- selbstständige Arbeitsweise gewohnt
- bereit, Verantwortung zu übernehmen
- belastbar
- flexibel
- genaues Arbeiten
- kann unter Zeitdruck arbeiten

Nächster Karriereschritt:
1. Qualitätsmanagement, -entwicklung, -sicherung
2. Produktentwicklung
3. Leitung Musterabteilung

Verdienst:
1. Einstieg: ca. 20.000,-- bis 24.000,--
2. 3 – 5 Jahre: ca. 26.000,-- bis 30.000,--

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Einkäufer/in Einzelhandel....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Buyer

Bereich:
Einzelhandel (stationär)

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführter Einzelhandel (Mono Brand oder Multi Brand), Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Unternehmens: (entweder/oder)
Leitung Einkauf (Warengruppe)
Leitung Einkauf gesamt
Leitung Einzelhandel
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen kann es jedoch Mitarbeiterverantwortung für Assistenz oder Sachbearbeitung geben

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere muss beim Retail Buyer zwischen Mono Brand Stores und den sogenannten Independent Multi Brand Stores unterschieden werden.
- Budgetverantwortung: Planung und Einsatz des Einkaufsbudgets für eine bestimmte Sortimentsgruppe für eine definierte Anzahl bzw. ein definiertes Gebiet von Filialen nach den Ergebnisvorgaben der Geschäftsleitung
- Verantwortung für die qualitative (Auswahl und Selektion) und quantitative (Mengen und Stückzahlen) Planung und Definition eines marktgerechten, kommerziell erfolgreichen Sortiments. Dieses Sortiment muss so aufgebaut werden, dass die Umsatzzielvorgaben durch die Kollegen im Verkauf erreicht werden, dass hohe Margen erzielt werden und dass die Restbestände minimal bleiben. Ferner müssen bei der Auswahl die standortspezifischen Unterschiede berücksichtigt werden.
- Regelmäßige Analyse der Warenflüsse und Bewertung des Sortiments: Abverkaufsberichte nach Lieferant (bei Multi Brand Stores), nach Geschlecht, Warengruppe, Artikel, Größe und Farbe, etc., ABC und Best & Slow-Seller Analysen (sog. „Renner-Penner-Listen“)
- Planung und Überwachung des Sortimentaufbaus anhand der vorliegenden Abverkaufszahlen und nach Markttrend:
Multi Brand Stores: Qualitative Auswahl der Marken, Gewichtung der Marken, Besuch der nationalen/internationalen Modemessen und Fashion Weeks, Order der Kollektionen auf den Messen, in den Showrooms der Lieferanten oder bei Hausvorlagen, Kontrolle der Bestellbestätigungen und Eingabe der Order in das Warenwirtschaftssystem, Kalkulation der Endpreise und der Margen, Kontrolle des pünktlichen und richtigen Wareneingangs, Nachfassen bei Lieferverzögerungen beim Lieferanten, Überwachung der korrekten Preisauszeichnung, Übergabe der Kollektionen an den Verkauf Mono Brand Stores: Gewichtung des Sortiments, (unter Umständen esuch der nationalen/internationalen Modemessen und Fashion Weeks zur Markt- und Trendrecherche) Order der Kollektion im Showroom, Eingabe der Order in das Warenwirtschaftssystem, Überwachung des pünktlichen Wareneingangs, Nachfassen bei Lieferverzögerungen
- Regelmäßiges Feedback und Austausch mit den Kollegen im Einkauf und Verkauf (Store Manager, Retail Manager etc.) zur Verbesserung der Abverkäufe und zur Nachjustierung des Einkaufsbudgets
- Kollektionsschulungen: Weitergabe der Produkt- und Kollektionsinformationen an die Kollegen im Einkauf, Verkauf und Visual Merchandising
- Bestandskontrolle: Regelmäßige Überwachung der Bestände, Verschiebung von Waren im Filialnetz je nach Bestands- und Abverkaufssituation der jeweiligen Standorte
- Preisgestaltung: Veranlassung von Preisreduzierungen nach den Vorgaben der Geschäftsleitung zur Ankurbelung des Abverkaufs und Bestandsminimierung unter Berücksichtigung der Zielmargenvorgaben
- Regelmäßige Information über Mitbewerber, Trends und Märkte

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissenfest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzentwicklung
- Erzielte Margen, Erträge und Deckungsbeiträge
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau und/oder Industriekaufmann/Industriekauffrau Junior Buyer: erste Jahre Berufserfahrung im Einzelhandel, vorzugsweise im Einkauf bzw. mit Einkaufsverantwortung Bei anspruchsvolleren Positionen wird entsprechend längere Berufspraxis im Einkauf vorausgesetzt.
Gute analytische Kenntnisse, gutes Zahlenverständnis
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse
Trendgespür und Zielgruppenverständnis

Perspektiven/Entwicklung:
Leitung Einkauf

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Filialanzahl
- Umsatz- bzw. Einkaufsvolumen
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 35.000 (Junior Buyer) bis € 100.000 (Senior Buyer) als Fixgehalt. In vielen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs zusätzlich zum Fixgehalt Bonuszahlungen geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Erstdirectrice....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
1. Unterstützung Design / Produktmanagement bei Produktentwicklung
2. Unterstützung bei Produktionsvorbereitung

Aufgaben:
- Verantwortung für einen Warenbereich
- Erstellen von Maßtabellen
- Mustercheck
- Zusammenarbeit mit einer Zuarbeiterin, die die Muster ausmisst
- Betreuung des Produktes im gesamten Prozess der Kollektionsentwicklung (Prototypentwicklung, Abnahme von Größensätzen, Produktion, Gewährleistung der Qualitätsstandards)
- Verantwortlich für die Überprüfung der Passform
- Erstellung der Maßtabellen für Angebote und Produktion, inklusive Gradierung.
- Errechnen von erforderlichen Materialverbrauch
- Zusammenarbeit in Kooperation mit der Qualitätssicherung
- Zusammenarbeit mit dem Design / Produktmanagement
- Zusammenarbeit mit dem Einkauf

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Ausbildung zur Schnittdirektrice
- erste- oder mehrjährige Berufserfahrung
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- selbstständige Arbeitsweise gewohnt
- bereit, Verantwortung zu übernehmen
- belastbar
- flexibel
- genaues Arbeiten
- kann unter Zeitdruck arbeiten

Nächster Karriereschritt:
1. Qualitätsmanagement, -entwicklung, -sicherung
2. Produktentwicklung
3. Leitung Musterabteilung

Verdienst:
1. Einstieg: ca. 20.000,-- bis 24.000,--
2. 3 – 5 Jahre: ca. 26.000,-- bis 30.000,--

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Fashion Designer/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Erstellung einer Kollektion (oder Kollektionsteile)

Aufgaben:
Trendrecherche
- Beschaffung der aktuellsten Trendinformationen sowie deren optimale Umsetzung
- Nationale / internationale Storechecks

Marktanalyse
- Analyse der abverkauften Kollektionen
- Renner- / Penner-Auswertung
- Marktbeobachten, Mitbewerberanalyse, Informationssammlung

Kollektionsentwicklung
- Mitarbeit bei der Entwicklung der Kollektionsstrategie bzw. -konzeption
- Berücksichtigung der abgestimmten Kollektionsthemen u. des Kollektionsrahmenplans
- Festlegen von Formen, Stilen, Einzelteilen, Qualitäten, Oberstoffen, Zutaten
- Festlegen der Eckpreislagen

Lieferantenpflege
- Festlegen (oder Mitarbeit bei der Festlegung) der Qualitätsstandards
- Mitarbeit bei Lieferantenbeurteilung, -auswahl
- Aufbau / Ausbau von Lieferantenbeziehungen
- Besuch der Produktionsstätten
- Zusammenarbeit mit Agenturen

Allgemeine Aufgaben
- Administrative Tätigkeiten
- Sicherer Umgang mit EDV (z.B. CAD)
- Berichtswesen an Produktmanagement / Geschäftsleitung

Anforderungen:
Harte Faktoren
- w/m
- Berufsausbildung im Bereich Design
- Berufserfahrung als Designer
- Erfahrung im Bereich Kollektionsentwicklung
- Kenntnisse bzgl. Passform Check-up
- Gute Englischkenntnisse

Weiche Faktoren
- Sicheres Gespür für Trends und deren kommerzielle Umsetzung
- Gefühl für Formen, Farben, Schnitte
- Kann sich in Zielgruppen hineindenken
- Organisationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Selbstständiges Arbeiten
- Kreativ
- Reisebereitschaft

Nächster Karriereschritt
1. Head of Design
2. Produktmanager

Verdienst
1. Einstieg: ca. 24.000,-- bis 30.000,--
2. 3 – 5 Jahre Berufserfahrung: ca. 40.000,-- bis 50.000,--

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Filialleiter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen:
Storemanager / Hausleiter / Filialleiter / Verkaufsstellenverwalter und Shopmanager (m/w)?

Für viele Positionen gibt es viele Job – Titel. Einige dieser Titel drücken dem ersten Anschein nach dasselbe aus, sind in Ihrer gängigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgabenfeldern jedoch unterschiedlich.
Im Folgenden stellen wir Ihnen für die Position eines Filial- Endverantwortlichen vier mögliche Job – Titel und deren gängige Aufgabenbereiche vor:

?Filialleiter/in:

Gehaltsspanne:
30.000 Euro – ca. 34.000 Euro pro Jahr
zzgl. möglichen variablem Anteil

Verantwortungsbereich:
Fläche i.d.R. ab 300m² bis 800m²
Mitarbeiteranzahl von 5 – 30
Umsatz von 400.000 Euro – über 1 Mill. Euro p.a.

Aufgaben: (alle Positionen m/w)
Sicherstellung:
- der Lagerwartung und des Warenbestands
- der optimalen Filialdarstellung
- der Ladendekoration nach Zentralangaben
- des optimalen Warenflusses und Lagerumschlags
- und aktive Mitwirkung bei der optimalen Kundenbetreuung

Verantwortung:
- über Umsätze der Filiale
- für Ein- und Ausstellung von Mitarbeitern
- für die Umsetzung der Verkaufsvorgaben durch die Mitarbeiter
- für Ordnung und Sauberkeit in der Filiale
- Führen von Personalgesprächen
- Führen von Motivationsgesprächen mit Mitarbeitern

Voraussetzungen:
- Erfahrung als Filialleitung in den zuvor genannten Bereichen
- Hohe Sozialkompetenz und Durchsetzungsvermögen
- Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
- Hohes Organisationsbewusstsein
- „Hands-on-Mentalität“

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Flächenmanager/in....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel
Floor Manager, Abteilungsleiter w/m, Abteilungsleiter/Einkäufer w/m, Department Manager

Anmerkung:
Die Position des Abteilungsleiters ist sehr oft mit der des Stellvertretenden Filialleiters (Assistant Store Manager) vergleichbar. Dies gilt für die Aufgabenbereiche, Kompetenzen, das Gehalt und die erforderliche Qualifikation.
Als Stellvertretender Filialleiter kommt zu den Aufgaben wie unten gelistet noch die Vertretung des Vorgesetzten bei Abwesenheit hinzu.

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführtes Einzelhandelsgeschäft, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
Filialleiter (Store Manager)

Mitarbeiterverantwortung:
ja: Verkaufsmitarbeiter der Abteilung, Teamgröße je nach Flächengröße

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen Aufgabenbestandteil.
- Umsatzverantwortung: Erreichung der vorgegebenen Umsatzziele, Planung und Budgetierung der Jahres- und Monatsumsatzziele nach Vorgaben der Geschäftsleitung
- Verkauf: Aktiver Verkauf auf der Fläche, Bedienung und Beratung der Lauf- und Stammkundschaft mit hoher Servicebereitschaft und Dienstleistungsmentalität
- Kostenverantwortung: Einhaltung/Unterschreitung der vorgegebenen Kostenbudgets für Personal, Ware und sonstige Ausgaben
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung des Teams
Personaleinsatzplanung
Mitentscheidung bei der Einstellung neuer Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Schulungen, regelmäßige Teammeetings
Entwicklung und Motivation des Teams
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Stellvertreterfunktion: Vertretung des Filialleiters bei Abwesenheit
- Warenverantwortung: Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen, Artikel nach Farbe und Größe Verantwortung für den Warenbestand der Abteilung Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren Warenpflege und Gewährleistung der Warenpräsentation auf der Fläche, gegebenenfalls im Fenster Warenannahme und -kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung Einkauf der saisonalen Kollektionen (auf den Messen oder im Showroom) Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse wie Einnahmen, Entnahmen und Ausgaben, Umtausch, Reklamationen und Gutschriften, Abrechnungen, Kassenabschluss und Kassenöffnung, Kredit- und Geldkartentransfers, Bankeinzahlungen
- Marketing: Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkungbei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen: Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc.
- Allgemeines: Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und für reibungslose Abläufe auf der Fläche

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Inventurergebnis
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (inklusive Ausbildung) Erste Erfahrung in der Mitarbeiterführung Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Filialleitung, Store Management
Einkauf, Warenmanagement
Trainer, Personalschulungen
Visual Merchandising

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Flächengröße
- Teamgröße
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 26.500 bis € 45.000. (Fixgehalt) In einigen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs Bonuszahlungen zusätzlich zum Fixgehalt geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Floor Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel
Abteilungsleiter w/m, Abteilungsleiter/Einkäufer w/m, Department Manager, Flächenmanager

Anmerkung:
Die Position des Abteilungsleiters ist sehr oft mit der des Stellvertretenden Filialleiters (Assistant Store Manager) vergleichbar. Dies gilt für die Aufgabenbereiche, Kompetenzen, das Gehalt und die erforderliche Qualifikation.
Als Stellvertretender Filialleiter kommt zu den Aufgaben wie unten gelistet noch die Vertretung des Vorgesetzten bei Abwesenheit hinzu.

