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Etam: schwaches China-Geschäft belastet Umsatz

18. Okt. 2013

Rückläufige Erlöse in China sorgten beim französischen

Wäschekonzern Etam für einen Umsatzrückgang im dritten Quartal 2013.

Das Unternehmen meldete am Donnerstag für das am 30. September abgeschlossene Vierteljahr einen Konzernumsatz in Höhe von 290,1 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete das einen Rückgang um 1,1 Prozent. Flächen- und währungsbereinigt stiegen sie Erlöse um 1,1 Prozent.

Probleme bereitete den Franzosen die Entwicklung in China. In den vergangenen Monaten litt der Konzern unter der Abschwächung des wirtschaftlichen Wachstums in China und der Schwäche des Yuan im Vergleich zum Euro. Etam reagierte unter anderem mit der Schließung von 166 Standorten seit Jahresbeginn. Im dritten Quartal sanken die Erlöse in China um 8,3 Prozent (flächen- und währungsbereinigt -8,1 Prozent) auf 90,4 Millionen Euro. Auch gute Zahlen in Europa – dort stieg der Umsatz um 2,6 Prozent (flächen- und währungsbereinigt +4,5 Prozent) auf 199,7 Millionen Euro – konnten den Abschwung in China nutr teilweise kompensieren.

In den ersten neun Monaten erlöste Etam damit 886,9 Millionen Euro, 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Flächen- und währungsbereinigt stieg der Umsatz um 1,3 Prozent. Die Erlöse in Europa wuchsen um 2,6 Prozent (flächen- und währungsbereinigt +3,6 Prozent) auf 584,5 Millionen Euro, in China sanken sie um 4,3 Prozent (flächen- und währungsbereinigt -4,1 Prozent) auf 302,4 Millionen Euro.

ETAM
Etam Developpement