Der schweizerische Wäschekonzern Calida Group, zu dem

die Marken Calida und Aubade gehören, hat angekündigt, eine Mehrheit am französischen Outdoorspezialisten Lafuma übernehmen zu wollen. Erreichen wollen die Schweizer das in einem mehrstufigen Verfahren, das sie am Freitag vorstellten.

Erster Schritt ist demzufolge der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung im Rahmen einer reservierten Kapitalerhöhung. Damit will Calida seinen Anteil an Lafuma von derzeit 15,3 auf 50,6 Prozent ausbauen. Daraufhin soll den übrigen Aktionären das obligatorische Pflichtangebot unterbreitet werden: Ihnen will Calida 14 Euro pro Anteilsschein bieten. Das Angebot muss nach Angaben des Unternehmens allerdings noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden und durch ein unabhängiges Bewertungsgutachten bestätigt werden. Realisiert werden soll die Transaktion den Plänen zufolge Anfang 2014.

Danach plant Calida eine weitere Kapitalerhöhung bei Lafuma mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro. Die neuen Papiere sollen dann für einen Stückpreis von neun Euro ausgegeben werden. „Nach erfolgter Restrukturierung wird eine gut kapitalisierte Lafuma-Gruppe einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Calida-Gruppe leisten“, teilte das Unternehmen mit. Zu Lafuma gehören die Sportswearmarken Lafuma, Millet, Eider und Oxbow. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Gruppe einen Umsatz von 225 Millionen Euro.

 

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