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführtes Einzelhandelsgeschäft, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
Filialleiter (Store Manager)

Mitarbeiterverantwortung:
ja: Verkaufsmitarbeiter der Abteilung, Teamgröße je nach Flächengröße

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen Aufgabenbestandteil.
- Umsatzverantwortung: Erreichung der vorgegebenen Umsatzziele, Planung und Budgetierung der Jahres- und Monatsumsatzziele nach Vorgaben der Geschäftsleitung
- Verkauf: Aktiver Verkauf auf der Fläche, Bedienung und Beratung der Lauf- und Stammkundschaft mit hoher Servicebereitschaft und Dienstleistungsmentalität
- Kostenverantwortung: Einhaltung/Unterschreitung der vorgegebenen Kostenbudgets für Personal, Ware und sonstige Ausgaben
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung des Teams
Personaleinsatzplanung
Mitentscheidung bei der Einstellung neuer Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Schulungen, regelmäßige Teammeetings
Entwicklung und Motivation des Teams
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Stellvertreterfunktion: Vertretung des Filialleiters bei Abwesenheit
- Warenverantwortung: Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen, Artikel nach Farbe und Größe Verantwortung für den Warenbestand der Abteilung Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren Warenpflege und Gewährleistung der Warenpräsentation auf der Fläche, gegebenenfalls im Fenster Warenannahme und -kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung Einkauf der saisonalen Kollektionen (auf den Messen oder im Showroom) Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse wie Einnahmen, Entnahmen und Ausgaben, Umtausch, Reklamationen und Gutschriften, Abrechnungen, Kassenabschluss und Kassenöffnung, Kredit- und Geldkartentransfers, Bankeinzahlungen
- Marketing: Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkungbei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen: Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc.
- Allgemeines: Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und für reibungslose Abläufe auf der Fläche

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Inventurergebnis
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (inklusive Ausbildung) Erste Erfahrung in der Mitarbeiterführung Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Filialleitung, Store Management
Einkauf, Warenmanagement
Trainer, Personalschulungen
Visual Merchandising

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Flächengröße
- Teamgröße
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 26.500 bis € 45.000. (Fixgehalt) In einigen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs Bonuszahlungen zusätzlich zum Fixgehalt geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Gestalter/in für visuelles Marketing....................Sonja Löbbel & Matthias Spanke

Der klassische Weg zum Visual Merchandiser geht über die dreijährige Ausbildung als Gestalter für visuelles Marketing. Das Visual Merchandising macht zwar nur einen Teilbereich dieser Ausbildung aus, schafft aber ein optimales Fundament, da es die Bereiche Warenpräsentation und Dekoration umfasst - sowohl in der Konzeption als auch in der Umsetzung.

Die täglichen Aufgaben variieren aufgrund der individuellen Spezialisierung der Ausbildungsbetriebe sehr. Die Ausbildung beinhaltet jedoch in jedem Fall die Präsentation von Waren und Dienstleistungen, Werbung, visuelles Marketing, handwerkliche Tätigkeiten, Entwurf, Planung, Kalkulation, Beschaffung und Umsetzung.

Der Gestalter für visuelles Marketing ist dem Ausbilder, welcher in der Regel der Abteilungsleiter ist, fachlich und disziplinarisch unterstellt. Das Gehaltsgefüge in Deutschland bewegt sich zwischen 400 € und 750 € brutto im Monat bei geregelten Arbeitszeiten. Voraussetzungen sind neben einem hohen Maß an Kreativität in der Regel auch ein Schulabschluss der Sekundarstufe I.

Wie einleitend beschrieben ist die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung eine optimale Basis, um seine berufliche Laufbahn in der Funktion als Store Visual Merchandiser, in diese Fachrichtung zu lenken.

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Großkundenverkaufsleiter....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Key Account Manager

Bereich:
Großhandel Vertrieb

Arbeitgeber:
Industrieunternehmen mit eigenem Vertriebsweg

Berichtet an:
Verkaufsleiter National
Country Manager
Head of Sales (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Innendienst, Area Sales Manager (= Gebietsverkaufsleiter, Repräsentant oder Reisender)

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen.
- Betreuung der Key Accounts, also der wichtigsten Kunden, der sog. Schlüsselkunden im definierten Gebiet (meist gibt es ein bis zwei KAMs pro Land). Jedes Unternehmen definiert seine Key Accounts je nach Produkt und Umsatzgröße unterschiedlich. In der Regel betreut der KAM die umsatzstärksten Kunden eines Gebiets/eines Landes, wie zum Beispiel die großen Filialisten Karstadt, Kaufhof, Breuninger oder Engelhorn usw. Key Accounts können aber auch die wichtigsten ImageKunden einer Marke sein, die unter Umständen nicht den meisten Umsatz erbringen, aber für die höchste Begehrlichkeit der Marke sorgen.
- Gewinnung neuer Key Kunden für die Marke
- Erreichung der durch die Geschäftsleitung vorgegebenen Umsatz- und Wachstumsziele
- Verkauf der saisonalen Kollektionen zu den regelmäßigen Modemessen, im Showroom oder per Hausvorlage beim Kunden
- Verhandlung mit Kunden hinsichtlich Lieferzeiten, Zahlungs- und Sonderkonditionen, Marketing- und PR-Aktionen, Rücknahmeverpflichtungen, sonstige Service- und Supportleistungen (sehr unterschiedlich je nach Marke und Kunde)
- Betreuung, Kontrolle und Steuerung der Shop-in-Shops bzw. der Partner-Flächen, sofern solche vorhanden sind und sofern dies zum Aufgabengebiet gezählt wird.
- Regelmäßige Reisen zum Kunden / an den POS zur Beobachtung der Markendarstellung auf den Flächen, zur Betreuung der Kunden, Besprechung von Problemen oder zur Durchführung von Sonderaktionen auf den Flächen. Der Reiseanteil ist sehr unterschiedlich und kann bis zu 70% der Gesamtarbeitszeit betragen.
- Regelmäßige Prüfung des Mitbewerberumfelds und Analyse der Standortpotenziale während der Reisetätigkeit sowie Suche, Ansprache und gegebenenfalls Akquisition neuer Kunden.
- Regelmäßige innersaisonale Analyse und Auswertung von Abverkaufsund Warenbewegungsdaten, Erarbeitung umsatzforcierender Maßnahmen zusammen mit dem Kunden, unter Umständen Austausch von Artikeln oder Bestandsverschiebungen
- Regelmäßige strategische Kundenanalysen und daraus abgeleitete jährliche Entwicklungs- und Maßnahmenplanung zur Gewährleistung der Unternehmensziele
- Regelmäßige Besprechungen mit dem Vorgesetzten zu den Verkaufs-und Entwicklungsergebnissen
- Erster Ansprechpartner für den Kunden zum Aufbau langfristiger und verbindlicher Partnerschaften zwischen Industrie und Handel (z.B. zu Kollektion, Konditionen, Reklamationen, Nachbestellungen, HandelsMarketing, Kooperationen, Aktionen, Strategien usw.)
- Repräsentant der vertretenen Marke und des Arbeitgebers gegenüber dem Kunden, Botschafterfunktion

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ (m2-Umsatz)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen
- Neukundenakquisition
- Retourenqouten
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder in der Industrie
Gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium
Mindestens fünf Jahre Erfahrung im Vertrieb
Erste Erfahrung in der Betreuung von Key Accounts (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Bestehende, aktive Kundenkontakte
Produkt-, Markt- und Mitbewerberkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Sehr gutes Verhandlungsgeschick, hohe Servicebereitschaft

Perspektiven/Entwicklung:
Verkaufsleitung national, später international
Export Management
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Größe des Gebiets
- Kompetenzen, Aufgabenspektrum, Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 65.000 bis € 130.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 50 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

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Handelsagentur....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Unternehmerisch den Vertrieb von Markenprodukten in einer Region an den Handelspartner steuern

Aufgaben:
- Routenplanung
- Kundenbetreuung vor Ort
- Analyse des Vertriebsgebiets
- Standortbeurteilungen
- Händlerbeurteilung
- Neukundenakquise
- Tourenberichte verfassen
- Kundenbetreuung auf Messen
- Terminkoordination für Treffen mit Handelspartnern im Showroom / Hotels
- Kollektionspräsentation
- Verkaufsverhandlungen
- Orderaufnahme
- Orderberichte verfassen
- Auswertung der Abverkäufe
- Statistiken aufbauen, beurteilen
- Ansprechpartner für Anfragen des Kunden
- Verkaufsförderungsmaßnahmen planen und durchführen
- Berichtswesen an die jeweilige Vertriebsleitung der Marken-Hersteller

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Eigener Showroom oder Lagermöglichkeiten für Musterkollektionen
- Branchenkenntnisse
- gute Kontakte zu Einkaufsentscheidern bei den Handelspartnern im Vertriebsgebiet
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- Zielgerichtete Arbeitsweise
- Unternehmerische Denke
- Selbstbewusstsein
- Eigenständigkeit
- Initiative
- Motivation
- Verantwortungsbewusst
- Reisefreudigkeit
- kann sich selbst motivieren
- diszipliniert
- ehrgeizig

Nächster Karriereschritt:
- keiner, da man schon Chef ist

Verdienst:
Ca. 7 % bis 9 % des Umsatzes als Provision

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Handelsvertreter/in.....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Unternehmerisch den Vertrieb von Markenprodukten in einer Region an den Handelspartner steuern

Aufgaben:
- Routenplanung
- Kundenbetreuung vor Ort
- Analyse des Vertriebsgebiets
- Standortbeurteilungen
- Händlerbeurteilung
- Neukundenakquise
- Tourenberichte verfassen
- Kundenbetreuung auf Messen
- Terminkoordination für Treffen mit Handelspartnern im Showroom / Hotels
- Kollektionspräsentation
- Verkaufsverhandlungen
- Orderaufnahme
- Orderberichte verfassen
- Auswertung der Abverkäufe
- Statistiken aufbauen, beurteilen
- Ansprechpartner für Anfragen des Kunden
- Verkaufsförderungsmaßnahmen planen und durchführen
- Berichtswesen an die jeweilige Vertriebsleitung der Marken-Hersteller

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Eigener Showroom oder Lagermöglichkeiten für Musterkollektionen
- Branchenkenntnisse
- gute Kontakte zu Einkaufsentscheidern bei den Handelspartnern im Vertriebsgebiet
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- Zielgerichtete Arbeitsweise
- Unternehmerische Denke
- Selbstbewusstsein
- Eigenständigkeit
- Initiative
- Motivation
- Verantwortungsbewusst
- Reisefreudigkeit
- kann sich selbst motivieren
- diszipliniert
- ehrgeizig

Nächster Karriereschritt:
- keiner, da man schon Chef ist

Verdienst:
Ca. 7 % bis 9 % des Umsatzes als Provision

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Hausleiter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen:
Storemanager / Hausleiter / Filialleiter / Verkaufsstellenverwalter und Shopmanager (m/w)?

Für viele Positionen gibt es viele Job – Titel. Einige dieser Titel drücken dem ersten Anschein nach dasselbe aus, sind in Ihrer gängigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgabenfeldern jedoch unterschiedlich.
Im Folgenden stellen wir Ihnen für die Position eines Filial- Endverantwortlichen vier mögliche Job – Titel und deren gängige Aufgabenbereiche vor:

Gehaltsspanne Storemanager:
36.000 Euro – 46.000 Euro pro Jahr

Gehaltsspanne Hausleiter:
ab 50.000 Euro – 80.000 Euro pro Jahr
jeweils zzgl. möglichen variablem Anteil

Verantwortungsbereich Storemanager:
Fläche i.d.R. ab 700m² bis 2000m²
Mitarbeiteranzahl von 20 – 100
Umsatz über 1 Mill. – ca. 6 Mill. Euro p.a.

Verantwortungsbereich Hausleiter:
Fläche i.d.R. ab 2000 m²
Mitarbeiteranzahl ab 60 bis offen
Umsatz über 1 Mill. Euro bis offen p.a.

Aufgaben: (alle Positionen m/w)
Kontrolle der:
- Warenbestände und Abverkaufsquoten sowie "Renner-" und "Penner"-Artikel
- der individuellen Personalkosten

Sicherstellung:
- eines effektiven Warenumschlags/ der Warenmengen
- der Verkaufsfördernden Warenplatzierung u. -präsentation gemäß Unternehmensvorgaben
im In-Store Bereich und Schaufenster
- der optimalen Kundenorientierung und Motivation der Mitarbeiter
- einer zielorientierten Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- von Umsätzen, Roherträgen, Deckungsbeiträgen Kosten in Anlehnung an die
Unternehmensziele (Planzahlen)

- Bestandsmanagement (Restantenbereinigung, Abschriften, Umlagerungen) nach Vorgabe
des Einkaufs
- Analyse von negativen Planabweichungen, ggf. Erarbeitung von Lösungen
(z. B. Kundenzahlen, Durchschnittsbon, Produktivitäten, Inventurergebnis,
Mehrfachbonanteile) sowie deren Umsetzung
- Führung und Information der Mitarbeiter zur optimalen Arbeitsperformance
(Personalbesprechung, Förderung, Schulung, Anleitung, Mitarbeiter-Gespräche etc.)

- Verantwortung der Zusammensetzung des Storeteams, Erkennen der Stärken
und Schwächen der Mitarbeiter sowie von Potentialträgern, ständiges Arbeiten an
der Verbesserung der Teamleistung
- Rekrutierung neuer Storemitarbeiter vor Ort
- Formulierung von Arbeitszielen und Beurteilung der Mitarbeiterleistungen sowie PEP
- Reaktion auf Fehlverhalten der Mitarbeiter und Führung von Mitarbeitergesprächen

Voraussetzungen:
- Erfahrung auf ähnlichen Flächen mit ähnlicher Mitarbeiteranzahl
- Erfahrung im Umgang mit Betriebskennzahlen (Kunden pro Zeitpunkt, Bedienquote,
Umsatz pro Bon, - pro Mitarbeiter, - pro Quadratmeter, Lagerumschlag, usw.)
- Berufserfahrung in Führungspositionen im Modeeinzelhandel
- Starkes Engagement, Überzeugungskraft, Sachlichkeit, Rationalität
- Erfahrung in allen im oberen Abschnitt „Aufgaben“ aufgeführten Inhalten.
- Aufstieg aus zweiter Position in ähnlichen Storegrößen möglich
- Quereinstieg schwer

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Head of Visual Merchandising....................Sonja Löbbel & Matthias Spanke

Der Head of Visual Merchandising ist verantwortlich für die Bereiche Warenpräsentation, Dekoration und für die Umsetzung der Marketingaktivitäten am POS. In dieser Funktion ist er für den visuellen Auftritt aller Flächen verantwortlich. Das beinhaltet sowohl Konzeption und Kreation als auch die Organisation der Umsetzung.

Im Visual Merchandising gibt es entscheidende Schnittstellen mit fast allen zentralen Abteilungen, wo es einer engen Zusammenarbeit und Abstimmung bedarf. Beispielsweise werden mit Einkauf und Warenaussteuerung Bestückungsmengen je Möbel, Aktion, o.ä. abgesprochen. Und immer ist das Visual Merchandising in jede Marketing- und Vertriebsaktion involviert. Auch Ladenbauoptimierungen werden meist vom Head of Visual Merchandising definiert. Deshalb wird dieser auch bei jeder Neueröffnung frühzeitig in die Planung einbezogen.

