Der schweizerische Wäschekonzern Calida-Gruppe musste im ersten Halbjahr 2012 den widrigen

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Tribut zollen. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis verfehlten das Vorjahresniveau.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, sanken die Bruttoerlöse um 0,7 Prozent auf 93,9 Millionen Schweizer Franken (78,2 Millionen Euro). Währungsbereinigt entspricht das einem Zuwachs um 3 Prozent. Während die Hauptmarke Calida einen Umsatzrückgang um 2,5 Prozent ausweisen musste, konnte das Luxuslabel Aubade um 7,6 Prozent zulegen. Der Nettoumsatz auf Konzernebene ging um 0,4 Prozent auf 88,9 Millionen Schweizer Franken zurück. Das Halbjahresergebnis verschlechterte sich aufgrund von höheren Kosten für die Einzelhandelsexpansion und Sondereffekten um 37 Prozent von 8,7 auf 5,5 Millionen Schweizer Franken (4,5 Millionen Euro).

Hinsichtlich der Zukunftsaussichten für die zweite Jahreshälfte sowie das kommende Geschäftsjahr gab sich die Unternehmensleitung „zurückhaltend“. „Das Orderbuch für das zweite Halbjahr für die Gruppe liegt leicht unter dem Vorjahr und die Tendenz für das Nachordergeschäft ist schwach“, heißt es im Halbjahresbericht. Aufgrund von Zuwächsen im eigenen Einzelhandel geht die Konzernspitze derzeit von „einem währungsbereinigt stabilen Umsatz für 2012 aus, der sich 2013 noch etwas abschwächen könnte“.

 

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