Das französische Luxusmodehaus Balmain und sein bisheriger Kreativchef Christophe

Decarnin haben sich nun auch offiziell getrennt. Entsprechende Gerüchte bestätigte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei der letzten Modenschau des Labels im Februar in Paris war Decarnin schon nicht mehr persönlich dabei gewesen. Seinerzeit wurden gesundheitliche Gründe für seine Abwesenheit genannt.

Warum es nun wirklich zur Trennung kam, teilte Balmain nicht mit. Das Fachmagazin Women’s Wear Daily (WWD) berichtete indessen von grundlegenden Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Designer und seinem Chef Alain Hivelin, dem Chairman und CEO des Modehauses, über den künftigen Kurs des Unternehmens.

Decarnin war seit 2005 beim Balmain beschäftigt, als das Modehaus nach einer Insolvenz den Neustart wagte. In seiner Zeit als Chefdesigner gelang es ihm, dem 1945 gegründeten Traditionshaus mit seiner individuellen, von Rock- und Bikermode inspirierten Handschrift ein neues, begehrenswertes Image zu verpassen. Wer nun seine Nachfolge antreten wird, ist noch nicht sicher.

 

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