Neben den technischen Aufgaben liegt der Fokus auch auf der Kreation und Konzeption von Warenpräsentations- und Schaufenstergestaltungen sowie auf den Tools zur Abverkaufssteigerung. Und zwar von der Idee, dem Entwurf und der Präsentation über das Material Sourcing bis hin zur zentral gesteuerten Umsetzung.

Die Position des Head of Visual Merchandising ist sowohl eine Reise- als auch eine Bürotätigkeit, wobei letztere sicherlich den größeren Teil darstellt. Aber auch die Reisen sind ein wichtiger Teil, um den Bezug zum PoS nicht zu verlieren und um Inspirationen und Entwicklungen am Markt zu beobachten.

Je nach Firmenstruktur ist diese Position dem Bereich Vertrieb oder Marketing angehängt, und der Head of Visual Merchandising ist somit entweder dem Vertriebs- oder Marketingleiter fachlich und disziplinarisch unterstellt. Da es sich dabei um eine in der Außendarstellung sehr zentrale Position handelt, ist es nicht unüblich, dass eine Führungsebene übersprungen wird und der Head of Visual Merchandising direkt an den Geschäftsführer oder Vorstand berichtet. Fachlich unterstellt sind dem Head of Visual Merchandising alle Area Visual Merchandiser und meist auch alle Area Manager und Store Mitarbeiter.

Das Gehaltsgefüge in Deutschland liegt etwa zwischen 3.000 € und 7.500 € brutto im Monat. Überstunden sind mit dem Grundgehalt abgegolten und eine Wochenarbeitszeit von 50 – 60 Stunden ist nicht unüblich. Häufig wird zur Ausübung der Arbeit ein Firmenfahrzeug zur Verfügung gestellt, das meist auch privat genutzt werden kann.

Voraussetzung für diese Position sind langjährige Berufserfahrung als Area Visual Merchandiser, strukturierte Denkweise und ein hohes Maß an Kreativität und Einsatzbereitschaft.

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Key Account Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Großkunden-Verkaufsleiter

Bereich:
Großhandel Vertrieb

Arbeitgeber:
Industrieunternehmen mit eigenem Vertriebsweg

Berichtet an:
Verkaufsleiter National
Country Manager
Head of Sales (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Innendienst, Area Sales Manager (= Gebietsverkaufsleiter, Repräsentant oder Reisender)

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen.
- Betreuung der Key Accounts, also der wichtigsten Kunden, der sog. Schlüsselkunden im definierten Gebiet (meist gibt es ein bis zwei KAMs pro Land). Jedes Unternehmen definiert seine Key Accounts je nach Produkt und Umsatzgröße unterschiedlich. In der Regel betreut der KAM die umsatzstärksten Kunden eines Gebiets/eines Landes, wie zum Beispiel die großen Filialisten Karstadt, Kaufhof, Breuninger oder Engelhorn usw. Key Accounts können aber auch die wichtigsten ImageKunden einer Marke sein, die unter Umständen nicht den meisten Umsatz erbringen, aber für die höchste Begehrlichkeit der Marke sorgen.
- Gewinnung neuer Key Kunden für die Marke
- Erreichung der durch die Geschäftsleitung vorgegebenen Umsatz- und Wachstumsziele
- Verkauf der saisonalen Kollektionen zu den regelmäßigen Modemessen, im Showroom oder per Hausvorlage beim Kunden
- Verhandlung mit Kunden hinsichtlich Lieferzeiten, Zahlungs- und Sonderkonditionen, Marketing- und PR-Aktionen, Rücknahmeverpflichtungen, sonstige Service- und Supportleistungen (sehr unterschiedlich je nach Marke und Kunde)
- Betreuung, Kontrolle und Steuerung der Shop-in-Shops bzw. der Partner-Flächen, sofern solche vorhanden sind und sofern dies zum Aufgabengebiet gezählt wird.
- Regelmäßige Reisen zum Kunden / an den POS zur Beobachtung der Markendarstellung auf den Flächen, zur Betreuung der Kunden, Besprechung von Problemen oder zur Durchführung von Sonderaktionen auf den Flächen. Der Reiseanteil ist sehr unterschiedlich und kann bis zu 70% der Gesamtarbeitszeit betragen.
- Regelmäßige Prüfung des Mitbewerberumfelds und Analyse der Standortpotenziale während der Reisetätigkeit sowie Suche, Ansprache und gegebenenfalls Akquisition neuer Kunden.
- Regelmäßige innersaisonale Analyse und Auswertung von Abverkaufsund Warenbewegungsdaten, Erarbeitung umsatzforcierender Maßnahmen zusammen mit dem Kunden, unter Umständen Austausch von Artikeln oder Bestandsverschiebungen
- Regelmäßige strategische Kundenanalysen und daraus abgeleitete jährliche Entwicklungs- und Maßnahmenplanung zur Gewährleistung der Unternehmensziele
- Regelmäßige Besprechungen mit dem Vorgesetzten zu den Verkaufs-und Entwicklungsergebnissen
- Erster Ansprechpartner für den Kunden zum Aufbau langfristiger und verbindlicher Partnerschaften zwischen Industrie und Handel (z.B. zu Kollektion, Konditionen, Reklamationen, Nachbestellungen, HandelsMarketing, Kooperationen, Aktionen, Strategien usw.)
- Repräsentant der vertretenen Marke und des Arbeitgebers gegenüber dem Kunden, Botschafterfunktion

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ (m2-Umsatz)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen
- Neukundenakquisition
- Retourenqouten
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder in der Industrie
Gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium
Mindestens fünf Jahre Erfahrung im Vertrieb
Erste Erfahrung in der Betreuung von Key Accounts (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Bestehende, aktive Kundenkontakte
Produkt-, Markt- und Mitbewerberkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Sehr gutes Verhandlungsgeschick, hohe Servicebereitschaft

Perspektiven/Entwicklung:
Verkaufsleitung national, später international
Export Management
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Größe des Gebiets
- Kompetenzen, Aufgabenspektrum, Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 65.000 bis € 130.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 50 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

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Merchandise Manager Retail....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Warenbewirtschafter, Product & Allocation Manager

Anmerkung:
nicht zu verwechseln mit Visual Merchandiser oder Dekorateur

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Retail Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Leitung Sortiment & Produkt
Leitung Einkauf
Country Manager
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Visual Mer-
chandiser

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil
abweichen.
- Ziel der Position: Gewährleistung einer optimalen Warenversorgung der Handelsflächen zur Unterstützung des Handels bei der Erreichung der Umsatzzielvorgaben
- Planung des Sortimentsaufbaus, Kapazitäten- und Mengenplanung anhand der zurückliegenden Ergebnisse und der Ziele des Unternehmens,Kommunikation der Planzahlen an das Einkaufsteam
- Kontrolle der Produktauswahl bzw. des Einkaufs hinsichtlich: Ausgewogenheit des Sortiments, Preisaufbau, Warenaufbau, Stückzahlen, Bestände, Verfügbarkeit und Lieferzeiten unter Beachtung der Budgets und der Vorjahresergebnisse
- Feinabstimmung der Produktauswahl zusammen mit den angrenzenden Abteilungen wie Store & Retail Management, Einkauf, Produkt Management, je nach Einkaufsverantwortung
- Erfassung der Sortimentsplanung bzw. der Order im Warenwirtschaftssystem, Festlegung der Endpreise unter Beachtung der Zielmargen
- Kontrolle und Steuerung der Warenbelieferung der Flächen: Pünktlichkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit
- Nachfassen bei Lieferanten oder im Zentrallager bei Verspätungen oder Fehllieferungen, Ermittlung von Alternativlösungen bei Versorgungsengpässen
- Tägliche Kontrolle und Analyse der Abverkaufsergebnisse nach Standort, Genre, Warengruppe, Artikel, Größe, Farbe etc.
- Ermittlung der Best & Slowseller, Nachbestellung der Bestseller, Steuerung der Slow-Seller: Informationen an Flächenleitung und Visual Merchandising zur Abverkaufsforcierung, evtl. Veranlassung von Preisnachlässen, Retouren oder Umlagerungen
- Regelmäßige Kontrolle und Steuerung der Bestände
- Regelmäßige Kontrolle und Analyse der relevanten Kennzahlen: absolute Umsätze, m2-Umsätze, Margen (sell-in, sell-through, sell-out), LUG, etc.
- Kommunikation mit den Verantwortlichen auf den Flächen, Ansprechpartner für die Flächen für alle Angelegenheiten die Ware betreffend (mit Ausnahme der Warendarstellung): Belieferung, Abverkaufsergebnisse, Preisgestaltung, Retouren und Produkttransfers innerhalb des Filialnetzes, Nachbestellungen etc.
- Regelmäßige Analyse der Mitbewerber, Besuch der internationalen Modemessen, Store Checks
- Je nach Aufgabenprofil: Führung der Visual Merchandising Mitarbeiter,Erledigung von Aufgaben der Visual Merchandiser wie Warenpräsentation auf den Flächen, Betreuung und Kontrolle der Flächen vor Ort, Durchführung von Sortimentsschulungen für die Mitarbeiter auf den Flächen, Erstellung von Lookbooks und Trendvorschauen

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Positionund legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ (m2-Umsatz)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag, Abschriften)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, LUG, Inventuren

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder in der Industrie Gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium Mindestens drei Jahre Erfahrung in den Bereichen Einkauf, Warenbewirtschaftung und Warenflusskontrolle Produkt-, Markt- und Mitbewerberkenntnisse im entsprechenden Modesegment Sehr gutes analytisches Verständnis, hohe Zahlenaffinität, gutes Zeit- und Organisationsmanagement

Perspektiven/Entwicklung:
Head of Merchandise Management
Leitenden Positionen im Einkauf oder Produkt Management oder Controlling
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Höhe der Umsatz- bzw. der Volumenverantwortung
- Anzahl der Flächen
- Kompetenzen, Aufgabenspektrum, Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 40.000 bis € 75.000. In seltenen Fällen wird ein Bonus ausgezahlt (Stand 1. Quartal 2009)

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Modeagentur.....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Unternehmerisch den Vertrieb von Markenprodukten in einer Region an den Handelspartner steuern

Aufgaben:
- Routenplanung
- Kundenbetreuung vor Ort
- Analyse des Vertriebsgebiets
- Standortbeurteilungen
- Händlerbeurteilung
- Neukundenakquise
- Tourenberichte verfassen
- Kundenbetreuung auf Messen
- Terminkoordination für Treffen mit Handelspartnern im Showroom / Hotels
- Kollektionspräsentation
- Verkaufsverhandlungen
- Orderaufnahme
- Orderberichte verfassen
- Auswertung der Abverkäufe
- Statistiken aufbauen, beurteilen
- Ansprechpartner für Anfragen des Kunden
- Verkaufsförderungsmaßnahmen planen und durchführen
- Berichtswesen an die jeweilige Vertriebsleitung der Marken-Hersteller

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Eigener Showroom oder Lagermöglichkeiten für Musterkollektionen
- Branchenkenntnisse
- gute Kontakte zu Einkaufsentscheidern bei den Handelspartnern im Vertriebsgebiet
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- Zielgerichtete Arbeitsweise
- Unternehmerische Denke
- Selbstbewusstsein
- Eigenständigkeit
- Initiative
- Motivation
- Verantwortungsbewusst
- Reisefreudigkeit
- kann sich selbst motivieren
- diszipliniert
- ehrgeizig

Nächster Karriereschritt:
- keiner, da man schon Chef ist

Verdienst:
Ca. 7 % bis 9 % des Umsatzes als Provision

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Modedesigner/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Erstellung einer Kollektion (oder Kollektionsteile)

Aufgaben:
Trendrecherche
- Beschaffung der aktuellsten Trendinformationen sowie deren optimale Umsetzung
- Nationale / internationale Storechecks

Marktanalyse
- Analyse der abverkauften Kollektionen
- Renner- / Penner-Auswertung
- Marktbeobachten, Mitbewerberanalyse, Informationssammlung

Kollektionsentwicklung
- Mitarbeit bei der Entwicklung der Kollektionsstrategie bzw. -konzeption
- Berücksichtigung der abgestimmten Kollektionsthemen u. des Kollektionsrahmenplans
- Festlegen von Formen, Stilen, Einzelteilen, Qualitäten, Oberstoffen, Zutaten
- Festlegen der Eckpreislagen

Lieferantenpflege
- Festlegen (oder Mitarbeit bei der Festlegung) der Qualitätsstandards
- Mitarbeit bei Lieferantenbeurteilung, -auswahl
- Aufbau / Ausbau von Lieferantenbeziehungen
- Besuch der Produktionsstätten
- Zusammenarbeit mit Agenturen

Allgemeine Aufgaben
- Administrative Tätigkeiten
- Sicherer Umgang mit EDV (z.B. CAD)
- Berichtswesen an Produktmanagement / Geschäftsleitung

Anforderungen:
Harte Faktoren
- w/m
- Berufsausbildung im Bereich Design
- Berufserfahrung als Designer
- Erfahrung im Bereich Kollektionsentwicklung
- Kenntnisse bzgl. Passform Check-up
- Gute Englischkenntnisse

Weiche Faktoren
- Sicheres Gespür für Trends und deren kommerzielle Umsetzung
- Gefühl für Formen, Farben, Schnitte
- Kann sich in Zielgruppen hineindenken
- Organisationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Selbstständiges Arbeiten
- Kreativ
- Reisebereitschaft

Nächster Karriereschritt
1. Head of Design
2. Produktmanager

Verdienst
1. Einstieg: ca. 24.000,-- bis 30.000,--
2. 3 – 5 Jahre Berufserfahrung: ca. 40.000,-- bis 50.000,--

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Musterdirectrice....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
1. Unterstützung Design / Produktmanagement bei Produktentwicklung
2. Unterstützung bei Produktionsvorbereitung

Aufgaben:
- Verantwortung für einen Warenbereich
- Erstellen von Maßtabellen
- Mustercheck
- Zusammenarbeit mit einer Zuarbeiterin, die die Muster ausmisst
- Betreuung des Produktes im gesamten Prozess der Kollektionsentwicklung (Prototypentwicklung, Abnahme von Größensätzen, Produktion, Gewährleistung der Qualitätsstandards)
- Verantwortlich für die Überprüfung der Passform
- Erstellung der Maßtabellen für Angebote und Produktion, inklusive Gradierung.
- Errechnen von erforderlichen Materialverbrauch
- Zusammenarbeit in Kooperation mit der Qualitätssicherung
- Zusammenarbeit mit dem Design / Produktmanagement
- Zusammenarbeit mit dem Einkauf

