Als jüngstes Unternehmen, das sich gegen den Gebrauch von Angora entschieden hat, hat sich die britische Kaufhauskette

John Lewis den Reihen anderer Modeunternehmen wie H&M, IC Companys, und Forever 21 angeschlossen, die sich für einen Verzicht auf Angora in ihren Produkten ausgesprochen haben.

Das alteingesessene Unternehmen hat sich zu einem dauerhaften und kompletten Angoraverbot auch in zukünftigen Kollektionen und denen Dritter entschlossen, nachdem es den Druck empörter Kunden zu spüren bekam. Diese hatten auf ein von der Tierschutzorganisation Peta Ende November veröffentlichtes Video reagiert, das zeigte, wie lebenden Angorakaninchen das Fell ausgerissen wurde und die Tiere vor Schmerzen schrieen.

“Als verantwortlicher Einzelhändler verpflichtet sich John Lewis, auf allen Ebenen der Lieferkette hohe Tierschutzstandards zu gewährleisten und wir erwarten von unseren Zulieferern das gleiche. Als Teil unseres laufenden Programms zur Steuerung unsere Lieferkette haben wir kürzlich Lieferanten zu den Kundenbedenken befragt, die im Rahmen der Beschaffung von Angora aufgetreten sind,” hieß es in einer Erklärung des Unternehmens.

“Obwohl wir keine Hinweise auf unakzeptable Tierschutzpraktiken gefunden haben, haben wir uns dennoch entschieden, Angora zukünftig weder in Produkten der Marke John Lewis noch anderer Markenware anzubieten”, schloss das Unternehmen.

Während sind einige Marken und Einzelhändler wie John Lewis für ein komplettes Angoraverbot ausgesprochen haben, haben andere nur dessen Beschaffung eingestellt, bis die Fragen um die ethische Produktion des Materials geklärt sind und/oder verkaufen bestehende Produkte mit Angora weiter.

 

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