Das Abkommen zur Brand- und Gebäudesicherheit in Bangladesch hat letzte

Woche bekannt gegeben, dass die ersten Inspektionen von Fabriken der Unternehmen, die das Abkommen unterzeichnet haben und in Bangladesch Konfektionsware fertigen lassen, innerhalb der vereinbarten Frist bis September 2014 abgeschlossen wurden. Für über 400 der 1106 inspizierten Fabriken wurden Korrekturmaßnahmen erstellt und vom Sicherheitschef des Abkommens Brad Loewen genehmigt.

“Wie zu erwarten haben wir in allen Fabriken Sicherheitsrisiken festgestellt, die von geringfügig bis schwerwiegend reichen. Ein Team des Abkommens arbeitet bereits mit Fabrikbesitzern, Marken und Gewerkschaften zusammen, um sicherzustellen, dass diese Sicherheitsmängel korrigiert werden. Die Korrekturmaßnahmen sind hierbei von äußerster Wichtigkeit, da sie Gegenmaßnahmen darstellen, die unternommen werden müssen, um ein angemessen sicheres Arbeitsumfeld zu garantieren", sagte Loewen.

Insgesamt wurden mehr als 80.000 Sicherheitsprobleme festgestellt, für die eine Lösung gefunden werden muss. Wie das Abkommen in einer aktuellen Meldung auf seiner Website schrieb, wurden viele der Korrekturmaßnahmen wie die Reduzierung des Ladegewichts und eine Einhaltung der Pläne zur Laststeuerung bereits eingeführt und ihre Einhaltung überprüft. Die Inspektionen zeigten auch den Bedarf nach wichtigen Sicherheitsmaßnahmen wie den Einbau von Brandschutztüren und automatisierten Brandmeldern, die Schaffung von feuerfesten Ausgängen und eine Stärkung der tragenden Säulen der Gebäude.

Obwohl es möglich war, in den meisten Fabriken die Produktion weiterzuführen, während die notwendigen Reparaturarbeiten ausgeführt wurden, war in 17 Fällen eine vorübergehende Evakuierung der Gebäude nötig, da die Inspektionen ergaben, dass "die Standsicherheit des Gebäudes unter ein akzeptables Sicherheitsniveau fiel". In 110 Fällen waren sofortige Maßnahmen nötig, um die Fabriken auf ein angemessenes Sicherheitsniveau zu bringen, um Betrieb und Produktion fortsetzen zu können.

“Die nächste Phase des Abkommens wird sich auf die Einführung und Einhaltung der Korrekturmaßnahmen konzentrieren und darauf, das Training und die Mithilfe der Arbeiterschaft zu starten - einschließlich der Einführung zuverlässiger Arbeitsschutz- und Gesundheitskommittees auf Fabrikebene", sagte Alan Roberts, verantwortlicher Direktor für internationale Geschäfte, über die zukünftige Maßnahmen.

Seit der Einführung des Abkommens im Mai 2013 haben es mehr als 180 internationale Marken und Einzelhändler unterzeichnet, darunter Branchenriesen wie Adidas, Aldi Nord und Süd, Esprit, Karstadt, Kik, Lidl, Otto Group, Takko, H&M, Inditex, C&A und andere.

 

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