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Ausbildung zur Schnittdirektrice
- erste- oder mehrjährige Berufserfahrung
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- selbstständige Arbeitsweise gewohnt
- bereit, Verantwortung zu übernehmen
- belastbar
- flexibel
- genaues Arbeiten
- kann unter Zeitdruck arbeiten

Nächster Karriereschritt:
1. Qualitätsmanagement, -entwicklung, -sicherung
2. Produktentwicklung
3. Leitung Musterabteilung

Verdienst:
1. Einstieg: ca. 20.000,-- bis 24.000,--
2. 3 – 5 Jahre: ca. 26.000,-- bis 30.000,--

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Product & Allocation Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Warenbewirtschafter, Merchandise Manager Retail

Anmerkung:
nicht zu verwechseln mit Visual Merchandiser oder Dekorateur

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Retail Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Leitung Sortiment & Produkt
Leitung Einkauf
Country Manager
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Visual Mer-
chandiser

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil
abweichen.
- Ziel der Position: Gewährleistung einer optimalen Warenversorgung der Handelsflächen zur Unterstützung des Handels bei der Erreichung der Umsatzzielvorgaben
- Planung des Sortimentsaufbaus, Kapazitäten- und Mengenplanung anhand der zurückliegenden Ergebnisse und der Ziele des Unternehmens,Kommunikation der Planzahlen an das Einkaufsteam
- Kontrolle der Produktauswahl bzw. des Einkaufs hinsichtlich: Ausgewogenheit des Sortiments, Preisaufbau, Warenaufbau, Stückzahlen, Bestände, Verfügbarkeit und Lieferzeiten unter Beachtung der Budgets und der Vorjahresergebnisse
- Feinabstimmung der Produktauswahl zusammen mit den angrenzenden Abteilungen wie Store & Retail Management, Einkauf, Produkt Management, je nach Einkaufsverantwortung
- Erfassung der Sortimentsplanung bzw. der Order im Warenwirtschaftssystem, Festlegung der Endpreise unter Beachtung der Zielmargen
- Kontrolle und Steuerung der Warenbelieferung der Flächen: Pünktlichkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit
- Nachfassen bei Lieferanten oder im Zentrallager bei Verspätungen oder Fehllieferungen, Ermittlung von Alternativlösungen bei Versorgungsengpässen
- Tägliche Kontrolle und Analyse der Abverkaufsergebnisse nach Standort, Genre, Warengruppe, Artikel, Größe, Farbe etc.
- Ermittlung der Best & Slowseller, Nachbestellung der Bestseller, Steuerung der Slow-Seller: Informationen an Flächenleitung und Visual Merchandising zur Abverkaufsforcierung, evtl. Veranlassung von Preisnachlässen, Retouren oder Umlagerungen
- Regelmäßige Kontrolle und Steuerung der Bestände
- Regelmäßige Kontrolle und Analyse der relevanten Kennzahlen: absolute Umsätze, m2-Umsätze, Margen (sell-in, sell-through, sell-out), LUG, etc.
- Kommunikation mit den Verantwortlichen auf den Flächen, Ansprechpartner für die Flächen für alle Angelegenheiten die Ware betreffend (mit Ausnahme der Warendarstellung): Belieferung, Abverkaufsergebnisse, Preisgestaltung, Retouren und Produkttransfers innerhalb des Filialnetzes, Nachbestellungen etc.
- Regelmäßige Analyse der Mitbewerber, Besuch der internationalen Modemessen, Store Checks
- Je nach Aufgabenprofil: Führung der Visual Merchandising Mitarbeiter,Erledigung von Aufgaben der Visual Merchandiser wie Warenpräsentation auf den Flächen, Betreuung und Kontrolle der Flächen vor Ort, Durchführung von Sortimentsschulungen für die Mitarbeiter auf den Flächen, Erstellung von Lookbooks und Trendvorschauen

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Positionund legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ (m2-Umsatz)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag, Abschriften)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, LUG, Inventuren

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder in der Industrie Gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium Mindestens drei Jahre Erfahrung in den Bereichen Einkauf, Warenbewirtschaftung und Warenflusskontrolle Produkt-, Markt- und Mitbewerberkenntnisse im entsprechenden Modesegment Sehr gutes analytisches Verständnis, hohe Zahlenaffinität, gutes Zeit- und Organisationsmanagement

Perspektiven/Entwicklung:
Head of Merchandise Management
Leitenden Positionen im Einkauf oder Produkt Management oder Controlling
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Höhe der Umsatz- bzw. der Volumenverantwortung
- Anzahl der Flächen
- Kompetenzen, Aufgabenspektrum, Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 40.000 bis € 75.000. In seltenen Fällen wird ein Bonus ausgezahlt (Stand 1. Quartal 2009)

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Produkt Manager Kreativ w/m....................Arbeiten in der Modebranche

Jobprofile in der Mode- und Bekleidungsbranche
Titel:
Produkt Manager w/m
a) Produkt Manager Kreativ
b) Produkt Manager Marketing

Vergleichbare Titel:
keine

Bereich:
a) Mitarbeiter des Kreativteams (Produktentwicklung, Design etc.)
b) Mitarbeiter des Marketingteams

Anmerkung 1:
Die beiden Positionen a) und b) unterscheiden sich wenig in ihren Aufgabenbereichen, diese sind relativ ähnlich. Der wichtigste Unterschied ist im Wesen des Unternehmens begründet. Bei eher kreativ getriebenen Unternehmen, z.B. den internationalen Designern und Prêt-à-Porter-Kollektionen ist der Produkt Manager – in diesem Fall ist es der Produkt Manager Kreativ (a) im Kreativteam verankert.
Er hat gewisse Weisungsaufgaben gegenüber dem Marketing und Vertrieb, damit diese Bereiche die Vision des Designs vermarkten.
Ist das Unternehmen jedoch marketing- und vertriebsgetrieben, ist der Produkt Manager in der Regel im Bereich Marketing/Vertrieb angedockt und hat gewisse Weisungsbefugnis gegenüber den kreativen Prozessen.
Das heißt, der Produkt Manager Marketing (b) gibt dem Design/Einkauf aufgrund der Vertriebergebnisse vor, in welchem Rahmen die Kollektionsentwicklung und der Sortimentsaufbau zu erfolgen haben. Diese Position richtet sich sehr klar nach den kommerziellen Ergebnissen aus.

Anmerkung 2:
Die Position des Produkt Managers ist je nach Stelle und Unternehmen sehr individuell und unterschiedlich strukturiert. Daher empfiehlt es sich bei diesem Jobtitel besonders, eine Stellenanzeige bzw. eine Stellenbeschreibung sehr aufmerksam zu lesen.

Arbeitgeber:
Industrieunternehmen, Hersteller mit eigenem Vertrieb, vertikale Unternehmen

Berichtet an:
a) Leitung Designteam (oder Leitung Produktentwicklung)
Leitung Produkt Management (Senior Produkt Manager)
Leitung Einkauf
Geschäftsleitung
b) Leitung Marketing
Leitung Vertrieb
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Junior Produkt Manager
Sollte die Leitung des Kreativteams mit einem Produkt Manager besetzt werden, so berichtet dieses direkt an ihn.

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen.
- Ziel der Position a): Vermittlung der kreativen Vision und des modischen Profils der Kollektion an Vertrieb und Marketing zur Unterstützung bei der Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Ziel der Position b): Justierung der Kollektion bei deren Entwicklung bzw. Zusammenstellung nach kaufmännischen, kommerziellen und nach Image Gesichtspunkten auf Basis von vorherigen Vertriebsergebnissen zur Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Schnittstellenfunktion zwischen Vertrieb, Design, Marketing und Geschäftsführung
- Strategische und/oder kreative Kollektionsentwicklung (Zielgruppen- und Marktumfelddefinition, Ausrichtung, Kollektionsrahmenplanung, Preislagenaufbau, Farbgestaltung, Warengruppengewichtung, etc.)
- Umsetzung des Image- und Markeninhalts in ein kommerziell erfolgreiches Kollektionskonzept unter Berücksichtigung vorangegangener
Auswertungen
- Regelmäßige Kontrolle der Vertriebs- und Verkaufsergebnisse, Analyse der Best- & Slow-Seller, der Eingangs- und Ausgangsmargen, der Retouren- und Reklamationsquoten
- Auswertung dieser Kennzahlen, Soll-/Ist-Vergleiche und Bewertung der vorangegangenen Verkaufsperiode zur Ermittlung von Optimierungsmaßnahmen für zukünftige Kollektionen
- Kommunikation der Kollektionsinhalte sowohl an das Designteam als auch an Marketing und Vertrieb, Organisation und Durchführung von Kollektionsübergaben, sowie Produktschulungen
- Überwachung des Einkaufs zur Einhaltung der Budgets der Produktionskosten bzw. der Einstandspreise
- Teilnahme an der Musterung, Überprüfung von Schnitt und Passform und Abnahme der Prototypen
- Freigabe an die Produktion bzw. an den Einkauf
- Regelmäßige Mitbewerber- und Marktanalysen, Besuch von internationalen Modemessen und Store- und City-Checks

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, Retouren
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Produkt Manager Kreativ:
- Abgeschlossene technische, kreative Ausbildung bzw. Studium mit
Schwerpunkt Design und/oder Produktentwicklung
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Design, im Einkauf und/oder im Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes kreatives wie auch kaufmännisches Verständnis
Produkt Manager Marketing:
- Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Marketing, Vertrieb, Brand-und/oder Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes analytisches, kaufmännisches wie auch kreatives und produktbezogenes Verständnis

Perspektiven/Entwicklung:
Senior Produkt Manager
Leitung Kreativteam
Leitung Marketing und/oder Vertrieb
Weitere/andere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Größe und Struktur des Unternehmens
- Kompetenzen und Weisungsbefugnis der Position
- Umsatzvolumen der Kollektion
- Ob mit oder ohne Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 35.000 bis (Junior Produkt Manager) € 150.000 (Leitung Kreativteam) als Fixgehalt. Häufig wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 35 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

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Produkt Manager Marketing w/m....................Arbeiten in der Modebranche

Jobprofile in der Mode- und Bekleidungsbranche
Titel:
Produkt Manager w/m
a) Produkt Manager Kreativ
b) Produkt Manager Marketing

Vergleichbare Titel:
keine

Bereich:
a) Mitarbeiter des Kreativteams (Produktentwicklung, Design etc.)
b) Mitarbeiter des Marketingteams

Anmerkung 1:
Die beiden Positionen a) und b) unterscheiden sich wenig in ihren Aufgabenbereichen, diese sind relativ ähnlich. Der wichtigste Unterschied ist im Wesen des Unternehmens begründet. Bei eher kreativ getriebenen Unternehmen, z.B. den internationalen Designern und Prêt-à-Porter-Kollektionen ist der Produkt Manager – in diesem Fall ist es der Produkt Manager Kreativ (a) im Kreativteam verankert.
Er hat gewisse Weisungsaufgaben gegenüber dem Marketing und Vertrieb, damit diese Bereiche die Vision des Designs vermarkten.
Ist das Unternehmen jedoch marketing- und vertriebsgetrieben, ist der Produkt Manager in der Regel im Bereich Marketing/Vertrieb angedockt und hat gewisse Weisungsbefugnis gegenüber den kreativen Prozessen.
Das heißt, der Produkt Manager Marketing (b) gibt dem Design/Einkauf aufgrund der Vertriebergebnisse vor, in welchem Rahmen die Kollektionsentwicklung und der Sortimentsaufbau zu erfolgen haben. Diese Position richtet sich sehr klar nach den kommerziellen Ergebnissen aus.

Anmerkung 2:
Die Position des Produkt Managers ist je nach Stelle und Unternehmen sehr individuell und unterschiedlich strukturiert. Daher empfiehlt es sich bei diesem Jobtitel besonders, eine Stellenanzeige bzw. eine Stellenbeschreibung sehr aufmerksam zu lesen.

Arbeitgeber:
Industrieunternehmen, Hersteller mit eigenem Vertrieb, vertikale Unternehmen

Berichtet an:
a) Leitung Designteam (oder Leitung Produktentwicklung)
Leitung Produkt Management (Senior Produkt Manager)
Leitung Einkauf
Geschäftsleitung
b) Leitung Marketing
Leitung Vertrieb
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Junior Produkt Manager
Sollte die Leitung des Kreativteams mit einem Produkt Manager besetzt werden, so berichtet dieses direkt an ihn.

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen.
- Ziel der Position a): Vermittlung der kreativen Vision und des modischen Profils der Kollektion an Vertrieb und Marketing zur Unterstützung bei der Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Ziel der Position b): Justierung der Kollektion bei deren Entwicklung bzw. Zusammenstellung nach kaufmännischen, kommerziellen und nach Image Gesichtspunkten auf Basis von vorherigen Vertriebsergebnissen zur Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Schnittstellenfunktion zwischen Vertrieb, Design, Marketing und Geschäftsführung
- Strategische und/oder kreative Kollektionsentwicklung (Zielgruppen- und Marktumfelddefinition, Ausrichtung, Kollektionsrahmenplanung, Preislagenaufbau, Farbgestaltung, Warengruppengewichtung, etc.)
- Umsetzung des Image- und Markeninhalts in ein kommerziell erfolgreiches Kollektionskonzept unter Berücksichtigung vorangegangener
Auswertungen
- Regelmäßige Kontrolle der Vertriebs- und Verkaufsergebnisse, Analyse der Best- & Slow-Seller, der Eingangs- und Ausgangsmargen, der Retouren- und Reklamationsquoten
- Auswertung dieser Kennzahlen, Soll-/Ist-Vergleiche und Bewertung der vorangegangenen Verkaufsperiode zur Ermittlung von Optimierungsmaßnahmen für zukünftige Kollektionen
- Kommunikation der Kollektionsinhalte sowohl an das Designteam als auch an Marketing und Vertrieb, Organisation und Durchführung von Kollektionsübergaben, sowie Produktschulungen
- Überwachung des Einkaufs zur Einhaltung der Budgets der Produktionskosten bzw. der Einstandspreise
- Teilnahme an der Musterung, Überprüfung von Schnitt und Passform und Abnahme der Prototypen
- Freigabe an die Produktion bzw. an den Einkauf
- Regelmäßige Mitbewerber- und Marktanalysen, Besuch von internationalen Modemessen und Store- und City-Checks

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, Retouren
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Produkt Manager Kreativ:
- Abgeschlossene technische, kreative Ausbildung bzw. Studium mit
Schwerpunkt Design und/oder Produktentwicklung
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Design, im Einkauf und/oder im Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes kreatives wie auch kaufmännisches Verständnis
Produkt Manager Marketing:
- Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Marketing, Vertrieb, Brand-und/oder Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes analytisches, kaufmännisches wie auch kreatives und produktbezogenes Verständnis

Perspektiven/Entwicklung:
Senior Produkt Manager
Leitung Kreativteam
Leitung Marketing und/oder Vertrieb
Weitere/andere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Größe und Struktur des Unternehmens
- Kompetenzen und Weisungsbefugnis der Position
- Umsatzvolumen der Kollektion
- Ob mit oder ohne Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 35.000 bis (Junior Produkt Manager) € 150.000 (Leitung Kreativteam) als Fixgehalt. Häufig wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 35 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

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Produkt Manager w/m....................Arbeiten in der Modebranche

Jobprofile in der Mode- und Bekleidungsbranche
Titel:
Produkt Manager w/m
a) Produkt Manager Kreativ
b) Produkt Manager Marketing

Vergleichbare Titel:
keine

Bereich:
a) Mitarbeiter des Kreativteams (Produktentwicklung, Design etc.)
b) Mitarbeiter des Marketingteams

Anmerkung 1:
Die beiden Positionen a) und b) unterscheiden sich wenig in ihren Aufgabenbereichen, diese sind relativ ähnlich. Der wichtigste Unterschied ist im Wesen des Unternehmens begründet. Bei eher kreativ getriebenen Unternehmen, z.B. den internationalen Designern und Prêt-à-Porter-Kollektionen ist der Produkt Manager – in diesem Fall ist es der Produkt Manager Kreativ (a) im Kreativteam verankert.
Er hat gewisse Weisungsaufgaben gegenüber dem Marketing und Vertrieb, damit diese Bereiche die Vision des Designs vermarkten.
Ist das Unternehmen jedoch marketing- und vertriebsgetrieben, ist der Produkt Manager in der Regel im Bereich Marketing/Vertrieb angedockt und hat gewisse Weisungsbefugnis gegenüber den kreativen Prozessen.
Das heißt, der Produkt Manager Marketing (b) gibt dem Design/Einkauf aufgrund der Vertriebergebnisse vor, in welchem Rahmen die Kollektionsentwicklung und der Sortimentsaufbau zu erfolgen haben. Diese Position richtet sich sehr klar nach den kommerziellen Ergebnissen aus.

Anmerkung 2:
Die Position des Produkt Managers ist je nach Stelle und Unternehmen sehr individuell und unterschiedlich strukturiert. Daher empfiehlt es sich bei diesem Jobtitel besonders, eine Stellenanzeige bzw. eine Stellenbeschreibung sehr aufmerksam zu lesen.

Arbeitgeber:
Industrieunternehmen, Hersteller mit eigenem Vertrieb, vertikale Unternehmen

Berichtet an:
a) Leitung Designteam (oder Leitung Produktentwicklung)
Leitung Produkt Management (Senior Produkt Manager)
Leitung Einkauf
Geschäftsleitung
b) Leitung Marketing
Leitung Vertrieb
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Junior Produkt Manager
Sollte die Leitung des Kreativteams mit einem Produkt Manager besetzt werden, so berichtet dieses direkt an ihn.

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen.
- Ziel der Position a): Vermittlung der kreativen Vision und des modischen Profils der Kollektion an Vertrieb und Marketing zur Unterstützung bei der Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Ziel der Position b): Justierung der Kollektion bei deren Entwicklung bzw. Zusammenstellung nach kaufmännischen, kommerziellen und nach Image Gesichtspunkten auf Basis von vorherigen Vertriebsergebnissen zur Erreichung der Umsatz- und Imageziele
- Schnittstellenfunktion zwischen Vertrieb, Design, Marketing und Geschäftsführung
- Strategische und/oder kreative Kollektionsentwicklung (Zielgruppen- und Marktumfelddefinition, Ausrichtung, Kollektionsrahmenplanung, Preislagenaufbau, Farbgestaltung, Warengruppengewichtung, etc.)
- Umsetzung des Image- und Markeninhalts in ein kommerziell erfolgreiches Kollektionskonzept unter Berücksichtigung vorangegangener
Auswertungen
- Regelmäßige Kontrolle der Vertriebs- und Verkaufsergebnisse, Analyse der Best- & Slow-Seller, der Eingangs- und Ausgangsmargen, der Retouren- und Reklamationsquoten
- Auswertung dieser Kennzahlen, Soll-/Ist-Vergleiche und Bewertung der vorangegangenen Verkaufsperiode zur Ermittlung von Optimierungsmaßnahmen für zukünftige Kollektionen
- Kommunikation der Kollektionsinhalte sowohl an das Designteam als auch an Marketing und Vertrieb, Organisation und Durchführung von Kollektionsübergaben, sowie Produktschulungen
- Überwachung des Einkaufs zur Einhaltung der Budgets der Produktionskosten bzw. der Einstandspreise
- Teilnahme an der Musterung, Überprüfung von Schnitt und Passform und Abnahme der Prototypen
- Freigabe an die Produktion bzw. an den Einkauf
- Regelmäßige Mitbewerber- und Marktanalysen, Besuch von internationalen Modemessen und Store- und City-Checks

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, Retouren
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Produkt Manager Kreativ:
- Abgeschlossene technische, kreative Ausbildung bzw. Studium mit
Schwerpunkt Design und/oder Produktentwicklung
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Design, im Einkauf und/oder im Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes kreatives wie auch kaufmännisches Verständnis
Produkt Manager Marketing:
- Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium
- Mehrere Jahre Berufserfahrung im Marketing, Vertrieb, Brand-und/oder Produkt Management
- Sehr gute Mode-, Markt- und Trendkenntnisse
- Sehr gutes analytisches, kaufmännisches wie auch kreatives und produktbezogenes Verständnis

Perspektiven/Entwicklung:
Senior Produkt Manager
Leitung Kreativteam
Leitung Marketing und/oder Vertrieb
Weitere/andere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Größe und Struktur des Unternehmens
- Kompetenzen und Weisungsbefugnis der Position
- Umsatzvolumen der Kollektion
- Ob mit oder ohne Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 35.000 bis (Junior Produkt Manager) € 150.000 (Leitung Kreativteam) als Fixgehalt. Häufig wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 35 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

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Produktdesigner/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Erstellung einer Kollektion (oder Kollektionsteile)

Aufgaben:
Trendrecherche
- Beschaffung der aktuellsten Trendinformationen sowie deren optimale Umsetzung
- Nationale / internationale Storechecks

Marktanalyse
- Analyse der abverkauften Kollektionen
- Renner- / Penner-Auswertung
- Marktbeobachten, Mitbewerberanalyse, Informationssammlung

Kollektionsentwicklung
- Mitarbeit bei der Entwicklung der Kollektionsstrategie bzw. -konzeption
- Berücksichtigung der abgestimmten Kollektionsthemen u. des Kollektionsrahmenplans
- Festlegen von Formen, Stilen, Einzelteilen, Qualitäten, Oberstoffen, Zutaten
- Festlegen der Eckpreislagen

Lieferantenpflege
- Festlegen (oder Mitarbeit bei der Festlegung) der Qualitätsstandards
- Mitarbeit bei Lieferantenbeurteilung, -auswahl
- Aufbau / Ausbau von Lieferantenbeziehungen
- Besuch der Produktionsstätten
- Zusammenarbeit mit Agenturen

Allgemeine Aufgaben
- Administrative Tätigkeiten
- Sicherer Umgang mit EDV (z.B. CAD)
- Berichtswesen an Produktmanagement / Geschäftsleitung

Anforderungen:
Harte Faktoren
- w/m
- Berufsausbildung im Bereich Design
- Berufserfahrung als Designer
- Erfahrung im Bereich Kollektionsentwicklung
- Kenntnisse bzgl. Passform Check-up
- Gute Englischkenntnisse

Weiche Faktoren
- Sicheres Gespür für Trends und deren kommerzielle Umsetzung
- Gefühl für Formen, Farben, Schnitte
- Kann sich in Zielgruppen hineindenken
- Organisationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Selbstständiges Arbeiten
- Kreativ
- Reisebereitschaft

Nächster Karriereschritt
1. Head of Design
2. Produktmanager

Verdienst
1. Einstieg: ca. 24.000,-- bis 30.000,--
2. 3 – 5 Jahre Berufserfahrung: ca. 40.000,-- bis 50.000,--

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Rack Jobber....................Sonja Löbbel & Matthias

Fälschlicherweise werden Rackjobber oftmals als Visual Merchandiser bezeichnet. Hierbei handelt es sich um reisende Mitarbeiter, die Warenträger nach genauen Vorgaben auffüllen. Im Gegensatz zum Visual Merchandiser ist beim Rackjobber kein adaptives Denken gefordert, da Ware und Warenträger auf allen Flächen gleich sind und gleich bestückt werden. Der Visual Merchandiser hingegen ist dank seiner Ausbildung qualifiziert, bei unterschiedlichen Gegebenheiten (Ware, Menge, Ladenbau und Flächengröße) die zentralen Vorgaben optimal zu adaptieren.

Rackjobber sind meist freiberufliche Mitarbeiter, die nach Stunden oder Einsätzen abgerechnet werden.

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Reisetechniker/in....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
Sicherstellen eines reibungslosen Produktionsablaufs

Aufgaben:
- Mitarbeit bei der Kollektionentwicklung
- Koordination der Warenfertigung
- Steuerung der Musterfertigung
- Abstimmung der Passformen mit Einkauf und Lieferanten
- Kontrolle der Passformen
- Abstimmung der Qualitätsanforderungen mit Einkauf und Lieferanten
- Erarbeiten technischer Produktanforderungen
- Kontrolle der Qualitäten
- Überwachung der Produktionen hinsichtlich Qualitätskontrolle u. Termine
- Gegenmusterprüfung
Ansprechpartner für Einkauf und Lieferanten
- Mitarbeit an der Festsetzung der Qualitätsstandards für das Unternehmen
- Reisen zu den Produktionsstandorten

Anforderungen:
Harte Faktoren
- abgeschlossene Ausbildung als Bekleidungstechniker/in oder -Ingenieur
- sehr gute Englischkenntnisse
- Warenkenntnisse
- optimal 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung
- gutes MS-Office-Kenntnisse

Weiche Faktoren
- kommunikative Fähigkeiten
- sicher in Verwaltung / Organisation
- Reisebereitschaft
- sicheres Auftreten
- Durchsetzungsvermögen
- Verhandlungsgeschick
- ehrgeizig
- belastbar
- selbständig
- Talent im Umgang mit anderen Mentalitäten, Charakteren

Nächster Karriereschritt:
1. Produktionsleiter
2. Leiter Qualitätsmanagement

Verdienst:
1. Einstieg: 30.000,-- bis 40.000,--
2. 3-5 Jahre: 55.000,-- bis 75.000,--

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Retail Area Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Manager, Bereichsleiter/in, Retail District Manager, Bezirksleiter/in, Stores Operations Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Retail Buyer....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Einkäufer Einzelhandel

Bereich:
Einzelhandel (stationär)

Arbeitgeber:
Filialisten, inhabergeführter Einzelhandel (Mono Brand oder Multi Brand), Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Unternehmens: (entweder/oder)
Leitung Einkauf (Warengruppe)
Leitung Einkauf gesamt
Leitung Einzelhandel
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen kann es jedoch Mitarbeiterverantwortung für Assistenz oder Sachbearbeitung geben

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere muss beim Retail Buyer zwischen Mono Brand Stores und den sogenannten Independent Multi Brand Stores unterschieden werden.
- Budgetverantwortung: Planung und Einsatz des Einkaufsbudgets für eine bestimmte Sortimentsgruppe für eine definierte Anzahl bzw. ein definiertes Gebiet von Filialen nach den Ergebnisvorgaben der Geschäftsleitung
- Verantwortung für die qualitative (Auswahl und Selektion) und quantitative (Mengen und Stückzahlen) Planung und Definition eines marktgerechten, kommerziell erfolgreichen Sortiments. Dieses Sortiment muss so aufgebaut werden, dass die Umsatzzielvorgaben durch die Kollegen im Verkauf erreicht werden, dass hohe Margen erzielt werden und dass die Restbestände minimal bleiben. Ferner müssen bei der Auswahl die standortspezifischen Unterschiede berücksichtigt werden.
- Regelmäßige Analyse der Warenflüsse und Bewertung des Sortiments: Abverkaufsberichte nach Lieferant (bei Multi Brand Stores), nach Geschlecht, Warengruppe, Artikel, Größe und Farbe, etc., ABC und Best & Slow-Seller Analysen (sog. „Renner-Penner-Listen“)
- Planung und Überwachung des Sortimentaufbaus anhand der vorliegenden Abverkaufszahlen und nach Markttrend:
Multi Brand Stores: Qualitative Auswahl der Marken, Gewichtung der Marken, Besuch der nationalen/internationalen Modemessen und Fashion Weeks, Order der Kollektionen auf den Messen, in den Showrooms der Lieferanten oder bei Hausvorlagen, Kontrolle der Bestellbestätigungen und Eingabe der Order in das Warenwirtschaftssystem, Kalkulation der Endpreise und der Margen, Kontrolle des pünktlichen und richtigen Wareneingangs, Nachfassen bei Lieferverzögerungen beim Lieferanten, Überwachung der korrekten Preisauszeichnung, Übergabe der Kollektionen an den Verkauf Mono Brand Stores: Gewichtung des Sortiments, (unter Umständen esuch der nationalen/internationalen Modemessen und Fashion Weeks zur Markt- und Trendrecherche) Order der Kollektion im Showroom, Eingabe der Order in das Warenwirtschaftssystem, Überwachung des pünktlichen Wareneingangs, Nachfassen bei Lieferverzögerungen
- Regelmäßiges Feedback und Austausch mit den Kollegen im Einkauf und Verkauf (Store Manager, Retail Manager etc.) zur Verbesserung der Abverkäufe und zur Nachjustierung des Einkaufsbudgets
- Kollektionsschulungen: Weitergabe der Produkt- und Kollektionsinformationen an die Kollegen im Einkauf, Verkauf und Visual Merchandising
- Bestandskontrolle: Regelmäßige Überwachung der Bestände, Verschiebung von Waren im Filialnetz je nach Bestands- und Abverkaufssituation der jeweiligen Standorte
- Preisgestaltung: Veranlassung von Preisreduzierungen nach den Vorgaben der Geschäftsleitung zur Ankurbelung des Abverkaufs und Bestandsminimierung unter Berücksichtigung der Zielmargenvorgaben
- Regelmäßige Information über Mitbewerber, Trends und Märkte

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissenfest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzentwicklung
- Erzielte Margen, Erträge und Deckungsbeiträge
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau und/oder Industriekaufmann/Industriekauffrau Junior Buyer: erste Jahre Berufserfahrung im Einzelhandel, vorzugsweise im Einkauf bzw. mit Einkaufsverantwortung Bei anspruchsvolleren Positionen wird entsprechend längere Berufspraxis im Einkauf vorausgesetzt.
Gute analytische Kenntnisse, gutes Zahlenverständnis
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse
Trendgespür und Zielgruppenverständnis

Perspektiven/Entwicklung:
Leitung Einkauf

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Filialanzahl
- Umsatz- bzw. Einkaufsvolumen
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 35.000 (Junior Buyer) bis € 100.000 (Senior Buyer) als Fixgehalt. In vielen Unternehmen werden bei Erreichung der geplanten KPIs zusätzlich zum Fixgehalt Bonuszahlungen geleistet. (Stand 1. Quartal 2009)

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Retail District Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Manager, Bereichsleiter/in, Retail Area Manager, Bezirksleiter/in, Stores Operations Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Retail Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Area Manager Bereichsleiter/in, Retail District Manager, Bezirksleiter/in, Stores Operations Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Schnittdirectrice....................Arbeiten in der Modebranche

Ziel:
1. Unterstützung Design / Produktmanagement bei Produktentwicklung
2. Unterstützung bei Produktionsvorbereitung

Aufgaben:
- Verantwortung für einen Warenbereich
- Erstellen von Maßtabellen
- Mustercheck
- Zusammenarbeit mit einer Zuarbeiterin, die die Muster ausmisst
- Betreuung des Produktes im gesamten Prozess der Kollektionsentwicklung (Prototypentwicklung, Abnahme von Größensätzen, Produktion, Gewährleistung der Qualitätsstandards)
- Verantwortlich für die Überprüfung der Passform
- Erstellung der Maßtabellen für Angebote und Produktion, inklusive Gradierung.
- Errechnen von erforderlichen Materialverbrauch
- Zusammenarbeit in Kooperation mit der Qualitätssicherung
- Zusammenarbeit mit dem Design / Produktmanagement
- Zusammenarbeit mit dem Einkauf

Anforderungen:
Harte Faktoren
- Ausbildung zur Schnittdirektrice
- erste- oder mehrjährige Berufserfahrung
- Warenkenntnisse

Weiche Faktoren
- selbstständige Arbeitsweise gewohnt
- bereit, Verantwortung zu übernehmen
- belastbar
- flexibel
- genaues Arbeiten
- kann unter Zeitdruck arbeiten

Nächster Karriereschritt:
1. Qualitätsmanagement, -entwicklung, -sicherung
2. Produktentwicklung
3. Leitung Musterabteilung

Verdienst:
1. Einstieg: ca. 20.000,-- bis 24.000,--
2. 3 – 5 Jahre: ca. 26.000,-- bis 30.000,--

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Shopmanager....................Arbeiten in der Modebranche

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen:
Storemanager / Hausleiter / Filialleiter / Verkaufsstellenverwalter und Shopmanager (m/w)?

Für viele Positionen gibt es viele Job – Titel. Einige dieser Titel drücken dem ersten Anschein nach dasselbe aus, sind in Ihrer gängigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgabenfeldern jedoch unterschiedlich.
Im Folgenden stellen wir Ihnen für die Position eines Filial- Endverantwortlichen vier mögliche Job – Titel und deren gängige Aufgabenbereiche vor:

Gehaltsspanne:
20.000 Euro – ca. 30.000 Euro pro Jahr
zzgl. möglichen variablem Anteil

Verantwortungsbereich:
Fläche i.d.R. ab <30m² bis ca. 250m² in Warenhäusern
Mitarbeiteranzahl von 0 – 5
Umsatz von <100.000 Euro – über 500.000 Euro p.a.

Aufgaben: (alle Positionen m/w)
- Aktive Kundenberatung / Kundenbedienung
- Anleitung der Verkaufs-Teilzeitkräfte zum aktiven Verkauf
- Motivation der Mitarbeiter zur Erreichung der Umsatzvorgaben
- Wahrung des optimalen Erscheinungsbildes der Filiale
- Entwicklung und Durchführung Verkaufsfördernder Maßnahmen
- Ein- und Ausstellung von Mitarbeitern
- Training von Mitarbeitern

Voraussetzungen:
- Nachweisliche Führungserfahrung (auch in zweiter Position)
- Starke Verkaufs- und Beratungsaffinität
- Hohe Kundenorientierung
- Ein gutes Auge für die modischen Bedürfnisse der Kunden/-innen

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Store Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen:
Storemanager / Hausleiter / Filialleiter / Verkaufsstellenverwalter und Shopmanager (m/w)?

Für viele Positionen gibt es viele Job – Titel. Einige dieser Titel drücken dem ersten Anschein nach dasselbe aus, sind in Ihrer gängigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgabenfeldern jedoch unterschiedlich.
Im Folgenden stellen wir Ihnen für die Position eines Filial- Endverantwortlichen vier mögliche Job – Titel und deren gängige Aufgabenbereiche vor:

Gehaltsspanne Storemanager:
36.000 Euro – 46.000 Euro pro Jahr

Gehaltsspanne Hausleiter:
ab 50.000 Euro – 80.000 Euro pro Jahr
jeweils zzgl. möglichen variablem Anteil

Verantwortungsbereich Storemanager:
Fläche i.d.R. ab 700m² bis 2000m²
Mitarbeiteranzahl von 20 – 100
Umsatz über 1 Mill. – ca. 6 Mill. Euro p.a.

Verantwortungsbereich Hausleiter:
Fläche i.d.R. ab 2000 m²
Mitarbeiteranzahl ab 60 bis offen
Umsatz über 1 Mill. Euro bis offen p.a.

Aufgaben: (alle Positionen m/w)
Kontrolle der:
- Warenbestände und Abverkaufsquoten sowie "Renner-" und "Penner"-Artikel
- der individuellen Personalkosten

Sicherstellung:
- eines effektiven Warenumschlags/ der Warenmengen
- der Verkaufsfördernden Warenplatzierung u. -präsentation gemäß Unternehmensvorgaben
im In-Store Bereich und Schaufenster
- der optimalen Kundenorientierung und Motivation der Mitarbeiter
- einer zielorientierten Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- von Umsätzen, Roherträgen, Deckungsbeiträgen Kosten in Anlehnung an die
Unternehmensziele (Planzahlen)

- Bestandsmanagement (Restantenbereinigung, Abschriften, Umlagerungen) nach Vorgabe
des Einkaufs
- Analyse von negativen Planabweichungen, ggf. Erarbeitung von Lösungen
(z. B. Kundenzahlen, Durchschnittsbon, Produktivitäten, Inventurergebnis,
Mehrfachbonanteile) sowie deren Umsetzung
- Führung und Information der Mitarbeiter zur optimalen Arbeitsperformance
(Personalbesprechung, Förderung, Schulung, Anleitung, Mitarbeiter-Gespräche etc.)

- Verantwortung der Zusammensetzung des Storeteams, Erkennen der Stärken
und Schwächen der Mitarbeiter sowie von Potentialträgern, ständiges Arbeiten an
der Verbesserung der Teamleistung
- Rekrutierung neuer Storemitarbeiter vor Ort
- Formulierung von Arbeitszielen und Beurteilung der Mitarbeiterleistungen sowie PEP
- Reaktion auf Fehlverhalten der Mitarbeiter und Führung von Mitarbeitergesprächen

Voraussetzungen:
- Erfahrung auf ähnlichen Flächen mit ähnlicher Mitarbeiteranzahl
- Erfahrung im Umgang mit Betriebskennzahlen (Kunden pro Zeitpunkt, Bedienquote,
Umsatz pro Bon, - pro Mitarbeiter, - pro Quadratmeter, Lagerumschlag, usw.)
- Berufserfahrung in Führungspositionen im Modeeinzelhandel
- Starkes Engagement, Überzeugungskraft, Sachlichkeit, Rationalität
- Erfahrung in allen im oberen Abschnitt „Aufgaben“ aufgeführten Inhalten.
- Aufstieg aus zweiter Position in ähnlichen Storegrößen möglich
- Quereinstieg schwer

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Store Visual Merchandiser....................Sonja Löbbel & Matthias Spanke

Der Store Visual Merchandiser in einem Filialunternehmen ist für die Umsetzung der Warenpräsentation, Dekoration und aller Marketingaktivitäten verantwortlich. In dieser Funktion gilt es die zentralen Vorgaben auf die jeweilige Filiale zu adaptieren. Das heißt, die Kreativität liegt nicht in der Konzeption, sondern in der Herausforderung mit verschiedenen Ladenbaugenerationen, individueller Warenaussteuerung und unterschiedlichen Abverkäufen, so nah wie möglich an das zentralseitig definierte Konzept zu kommen.

Zu den täglichen Aufgaben gehört die Auswertung der Abverkaufszahlen. Auf dieser Basis werden - in Absprache mit den Verkaufsmitarbeitern - die Maßnahmen im Bereich Warenaufbau definiert. Dazu gehören Warenpräsentation, Dekoration und Beschilderung im Innen- und auch Schaufensterbereich, aber auch die Ablauf- und Materialplanung von Aktionen, wie Schlussverkäufen und Promotionen. Darüber hinaus ist der Store Visual Merchandiser häufig für Warenpräsentations- und Kollektionsschulungen der Verkaufsmitarbeiter verantwortlich.

In der Regel ist der Store Visual Merchandiser dem Area Visual Merchandiser fachlich und dem Store Manager disziplinarisch unterstellt. Das Gehaltsgefüge in Deutschland liegt etwa zwischen 1.500 € und 2.500 € brutto im Monat bei relativ geregelten Arbeitszeiten. Voraussetzungen für diese Position sind entweder eine abgeschlossene Ausbildung als Gestalter für visuelles Marketing oder einige Jahre Berufserfahrung im Verkauf mit einem guten Gespür für Farben und Gestaltung.

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Stores Operations Manager....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Retail Area Manager Bereichsleiter/in, Retail District Manager, Bezirksleiter/in, Retail Manager

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Country Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
ja: direkt Filialleiter (Store Manager) und indirekt alle Mitarbeiter in den Verkaufsteams Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur auch: Visual Merchandiser, Merchandise Manager, Assistenten, Retail Controller
Hauptaufgaben
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil abweichen. Insbesondere die Einkaufsberechtigung ist nur in Einzelfällen
Aufgabenbestandteil.
- Operative Verantwortung für die Steuerung der Filialen bzw. der Handelsflächen im definierten Gebiet *1
- Profitcenter Verantwortung: Volle Verantwortung für die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der verantworteten Filialen (Umsatz, Kosten,Erträge)
- Mitarbeiterverantwortung:
Führung, Entwicklung und Motivation der Filialleiter
Planung und Überwachung des Personalkostenbudgets
Einstellung neuer Mitarbeiter: Filialleiter und Verkaufsmitarbeiter
Einarbeitung neuer Führungskräfte
Schulungen, regelmäßige Filialleitermeetings
Regelmäßige Beurteilungsgespräche
Vorbildfunktion, Botschafter der Unternehmensziele an das Team
- Warenverantwortung:
Verantwortung für die Bestände der Filialen
Regelmäßige Abverkaufskontrolle und Abverkaufsanalysen, Bewertung und Auswertung des Warenflusses nach Lieferanten, Warengruppen,
Artikel nach Farbe und Größe
Veranlassung von Warenverschiebungen innerhalb des Filialnetzes je nach Abverkaufs- und Bedarfssituation
Kontrolle der Warenpräsentation in den Filialen, gegebenenfalls Austausch mit dem Visual Merchandising Team
Kontrolle der ordnungsgemäßen Vorgänge bei Warenannahme und kontrolle, Etikettierung und Warensicherung, sachgemäße Lagerung
Organisation und Durchführung der regelmäßigen Inventuren
Quantitative und qualitative Sortimentsplanung und Einkauf bzw. Order der saisonalen Kollektionen
Kontrolle der Nachbestellungen und Kundenbestellungen, Warenretouren
- Kassenverantwortung: indirekte Verantwortung für alle Vorgänge und Buchungen an der Kasse
- Marketing: obere Aufsicht über die Planung, Organisation und Durchführung bzw. Mitwirkung bei Marketingaktivitäten und Sonderaktionen:
Auf- und Ausbau der Stammkundenkartei, Kundenmailings, Sonderverkaufsveranstaltungen, Modenshows etc. meist in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung
- Verantwortung für die operative Organisation und Durchführung von Filialöffnungen und -schließungen
- Verantwortung für die Einhaltung der Unternehmensstandards und -prozesse

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Position und legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung
- Kosten, Kostensenkung (insbesondere Personalkosten)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag)
- Expansion bzw. Eröffnung neuer Filialen
- Inventurergebnisse
- Abverkaufsergebnisse, Bestände
- Personalfluktuation, Krankenstand
- Personaleffektivität: Conversion Rate, AVT, UPT, etc.
- Persönliche Ziele

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/ Einzelhandelskauffrau
Mindestens fünf Jahre Erfahrung als Store Manager bzw. Filialleiter
Erste Erfahrung in der Führung mehrerer Filialen (je nach Anspruchslevel der zu besetzenden Position kann auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrung erforderlich sein)
Produktkenntnisse im entsprechenden Modesegment
Markt- und Mitbewerberkenntnisse

Perspektiven/Entwicklung:
Retail Management für größeres Gebiet oder höhere Filialanzahl
Verkaufsleitung Einzelhandel
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Anzahl der Filialen und die Größe des zu betreuenden Gebiets
- Personalverantwortung
- Höhe der Umsatzverantwortung
- Kompetenzen/Aufgabenspektrum
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers
- Tarifgebiet

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 50.000 bis € 85.000 (Fixgehalt) In der Regel wird darauf ein Bonus bei Zielerreichung gezahlt, der bis zu 30 % des Jahresfixgehalts betragen kann. (Stand 1. Quartal 2009)

*1: Anmerkung: die Gebiete können je nach der Größe des Filialetzes sehr unterschiedlich sein: bei einem großen Filialnetz wie z.B. bei Tchibo, H&M etc. kann sich das Gebiet auf eine Stadt wie Hamburg oder Berlin begrenzen. Bei weniger Filialen wie z.B. s.Oliver, Wolford etc. kann das Gebiet ein ganzes Bundesland oder mehrere umfassen. Bei noch kleinerem Filialnetz wie z.B. Diesel, Adidas, René Lezard etc. ist das verantwortete Gebiet landesweit oder sogar über mehrere Länder wie Deutschland, Österreich und Schweiz. In der Regel verantwortet ein Retail Manager zwischen 5 und 15 Filialen. Die Flächen können unterschiedliche Konzepte haben: Stand Alone Stores, Factory Outlet Stores, Franchise Stores, Concession Stores auf großen Flächen bei Department Stores.

Zur Erklärung der Einzelhandels-Konzepte:
- Stand Alone Store: frei stehender Store, mit eigenem Zugang zur Straße oder in einem Einkaufszentrum (wie z.B. Elbe Einkaufszentrum in Hamburg, Centro Einkaufszentrum in Oberhausen oder Riem-Arkaden in München etc.)
- Factory Outlet Store: Verkauf von Ware aus abgelaufenen Saisons zu reduzierten Preisen, meist auf großen Flächen und in Factory Outlet Centern bzw. Villages (wie z.B. Wertheim Village, B5 in Berlin, Seemaxx in Rudolfzell, Outlet City Metzingen etc.)
- Franchise Stores: oder auch Partner Stores genannt, werden betrieben von Einzelhändlern, die mit bekannten Marken eine Partnerschaft geschlossen haben: der Betreiber und Eigentümer verkauft nur Ware aus dem Sortiment des Partners. Dafür erhält er Unterstützung bei Ladenbau, Marketing, Visual Merchandising, Produktschulungen etc. Der Eigentümer ist aber nicht angestellt bei der Marke, sondern arbeitet auf eigenes unternehmerisches Risiko. Für Kunden ist nicht erkennbar, ob das Geschäft vom Franchisenehmer oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Franchise Marken sind Esprit, G-Star, Marc O’Polo etc.
- Concession Stores: diese Flächen befinden sich meist in Warenhäusern wie Kaufhof, Karstadt, KaDeWe, Breuninger, Wöhrl etc. Sie werden von den jeweiligen Marken in Eigenregie bewirtschaftet. Das heißt, das Sortiment, die Bestandverantwortung, das Personal und die Möbel sind in voller Verantwortung der Marke. Das Kaufhaus stellt lediglich seine Fläche zur Verfügung und unter Umständen sein Kassensystem und bei Unterbesetzung der Fläche Personal. Für Kunden ist jedoch nicht erkennbar, ob die Fläche vom Kaufhaus oder von der Marke bewirtschaftet wird. Typische Concessions sind von Oasis, Calvin Klein Underwear, Louis Vuitton, Burberry etc.

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Verkaufsstellenverwalter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen:
Storemanager / Hausleiter / Filialleiter / Verkaufsstellenverwalter und Shopmanager (m/w)?

Für viele Positionen gibt es viele Job – Titel. Einige dieser Titel drücken dem ersten Anschein nach dasselbe aus, sind in Ihrer gängigen Bedeutung und den damit verbundenen Aufgabenfeldern jedoch unterschiedlich.
Im Folgenden stellen wir Ihnen für die Position eines Filial- Endverantwortlichen vier mögliche Job – Titel und deren gängige Aufgabenbereiche vor:

Gehaltsspanne:
21.000 Euro – ca. 29.000 Euro pro Jahr
zzgl. möglichen variablem Anteil

Verantwortungsbereich:
Fläche i.d.R. ab <50m² bis ca. 250m²
Mitarbeiteranzahl von 0 – 8
Umsatz von <100.000 Euro – über 1 Mill. Euro p.a.

Aufgaben: (alle Positionen m/w)
- Aktive Kundenberatung / Kundenbedienung
- Anleitung der Verkaufs-Teilzeitkräfte zum aktiven Verkauf
- Motivation der Mitarbeiter zur Erreichung der Umsatzvorgaben
- Wahrung des optimalen Erscheinungsbildes der Filiale
- Entwicklung und Durchführung Verkaufsfördernder Maßnahmen
- Ein- und Ausstellung von Mitarbeitern
- Training von Mitarbeitern

Voraussetzungen:
- Nachweisliche Führungserfahrung (auch in zweiter Position)
- Starke Verkaufs- und Beratungsaffinität
- Hohe Kundenorientierung
- Ein gutes Auge für die modischen Bedürfnisse der Kunden

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Visual Merchandising....................Sonja Löbbel & Matthias Spanke

Das Visual Merchandising hat im stationären Handel in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile als Tool zur Umsatzsteigerung, Imagebildung und Generierung zur Selbstbedienung am PoS nicht mehr wegzudenken.

Während der Visual Merchandiser vor einigen Jahren fast ausschließlich für die Umsetzung der Warenpräsentation und Dekoration verantwortlich gewesen ist, spezialisiert er sich heute auf weitere Aufgaben. Da die nationalen und internationalen Filialisten mittlerweile den größten Anteil der PoS-Flächen ausmachen und sich einheitlich präsentieren, ist der weitaus kleinere Teil der Visual Merchandiser im Bereich der Konzeption/Kreation und der weitaus größere Teil in der Umsetzung/Adaption tätig.

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Warenbewirtschafter/in....................Arbeiten in der Modebranche

Vergleichbare Titel:
Product & Allocation Manager, Merchandise Manager Retail

Anmerkung:
nicht zu verwechseln mit Visual Merchandiser oder Dekorateur

Bereich:
Einzelhandel

Arbeitgeber:
Filialisten, Industrieunternehmen mit eigenen Stores, Franchisenehmer

Berichtet an:
je nach Unternehmensstruktur und Größe des Filialnetzes: (entweder/oder)
Verkaufsleiter Retail
Retail Manager
Head of Retail (Germany, Europe oder anders definierte Region)
Leitung Sortiment & Produkt
Leitung Einkauf
Country Manager
Geschäftsleitung

Mitarbeiterverantwortung:
in der Regel nicht
Unter Umständen je nach Unternehmensstruktur: Assistenten, Visual Mer-
chandiser

Hauptaufgaben:
ACHTUNG: Die Aufgaben können je nach Arbeitgeber und Stellenprofil
abweichen.
- Ziel der Position: Gewährleistung einer optimalen Warenversorgung der Handelsflächen zur Unterstützung des Handels bei der Erreichung der Umsatzzielvorgaben
- Planung des Sortimentsaufbaus, Kapazitäten- und Mengenplanung anhand der zurückliegenden Ergebnisse und der Ziele des Unternehmens,Kommunikation der Planzahlen an das Einkaufsteam
- Kontrolle der Produktauswahl bzw. des Einkaufs hinsichtlich: Ausgewogenheit des Sortiments, Preisaufbau, Warenaufbau, Stückzahlen, Bestände, Verfügbarkeit und Lieferzeiten unter Beachtung der Budgets und der Vorjahresergebnisse
- Feinabstimmung der Produktauswahl zusammen mit den angrenzenden Abteilungen wie Store & Retail Management, Einkauf, Produkt Management, je nach Einkaufsverantwortung
- Erfassung der Sortimentsplanung bzw. der Order im Warenwirtschaftssystem, Festlegung der Endpreise unter Beachtung der Zielmargen
- Kontrolle und Steuerung der Warenbelieferung der Flächen: Pünktlichkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit
- Nachfassen bei Lieferanten oder im Zentrallager bei Verspätungen oder Fehllieferungen, Ermittlung von Alternativlösungen bei Versorgungsengpässen
- Tägliche Kontrolle und Analyse der Abverkaufsergebnisse nach Standort, Genre, Warengruppe, Artikel, Größe, Farbe etc.
- Ermittlung der Best & Slowseller, Nachbestellung der Bestseller, Steuerung der Slow-Seller: Informationen an Flächenleitung und Visual Merchandising zur Abverkaufsforcierung, evtl. Veranlassung von Preisnachlässen, Retouren oder Umlagerungen
- Regelmäßige Kontrolle und Steuerung der Bestände
- Regelmäßige Kontrolle und Analyse der relevanten Kennzahlen: absolute Umsätze, m2-Umsätze, Margen (sell-in, sell-through, sell-out), LUG, etc.
- Kommunikation mit den Verantwortlichen auf den Flächen, Ansprechpartner für die Flächen für alle Angelegenheiten die Ware betreffend (mit Ausnahme der Warendarstellung): Belieferung, Abverkaufsergebnisse, Preisgestaltung, Retouren und Produkttransfers innerhalb des Filialnetzes, Nachbestellungen etc.
- Regelmäßige Analyse der Mitbewerber, Besuch der internationalen Modemessen, Store Checks
- Je nach Aufgabenprofil: Führung der Visual Merchandising Mitarbeiter,Erledigung von Aufgaben der Visual Merchandiser wie Warenpräsentation auf den Flächen, Betreuung und Kontrolle der Flächen vor Ort, Durchführung von Sortimentsschulungen für die Mitarbeiter auf den Flächen, Erstellung von Lookbooks und Trendvorschauen

KPIs:
(= Key Performance Indicator) Die KPIs definieren die Ziele der Positionund legen sie in Kennzahlen bzw. Parametern fest. Anhand der erreichten Ziele erfolgt in der Regel die Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters.
Jeder Arbeitgeber legt die KPIs nach seinen Vorstellungen und Erfordernissen fest. Sie setzen sich meist aus kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Zielen und sogenannten persönlichen/qualitativen Zielen zusammen.
Für diese Stelle können folgende KPIs gelten:
- Umsatz, Umsatzsteigerung: absolut und relativ (m2-Umsatz)
- Erträge (Gewinn, Marge, Deckungsbeitrag, Abschriften)
- Warenfluss (Sell-in, Sell-through, Sell-out), Bestände, Nachbestellungen, LUG, Inventuren

Erforderliche Qualifikation:
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder in der Industrie Gegebenenfalls abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium Mindestens drei Jahre Erfahrung in den Bereichen Einkauf, Warenbewirtschaftung und Warenflusskontrolle Produkt-, Markt- und Mitbewerberkenntnisse im entsprechenden Modesegment Sehr gutes analytisches Verständnis, hohe Zahlenaffinität, gutes Zeit- und Organisationsmanagement

Perspektiven/Entwicklung:
Head of Merchandise Management
Leitenden Positionen im Einkauf oder Produkt Management oder Controlling
Weitere Perspektiven können sich je nach Unternehmen ergeben

Gehaltsbandbreiten (Deutschland):
Die Gehälter in dieser Position sind sehr unterschiedlich und richten sich nach folgenden Kriterien:
- Höhe der Umsatz- bzw. der Volumenverantwortung
- Anzahl der Flächen
- Kompetenzen, Aufgabenspektrum, Personalverantwortung
- Berufserfahrung und Qualifikation des Bewerbers
- Gehaltsgefüge des Arbeitgebers

Die unserer Erfahrung nach derzeit gültigen Bruttojahresgehälter haben eine Bandbreite von € 40.000 bis € 75.000. In seltenen Fällen wird ein Bonus ausgezahlt (Stand 1. Quartal 2009)

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Bewerbungsprozess in der Modebranche

Arbeiten in der Modebranche

- Die Bewerbungsunterlagen

- Das perfekte Vorstellungsgespräch

 

 

 

 

Arbeiten in der Modebranche

 

 

 

 

 


 

Bewerbungsunterlagen

Ihre Bewerbungsmappe muss den formalen und inhaltlichen Vorgaben der Personalabteilungen entsprechen. Bereiten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen so auf, dass Sie die erste Stufe der Unterlagensichtung – die formale Prüfung – überstehen und im Bewerbungsverfahren bleiben. Wenn die anschließende inhaltliche Prüfung Ihrer Unterlagen auf Interesse bei Ihrem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber stößt, so erreichen Sie die nächste Runde.

Die Bewerbung mit einem individuellen Profil ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ihr Anschreiben und Ihr Lebenslauf sind zentrale Elemente Ihrer Bewerbungsmappe. Sie können Personalverantwortliche und dann überzeugen, wenn Ihre Bewerbung ein klares Profil erkennen lässt und wenn Ihre beruflichen Zielvorstellungen deutlich werden.


Was gehört zu einer vollständigen, kompletten bzw. aussagekräftigen Bewerbungsmappe?
1. Anschreiben
2. Lebenslauf mit Bewerbungsfoto

sowie Kopien

3. des berufsqualifizierenden Zeugnisses (Ausbildungszeugnis, Diplom, Examenszeugnis)
4. Praktikumsbestätigungen
5. Arbeitszeugnisse
6. sonstige Leistungsnachweise (Weiterbildungen, Sprach- oder Computerkurse)
7. Schulzeugnisse, Abiturzeugnis


Ist Ihre Bewerbungsmappe nicht vollständig, so wird man nicht bei Ihnen anrufen und fehlende Unterlagen nachfordern. Es gibt viele andere Kandidaten, die vollständige Mappen einsenden!!!


Das Anschreiben ist ein Kurzgutachten über Ihre Qualifikationen. Sie können es mit der
Erarbeitung einer Selbstpräsentation inhaltlich vorbereiten.

Das Bewerbungsanschreiben sollte gut formuliert in 1-2 Seiten Aufmerksamkeit und Interesse wecken. Hier ist die bereits zitierte AIDA-Formel hilfreich.
AIDA steht in diesem Zusammenhang
für:
A = attention (Aufmerksamkeit für Ihre Bewerbung erzeugen)
I = interest (Interesse an Ihrer Person wecken)
D = desire (Wunsch entstehen lassen, Sie kennenzulernen)
A = action (die Handlungsaktivität – Einladung – provozieren)


Der sogenannte Lebenslauf unterstützt Ihre Angaben im Anschreiben und macht den roten Faden Ihrer Entwicklung deutlich. Er sollte bevorzugt in tabellarischer Form, nach in
entsprechender Zeit- und Positionsfolge aufgeschrieben werden.
Zeitfolgeanalysen werden gerne von Personalchefs erstellt, um möglichen Lücken in Ihrer
Biographie auf die Spur zu kommen. Hierbei wird die Anzahl der unterschiedlichen Arbeitsplätze in einem bestimmten Zeitraum genau betrachtet.

Positionsanalysen beschäftigen sich mit dem Auf- und Abstieg, Berufs- und Arbeitsgebiet- bzw. aufgabenwechsel. Hier kommt es auf die Geradlinigkeit und Folgerichtigkeit an.


Folgendes Schema kann eine Orientierung für die Gestaltung Ihres Lebenslaufes/ Curriculum Vitae sein:

Persönliche Daten:
-Vor- und Zuname
-Anschrift/ Telefon
-Geburtsdatum und –ort
-Familienstand, Zahl und Alter der Kinder
-Staatsangehörigkeit (aber nur, wenn man nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hat)
-(bitte die Eltern nicht mehr aufführen!!!)

Schulbildung:
-besuchte Schulen (Typen)
-Schulabschluss
(alle Informationen mit grober Zeitangabe)

Hochschulstudium:
-Fach/Fächer
-Universität
-Thema der Examensarbeit/ Promotion
-Art der Examina

Berufstätigkeit/Ausbildung (alles mit Zeitangaben)
-Art der Berufsausbildung
-Ausbildungsfirma/-institution evtl. mit Ortsangabe
-Abschluss evtl. mit Hinweis auf besonderen Erfolg
-Berufsbezeichnungen, -positionen, evtl. Kurzbeschreibung
-Arbeitgeber mit Ortsangaben

Berufliche Weiterbildung
Alles, was mit Ihrer Berufspraxis in Zusammenhang steht.

Außerberufliche Weiterbildung
Aufgepasst bei Kursen: Fremdsprachen ja, aber Vorsicht z.B. mit Fallschirmspringen/ Psychokurs.

Sonderinformationen
z.B. Fremdsprachen, EDV, Führer- und andere Scheine

Hobbies/ Interessen
(gern künstlerisch), ehrenamtliches und/oder soziales Engagement, Sport (wichtig), sogar Politik

Ort, Datum, Unterschrift

....und ein exzellentes, sympathisches Foto (z.B. oben rechts gut festgeklebt).

 


Neben den bekannten Bausteinen (Lebenslauf, Foto, Zeugnisse) gibt es neue, zusätzliche und sehr spannende, weil effektive Komponenten für eine Bewerbungsmappe:

-Deckblatt
-Inhaltsübersicht
-Einleitungsseite
-Seite mit den persönlichen Daten
-Dritte Seite
-Handschriftenprobe
-Referenzen
-Anlagenverzeichnis
-ggfs. Arbeitsproben


Sie sind der Produzent Ihrer Unterlagen, der Drehbuchautor, bestimmen die Dramaturgie und wenn Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden – sind Sie der Hauptdarsteller.

 

 

 

 

Arbeiten in der Modebranche

 

 

 

DAS PERFEKTE VORSTELLUNGSGESPRÄCH


Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch dürfen Sie als einen wichtigen Erfolg für sich verbuchen: Ihre schriftliche Bewerbung hat überzeugt. Nun geht es in die zweite Runde, und Sie können mit Ihrer Persönlichkeit punkten!

Worum geht es jetzt und worauf kommt es an?
Personal- und Firmenchefs wollen im Vorstellungsgespräch wissen, ob Sie als Bewerberin bzw. Bewerber zum Unternehmen, in das vorhandene Team passen. Dabei geht es um persönliche und anforderungsbezogene Eignungsmerkmale. Dabei wird die Ausprägung von Persönlichkeitsbezügen und Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Motivation, Anpassungsfähigkeit und Kompetenz unter die Lupe genommen. Ebenso konzentriert man sich auf äußere Merkmale wie Aussehen, Auftreten, Manieren sowie auf den sprachlichen Ausdruck.


Eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch bedeutet:

1. Vorbereitung auf die eigene Ausgangsposition
Schreiben Sie Ihr persönliches Drehbuch. Beschreiben Sie Ihre wesentlichen Merkmale, Eigenschaften, Charakterzüge, die Sie vermitteln wollen. Zu empfehlen sind drei/vier Merkmale, die Sie beruflich und charakterlich auszeichnen. Aber auch zwei/drei Merkmale, die weniger ausgeprägt sind, als Sie es sich wünschen, sollten Sie vorab erarbeiten.

2. Vorbereitung auf die Firma bzw. Institution
Sammeln Sie vor dem Vorstellungsgespräch fundierte Informationen über Ihren zukünftigen Arbeitgeber und stellen Sie gegebenenfalls offene Fragen – dies signalisiert in jedem Fall Interesse und dass Sie sich gut vorbereitet haben.

3. Vorbereitung auf den Gesprächsablauf und die zu erwartenden Fragen
Grundsätzlich gilt: es sind nur solche Fragen erlaubt, die arbeitsbezogen sind. Unzulässig sind Fragen nach der politischen Meinung oder Privatplänen.
In der Alltagsbewerbungssituation ist es aber leider so, dass nahezu jeder Arbeitgeber unzulässige Fragen an die Bewerber stellt.

4. Vorbereitung auf den organisatorischen Teil, wie Anreise
Planen Sie genügend Zeit für Ihre Anreise ein, mit Berücksichtigung eventuell auftretender Verzögerungen. Besser, Sie sind eine viertel Stunde zu früh da, als zehn Minuten zu spät. Entscheidend ist, so ausgeruht wir nur irgend möglich zu sein.




Ein Vorstellungsgespräch läuft (meist) in einer bestimmten Reihenfolge ab. Diese Phasen sollten Sie im Rollenspiel einhalten:

• Begrüßung und Aufwärmphase:
Ihr Auftritt! Versuchen Sie gelassen zu wirken, einigermaßen selbstsicher zu erscheinen. Lächeln Sie Ihr Gegenüber freundliche an, schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen.
Smalltalk zur Einstimmung – hier ist zunächst alles ganz nett, sollte Sie aber nicht dazu verführen, zu ausführlich auf die angebotenen Themen einzugehen (Wetter, Parkplatzsuche, evtl. Anreise, Unterkunft, usw.)
Bereits in dieser „Warming-up“-Phase ist es nicht unüblich, dass Ihr Gegenüber die Darstellung über die Firma/Institution , die Produkte/Dienstleistungen und deren Bedeutung referiert. Hören Sie interessiert zu! Hier erfolgt ein Stück Arbeitgeber-Selbstdarstellung, deren narzißstischen Anteil Sie durch erhöhte und demonstrative Aufmerksamkeit wertschätzen müssen.

• Fragen zum Werdegang:
Der Bewerber soll seinen Berufsweg erläutern und muss mit Nachfragen zum Lebenslauf und zur Wechsel- und Leistungsmotivation rechnen.

>> „Bitte schildern Sie uns in kurzen Sätzen Ihren bisherigen Lebens- und Ausbildungs-/Berufsweg.“
>>“Was hatte den größten Einfluß auf Ihre Berufswahl?“
>> „Wie ist es eigentlich zu Ihrer Bewerbung als...bei unserem Unternehmen gekommen?“
>> „Was sind zur Zeit Ihre konkreten Arbeitsaufgaben?“
>> „Was machen Sie davon gerne, was ungerne?“
>> „Wie gut kennen Sie unsere Produkte/ Dienstleistungen?“
>> „Warum haben Sie vor, den Arbeitsplatz zu wechseln?“
>> „Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?“
>> „Was hat für Sie Priorität bei Ihrer Arbeit?“
>> „Wie stellen Sie sich im Idealfall Ihre Arbeit, Aufgaben vor?“
>> „Auf welche Ihrer beruflichen Leistungen und Erfolge sind Sie besonders stolz?“


• Fragen zum Firmenwissen:
Es wird getestet, inwieweit sich der Bewerber einen Eindruck von der Firma verschafft hat (Internetauftritt, Strategie, Geschäftszahlen, Projekte, usw.)

>> „Wie haben Sie sich auf dieses Gespräch/ diesen Tag vorbereitet?“
>> „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“
>> „Was wissen Sie über den Markt, in dem wir uns bewegen?“
>> „Was wissen Sie über unseren Wettbewerb?“

• Fragen zur Weiterbildung:
Was tut der Bewerber, um sein Wissen auf dem neuesten Stand zu halten?

>> „An welchen Fortbildungsmaßnahmen haben Sie teilgenommen?“
>> „Wer hat diese initiiert?“
>> „Welche Publikationen aus Ihrem Arbeitsgebiet hat Sie in der letzten Zeit besonders beschäftigt?“
>> „Welche Fachzeitschriften haben Sie abonniert, lesen Sie regelmäßig?“
>> „Welche Kongresse oder Fachtagungen haben Sie in der letzten Zeit besucht?“


• Fragen zum persönlichen, familiären und sozialen Hintergrund:
Hobbys und Familienstand sagen mehr über den Bewerber aus, als er es ahnt.
In diesem Bereich geht es darum herauszufinden, wer und wie Sie sind, mit wem Sie zusammen leben und wie diese Personen sind – und wie Ihr erweitertes soziales Umfeld aussieht.

>> „Wir wollen Sie gerne kennenlernen, erzählen Sie uns etwas über sich.“
>> „Wie würden Sie sich kurz charakterisieren?“
>> „Was sind Ihre Stärken, was Ihre Schwächen?“
>> „Was ist Ihr größter Erfolg/Misserfolg (beruflich/privat)?“
>> „Haben Sie Leitbilder?“
>> „Was schätzen Sie generell an anderen Menschen, was nicht?“
>> „Was sind Ihre Stärken im Vergleich zu anderen?“
>> „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“
>> „Was für Interessen, was für Hobbies haben Sie?“
>> „Welche Sportarten treiben Sie?“
>> „Was bedeutet Teamarbeit für Sie?“
>> „Worüber können Sie sich so richtig ärgern?“
>> „Wie gehen Sie mit Kritik um?“
>> „Wie sieht Ihre aktuelle Lebenssituation aus?“
>> „Gibt es Bereiche, in denen Sie sich besonders engagieren?“
>> „Waren Sie schon einmal ernstlich erkrankt?“


• Informationen zur Stelle:
Die Firma stellt sich vor (manchmal auch schon zu Anfang des Gespräches). Dies ist eine wichtige Gesprächsphase, in der es vor allem auf Ihre demonstrative Zuhörfähigkeit ankommt – „aktives Zuhören“ signalisieren!
Spätestens in dieser Phase des Gesprächs ist auch Ihr Gegenüber in einer Bewerbungsposition, und das Rollenspiel wechselt ein bisschen.

Übrigens: An der Qualität und Quantität des Informationsangebotes und seiner Vermittlung können Sie durchaus das Interesse an Ihrer Person, Ihren Stellenwert als Bewerber erkennen.
• Fragen des Bewerbers:
In jedem Vorstellungsgespräch gibt es einen programmierten Rollenwechsel, in der Art, dass Sie als Bewerber nun Fragen stellen dürfen, die Ihr Gesprächspartner beantworten wird. Hierauf sollten Sie sich vorab vorbereitet haben.

>> „Ist diese Position/ dieser Arbeitsplatz neu geschaffen worden oder fester Bestandteil in Ihrem Unternehmen?“
>> „Mit welchen Personen, Abteilungen werde ich zusammenarbeiten?“
>> „Wie ist die Einarbeitungsphase geplant?“
>> „Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in Ihrem Unternehmen?“
>> „In Ihrer Anzeige schreiben Sie.....Was verstehen Sie darunter?“

Zeigen Sie Geduld und Gelassenheit. Geben Sie Ihrem Gegenüber nicht das Gefühl, bedrängt zu werden. Zeigen Sie sich interessiert, aber auch abwartend.


• Arbeitskonditionen/Vertragsfragen:
Bereits in der ersten Runde geht es darum, grob abzuklären, ob man sich auf die Rahmenbedingungen einigen könnte. Hierzu gehört folgendes zu klären:

Aufgabengebiet, Arbeitszeit, Probezeit, Kündigungsfristen, Kompetenzen und Vollmachten, Urlaubsregelung, Gehalt, Geheimhaltungspflichten, Konkurrenz-/Wettbewerbsschutz, Nebenbeschäftigung, Vertragsänderungen, sonstige Abmachungen, Sondervereinbarungen, wie Dienstwagen, Altersversorgung, Umzugskosten, Unfallversicherung.

Detailliert verhandelt werden diese Aspekte aber erst, wenn man wirklich in die absolut engere Wahl gekommen ist, sehr selten gleich beim ersten Vorstellungsgespräch.


• Gesprächsabschluss und Verabschiedung:

Zum Schluss kommt es auf den Versuch eines angenehmen „Abgangs“, auch unter dem Aspekt der Imagepflege für den Arbeitsplatzanbieter. Man wird sich bei Ihnen für den Besuch, die Bewerbung und Ihr Interesse bedanken.

Nun ein letzter Hinweis: auch beim Rausgehen vor der Bürotür die Contenance bewahren – die Tür nicht zuknallen, nicht erleichtert aufatmen, keine Flüche und weiterhin aufrecht gehen...Keep smiling!





Experten-Tipps für Ihr perfektes Vorstellungsgespräch:


Körpersprache
Bei einem Vorstellungsgespräch ist nicht nur das Verbale sondern auch dass Nonverbale äußerst wichtig und wird von Ihrem Gegenüber sorgfältig geprüft. Mit unserem Körper können wir Signale aussenden. Körperhaltung gilt als sichtbarer Ausdruck der Selbstdisziplin. Körpersprache lässt immer Interpretation zu.

Daher: Nicht verkrampft sitzen. Jeder weiß, wie nervös man in einem Vorstellungsgespräch ist. Aber man sollte auch nicht wie wild mit dem Fuß wackeln, dauernd hin und her rutschen oder ähnliches.

Kleidung
Stil und Etikette sind heute ebenso wichtig, wie Fachkompetenz. Unser Gegenüber nimmt uns nicht nur akustisch, sondern vor allem optisch wahr. In wenigen Sekunden fällt ein erstes Urteil.

Verdeutlichen Sie sich, dass Sie nach dem Bewerbungsanschreiben mit Ihrem Erscheinungsbild eine weitere Arbeitsprobe und Visitenkarte abgeben.
Anhand Ihrer Bekleidung entscheiden Sie selber, wie Sie sich an Ihrem potentiellen Arbeitsplatz einordnen, anpassen wollen. Betrachten Sie sich zu Hause im Spiegel, stellen Sie zu Ihrer geplanten Rollen und Ausstattung eine Beziehung her. Üben Sie Ihr Auftreten in der von Ihnen gewählten, sorgfältig zusammengestellten „Ver“-Kleidung.


Gesprächsführung
Versuchen Sie nicht Ihr Gegenüber damit zu beeindrucken, die Gesprächsführung übernehmen zu wollen. Sie bewerben sich bei diesem Unternehmen, also lassen Sie denen die Möglichkeit Ihre Fragen zu stellen. Wenn aber, wie in jedem Vorstellungsgespräch, Sie an der Reihe sind Fragen zu stellen, haben Sie die Gesprächsführung, die Sie dann auch verteidigen sollten. Wie heißt es doch so schön: Wer fragt, der führt.

Stimmlage beachten
Auch die Stimme verleiht dem Menschen Überzeugungskraft im Vorstellungsgespräch. Studien belegen, dass die Wirkung der Stimme mehr Eindruck macht, als der tatsächliche Inhalt des Gesprochenen. Wie beim ersten optischen Eindruck beeinflusst auch hier die Verpackung den Inhalt. Somit sollte man auch im Vorstellungsgespräch die Stimme und deren Wirkung beobachten.

 




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